Finnen ziehen Konsequenzen und bauen weiter Stellen ab

17. Januar 2013, 11:40 Uhr

Der finnische Handyhersteller strauchelt immer noch. Im Juni 2012 hatte das Unternehmen angekündigt, 10.000 Stellen abbauen zu wollen. 820 Arbeitsplätze werden jetzt nach Indien ausgelagert.

Handyhersteller, Nokia, schrumpft, verkleinert, IT-Organisation,

Nokia hat besonders im Smartphone-Segment große Konkurrenz von Apple und Samsung. Es bleibt abzuwarten ob Nokia's Lumia-Reihe langfristig Marktanteile zurückgewinnen kann.©

Der Handyhersteller Nokia passt sich weiter den kräftig gesunkenen Weltmarktanteilen an. Wie das finnische Unternehmen am Donnerstag in Espoo bei Helsinki mitteilte, sollen von2000 Stellen in der bisherigen IT-Organisation bis zu 300 ganz gestrichen und bis zu 820 an HCL Technologies and TATA Consultancy Services in Indien ausgelagert werden. Vor allem der finnische Stammsitz sei betroffen, hieß es weiter. Dies sei der letzte Schritt, um die im Juni 2012 angekündigte Reduzierung um weltweit 10 000 Mitarbeiter zu erreichen. Nokia hat vor allem durch den Siegeszug der Smartphones seine Position als Weltmarktführer bei Handys verloren.

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