AUTO Die Kraft des Wasserstoffs

Jetzt hat auch FIAT den ersten Prototyp vorgestellt, der seine Elektromotor aus einer Brennstoffzelle mit Energie versorgt.

Mercedes hat es mit diversen Prototypen vorgemacht, jetzt hat auch FIAT den ersten Prototyp vorgestellt, der seine Elektromotor aus einer Brennstoffzelle mit Energie versorgt.

»Fiat Seicento H2 fuel cell« heißt der kleine Flitzer. Ganz in unschuldigem Weiß unterscheidet den spritzigen Kleinwagen rein äußerlich nur die unförmige Tankklappe von seinen Serienbrüdern. Von innen betrachtet, offenbart FIATs Brennstoffzellen-Zwerg ähnliche Schwächen, wie seine Vorgänger von Mercedes und BMW. Damit der mitgeführte, flüssige Sauerstoff auch flüssig bleibt, bedarf es eines ständigen Drucks von über 200 bar. Der technische Aufwand dafür ist aber so groß, dass dabei der gesamte Kofferraum sowie die Rückbank weichen muss. Dieses Manko möchte FIAT in Zukunft umgehen, indem die sechs Gasflaschen (Inhalt jeweils neun Liter), im Mitteltunnel untergebracht werden.

Hinzu kommen bisher auch noch mehr als dürftige Fahrleistungen. So kommt der Wasserstoff-Seicento bei Tempo 60 gerade einmal 100 Kilometer weit. Dafür entschädigt der Elektromotor durch einen Wirkungsgrad von 35 Prozent . Zum Vergleich, der Wirkungsgrad moderner Verbrennungsmotoren liegt derzeit bei maximal 24 Prozent.


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