HOME

Autonomes Fahren und künstliche Intelligenz: Eine sehr lange Reise

Ohne künstliche Intelligenz wird das autonome Fahren nicht funktionieren. Bis das von Menschenhand erschaffene Gehirn so weit ist, die Automobile durch die Blechlawine zu lotsen, sind noch viele Hürden zu überwinden.

So sehen Autos die Umwelt

So sehen Autos die Umwelt

Wenn man durch die Pressemitteilungen der Automobilbauer blättert, kommt man unweigerlich zum Schluss, dass nur noch eine Frage der Zeit ist, ehe die Robo-Autos ohne Fahrer über die Straßen rollen. BMW will 2021 mit dem i Next ein autonomes Fahrzeug auf die Straße bringen. Auf Nachfrage klären die Münchner auf: "Level drei". Das bedeutet, dass das Auto selbsttätig den Blinker setzt, die Spur wechselt und überholt. Vor allem auf Autobahnen. Vom Level fünf, also ohne Lenkrad überallhin, ist das noch weit entfernt. "Schauen wir mal, ob das so kommt", schmunzelt ein Geschäftsführer eines Zulieferer-Unternehmens, das Technik für die führerlosen Autos liefert, auf diese Jahreszahl angesprochen. "Die Technologie ist so jung, dass es heute verwegen wäre, zu sagen, wann Level fünf des autonomen Fahrens erreicht wird. Vor allen Dingen weltweit", sagt Elmar Frickenstein, der bei BMW das autonome Fahren vorantreibt.

Eine sehr lange Reise
So sehen Autos die Umwelt

So sehen Autos die Umwelt

Die Technologie, mit der die selbstfahrenden Autos in jeder Situation das Richtige tun sollen, ist hochkomplex und noch einige Jahre von der Serienreife entfernt. Der Schritt vom autonom Fahren des Levels drei zum der höchsten Stufe ist ein gewaltiger. Derweil testen Audi, Ford & Co. eifrig selbstfahrende Autos, die tausende Kilometer abspulen. Viele in Kalifornien, manche in Nevada und von BMW bald auch in München. Doch ein entscheidendes Merkmal lassen die ganzen optimistischen Wasserstandsmeldungen der Erprobungen und Meilensteine noch aus: Die Frage in welcher Umgebung diese Tests stattfinden. Im sonnigen Kalifornien mit guten Straßen und keinem Winter sind die Voraussetzungen ideal. In Kairo oder Mumbai schaut die Sache schon ganz anders aus - selbst für Level drei.

Schon das Befahren einer Autobahn, stellt für die Software eine echte Herausforderung dar. GPS ist zu ungenau, also müssen verschiedene Indizien her, blaue oder grüne Schilder, baulich getrennte Fahrbahnen, die Abstände der Leitpfosten, der Verkehr, der mehrspurig in eine Richtung fließt und auch hinterlegte Bilder eines Autobahnverkehrs. Der Datentransfer und die benötigte Rechenpower sind immens. "Ein Fahrzeug wird in den nächsten Jahren nicht in der Lage sein, komplett alleine denken zu können. Es braucht Hilfe von außen. Sonst wird das Auto überfordert sein", verdeutlicht die Leiterin der ZF-Denkfabrik, Malgorzata Wiklinska. Diese Unterstützung könnte von einer Infrastruktur kommen, die mit dem Fahrzeug kommuniziert. Aber die das kostet Geld und viele Jahre, die aufzubauen.

Fieser Crash beim Driften

Bis alle Autos untereinander (Car2Car) und mit der Infrastruktur (Car2X) kommunizieren werden noch Jahre vergehen. Für die Tüftler der künstlichen Intelligenz kommt das Auto heutzutage in eine "unsaubere" Gegend, weil die fast alle anderen Fahrzeuge von Menschen gesteuert werden, so schwerer berechenbar sind und vor allem nicht mit dem Robo-Auto sprechen. Das künstliche Gehirn und seine Sinne sprich Sensoren und Kameras muss mit verschiedenen Problemen innerhalb von Sekundenbruchteilen alleine fertig werden: querender Verkehr, Motor- und Fahrräder, die zickzack laufen, Fußgänger, die zwischen Autos hervorspringen und Verkehrsteilnehmer, die sich im dunklen Schatten befinden. Dazu kommen Ladezonen für Lkws und, und, und. Dafür müssen Unmengen von Daten verarbeitet und aus Ihnen sozusagen einen Sinn erkennen - das macht das Deep Learning aus.

Experten gehen von 25 bis 30 Jahren aus, ehe die Autos die höchste Stufe des selbsttätigen Fahrens erreichen. "Das alles bis 2021 hinzubekommen, geht nicht", bestätigt Elmar Frickenstein. Damit Autos auch im übelsten Blech-Gewirr voll-autonom fahren, zu können, ist neben hochauflösenden Kameras, Radar- und möglichst vielen Ultraschall-Sensoren ein Computer-Gehirn nötig, das diese Informationen auch einzuordnen weiß. Deswegen drehen autonom agierende Auto zunächst in Städten mit einem möglichst berechenbaren Verkehrsfluss ihre Runden. Aufgrund der vielen Einbahnstraßen und dem relativ gleichmäßig fließenden Verkehr eignen sich auch US-amerikanische Großstädte, wie New York oder kleinere, wie Pittsburgh.

Die Herausforderung ist: Die Fehlertoleranz bei den Entscheidungen, die das autonomfahrende Vehikel trifft, muss gegen null gehen. Denn es geht dabei letztendlich immer um die Sicherheit sämtlicher Verkehrsteilnehmer. Das macht die Aufgabe umso anspruchsvoller. Der Weg dem Maschinen-Hirn künstliche Intelligenz einzubläuen, ist steinig. Und das ist noch untertrieben. "Wir erziehen die Software wie ein Kind und sagen, wann es auf welche Situation, wie zu reagieren hat", sagt Nvidias Automotive-Chef Danny Shapiro. Dabei wird der "Heranwachsende" mit Millionen von Bildern gefüttert und das richtige Verhalten einprogrammiert. Diese Entscheidungen werden dann in riesigen Datenbanken gespeichert. Immer wieder werden Verkehrssituationen durchgespielt und Menschen überwachen, ob die Software auch richtig reagiert. Das Ziel ist, das das Auto anhand von erlernten Mustern ähnliche Situationen perfekt löst. "Diese Muster sind nichts anderes als die menschliche Intuition", erklärt Michael Fausten, der bei Bosch das autonome Fahren verantwortet.

Die Programmierlogik dieser Software unterscheidet sich grundlegend vom altbekannten "wenn", "dann", wie wir es heute kennen. Das bedeutet, dass der Mensch dem Auto für jeden Fall eine Lösung vorgibt und diese im System hinterlegt. Das kann beim autonomen Fahren und der unglaublichen Vielzahl von Situationen, die im Straßenverkehr tagtäglich vorkommen, nicht klappen. "Künstliche Intelligenz hat den Vorteil, aufgrund von erlerntem Wissen, ähnliche Verkehrssituationen zu erkennen", verdeutlicht Dr. Gerhard Gumpoltsberger, Leiter des Innovationsmanagements bei ZF, der gemeinsam mit Nvidia am autonomen Fahren tüftelt. Schließlich hängen von dem Können des Robo-Piloten Menschenleben ab. "Es ist ein großer Unterschied, ob Sie künstliche Intelligenz in einem Consumer- oder sicherheitsrelevanten Bereich anwenden, wie das Auto und der Verkehr das sind", macht Michael Fausten klar.

pressinform

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?