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Bugatti Veyron: Au Backe, Ulrike

Mehr Power und Prestige als der Bugatti Veyron 16.4 bietet kein Serienauto. Und keins ist so überflüssig. stern-Redakteurin Ulrike von Bülow fuhr das Monster, bis ihr die Wangen glühten.

Was fahren Sie denn sonst so für ein Auto, fragt Dr. Schreiber beim Abendessen. Och, na ja, einen kleinen, türkisfarbenen Japaner. Schön wie ein Klostein, stark wie 50 Ponys, warum? "Nun", sagt Dr. Schreiber und lächelt, "dann kann das morgen ja interessant werden."

Am nächsten Tag sitzen wir im Bugatti Veyron 16.4. Er hat 1001 Pferdestärken, und wenn man jetzt, bei Tempo 180, auf der A19 von Palermo Richtung Catania, aus dem sechsten in den dritten Gang zurückschalte und Vollgas gebe, sagt auf dem Beifahrersitz Dr. Schreiber, "dann wissen Sie, was 1000 Pferdestärken bedeuten". Der Mann ist technischer Leiter der "Bugatti Engineering GmbH".

Ich tippe dreimal auf die Wippe, die Formel-1-mäßige Schaltung am Lenkrad, gebe mit dem rechten Fuß alles - und es fühlt sich an, als hätte Ottfried Fischer sich auf mich geworfen. Der Motor brüllt, der Start einer Boeing 747 ist ein Wiegenlied dagegen.

Der Bugatti Veyron, das schnellste, fetteste, teuerste Serienauto der Welt, schafft 407 km/h und kostet 1,2 Millionen Euro. Allerdings, "es reicht nicht, Geld zu haben - dann kauft man sich einen Bentley", sagt Dr. Thomas Bscher, Präsident von Bugatti. "Der Veyron ist für Enthusiasten." David Beckham soll interessiert sein, aber nicht mal der hat einen Nürburgring im Garten. Wo kann man sich mit dem Ding amüsieren? "Überall. Sie werden sehen", sagt Bscher. Erst mal amüsiert man sich über mich. 90 Männer testen in dieser Woche auf Sizilien die Karre. Und ich. "Tut mir leid", sagt Theo aus Holland, "kein Cupholder für dich und kein Schminkspiegel in der Sonnenblende." Lieber Theo, leider hat der Veyron auch keine Anhängerkupplung für deinen Wohnwagen.

Dr. Schreiber mag solche Scherze nicht. Er erzählt, dass sein Veyron und er kürzlich schon mal von einem weiblichen Wesen chauffiert worden seien: Ursula Piëch. Deren Ferdinand hat 1998 - noch als VW-Boss - die Rechte an der Luxusmarke Bugatti erworben und den als Volkswagen nur schwer vermittelbaren Veyron beim Konzern durchgeboxt. Der Gattin gebühre folglich die erste Kutsche, heißt es, aber "die Frau Piëch war so begeistert, dass sie lieber noch warten will - die Vorfreude sei so schön", berichtet Dr. Schreiber.

Der Bugatti Veyron 16.4 ist das überflüssigste Auto der Welt, aber ihn zu fahren? Hat was. Gut, die Sicht nervt: Im Rückspiegel erblickt man wenig Asphalt, aber viel Motor; geht es linksrum, sieht man keine Kurve, sondern einen Fensterholm, der so breit ist wie ein Oberschenkel von Anni Friesinger. Aber sonst?

Das Auto ist 1950 Kilo schwer und trotzdem kinderleicht. Es liegt bombig auf der Straße und ist so spurstabil, dass man bei Tempo 200 scharf bremsen kann, ohne um sein Leben zu fürchten: Es steht, so schnell kann man gar nicht gucken. Und einen Adrenalinkick wie den, wenn man das erste Mal 300 fährt, gibt es in keiner Loopingbahn der Welt. Und es drehen sich alle nach dem Bugatti um. Beim Stopp bei Esso in Enna stottert der Tankwart ehrfürchtig: "G-g-g-gas?" Nein, nur für Damen, grazie.

Am Ende, nach 90 Minuten Testfahrt, leblos kleben die Grashüpfer Siziliens an den Kühleinlässen, rollen wir auf die Rennstrecke von Pergusa. Dr. Schreiber übernimmt das Steuer und sagt, ich sei der Frau Piëch durchaus ebenbürtig. Und dann demonstriert er, wie der Veyron von 0 auf 100 in 2,5 und auf 200 in 7,6 Sekunden schießt - Wuuuusch! Die Wangen werden heiß und nach hinten gezogen wie sonst wohl nur beim Schönheitschirurgen. Gut, dass Dr. Schreiber noch eine Runde zum Auskühlen fährt - nicht nur fürs Auto.

Ulrike von Bülow / print

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(