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Borgward Concept Isabella: Zurück in die Zukunft

Die neu aufgelegten Borgward-Fahrzeuge fielen bislang nicht durch besonders progressives Design auf. Das ist beim Concept Isabella anders. Die Coupé-Studie trägt einen klassischen Namen, und stellt eine Vorschau auf zukünftige Modelle dar. Zumal Borgward jetzt auch den Sprung nach Deutschland wagt.

Das Borgward Isabella Concept nimmt die klassische Formensprache der 1950er Jahre auf

Das Borgward Isabella Concept nimmt die klassische Formensprache der 1950er Jahre auf

Borgward. Da erinnern sich Auto-Freunde an eine klassische Marke aus Bremen, die solche Klassiker wie den "Hansa" oder die "Isabella" herausgebracht hat. Die Wiederbelebung des Namens mit barock anmutenden SUVs fand zunächst hauptsächlich in Asien statt. Jetzt will der zum chinesischen Konzern Beiqi Foton Motor gehörende Autobauer mit Sitz in Stuttgart noch dieses Jahr seine Fahrzeuge in Deutschland zum Verkauf anbieten. Damit dieser Tigersprung in eines der anspruchsvollsten Automobilländer auch klappt, wurden neue Wege der Zusammenarbeit mit der Servicekette A.T.U. und dem Autovermieter Sixt gegangen.

Zurück in die Zukunft
Das Borgward Isabella Concept nimmt die klassische Formensprache der 1950er Jahre auf

Das Borgward Isabella Concept nimmt die klassische Formensprache der 1950er Jahre auf

Mit der Studie Borgward Isabella Concept will Borgward an das klassische Coupé gleichen Namens aus den 1950er Jahren anknüpfen. Wie es der Zeitgeist will, wird das fünf Meter lange Vehikel rein elektrisch angetrieben. Die Silhouette und Formen sind betont geschwungen, um dem Luftwiderstand zu verringern und damit die Reichweite zu erhöhen. Aus diesem Grund sind statt der Rückspiegel windschlüpfrige Kameras installiert.

Das Borgward Isabella Concept steht auf der "ePropulsion"-Plattform, die bei Borgward für E-Mobile vorgesehen ist. Zwei Motoren - jeweils einer an der Vorder- und der Hinterachse - sind für den permanenten Allradantrieb verantwortlich und generieren zusammen 220 kW / 300 PS sowie ein Drehmoment von 450 Newtonmetern. Nach 4,5 Sekunden sind 100 km/h erreicht, die Höchstgeschwindigkeit beläuft sich auf 250 km/h und die maximale Reichweite beträgt 500 Kilometer. Nach 30 Minuten sind an einer entsprechenden Schnellladestation die Batterien zu 80 Prozent gefüllt. Fünf verschiedene Fahrprogramme von Eco (maximale Reichweite) bis hin zu Sport / Sport + (heckbetont und dynamisch) stehen zur Auswahl.

Wie bei Elektrofahrzeugen üblich, sind die Überhänge auch beim Concept Isabella kurz und der Radstand lang. Die Radkästen sind mit 21 Zoll Rädern gut gefüllt. Dominiert wird das Antlitz von dem Borgward Rhombus in der Mitte der Frontschürze und die schräg stehende Windschutzscheibe drückt Dynamik aus. Die gegenläufig öffnenden Türen ermöglichen einen einfachen Einstieg, in dem die Türen durch eine besondere Schwenk-/Schiebemechanik zu Seite gleiten.

"Unser Ziel ist es, etwas zu schaffen, dass unter dem Begriff "Progressive Visionary Future" fällt. Wir wollen, dass jeder Borgward künftig sofort als solcher erkennbar sein wird. Unser Concept Car wird die Speerspitze unsere künftigen Modelle sein", sagt Chef-Designer Anders Warming, der jahrelang bei Mini gearbeitet hat. Neben dem schnittigen Auftritt stecken in dem Isabella Concept noch einige interessante Details: Luftleitbleche hinter den Radhäusern und frei stehende C-Säulen sind Teil des aerodynamischen Konzepts.

Das Interieur wird von einer "Surfboard" genannten scheinbar frei im Raum schwebenden Instrumententafel dominiert. Das Bedienkonzept kombiniert dreidimensionale Elemente mit Touchscreen-Einheiten, die von Fahrer und Beifahrer nach ihrem Gusto konfiguriert werden können. Das Display nutzt die gesamte Fahrzeugbreite und verläuft unterhalb der Windschutzscheibe. Das Lenkrad ist sehr puristisch gestaltet und die Sitze schweben passend zum Gesamtkonzept frei m Raum. Ob diese Lösungen alle in die Serie kommen, darf getrost bezweifelt werden, aber neue, dreidimensionale Bedienkonzepte werden in Zukunft bei den Automobilen Einzug halten.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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