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Citroen Concept Car CXPERIENCE: Der elegante Luxus Frankreichs kommt zurück

Mit der Studie CXPERIENCE will Citroen beweisen, dass man doch noch Autoträume bauen kann. Die elegante flache Limousine überzeugt vor alle bei den Details des Innenraums.

Die 4,85 Meter lange Fließheck-Limousine wird im September 2016 auf dem Pariser Automobilsalon vorgestellt. 

Die 4,85 Meter lange Fließheck-Limousine wird im September 2016 auf dem Pariser Automobilsalon vorgestellt. 

Weitere Fotostrecken aus dem Ressort

Im September 2016 steht der Pariser Autosalon bevor. Auf ihm will Citroen glänzen und an die glorreiche Zeit erinnern, in der in Frankreich noch Autoträume gebaut wurden. Die Zeiten der Göttinnen, der DS und der CS, sind lange vorbei. Citroens letzter Ausflug in die gehobene Mittelklasse mit dem C6 endete 2012 nach sieben glanz- und erfolglosen Jahren.

Citroen will Luxus ins Auto holen

Wie andere Hersteller auch, will Citroen mit Concept Car CXPERIENCE den Bereich um Luxus, Komfort und Privacy neu ausloten. Nur von A nach B zu kommen, wird in Zukunft nicht mehr reichen, dass kann auch ein Karren wie das Google-Car. Das Auto wird in Zukunft mehr wie ein Luxusgegenstand sein müssen und sich stärker vom Transportmittel absetzen müssen.

Im Design-Zentrum in Vélizy hat man sich daher einiges einfallen lassen. Auffällig ist das man sich am Modell einer klassischen, langen Limousine orientiert. Die windschnittige Grundform ist wenig überraschend. Zutaten wie die gegenläufig öffnenden Türen und die überdimensionierten 22-Zoll-Räder im Fünf-Speichen-Design ebenfalls typisch für französische Showfahrzeuge.

Der verchromte Doppelwinkel von Citroen in der Front erstreckt sich bis zu den Scheinwerfern und betont die Fahrzeugbreite. Er gibt einen Hinwies auf Designentwicklungen, die es in die Serie schaffen könnten. Ebenso die die Tagfahrleuchten in V-Form, die als drei Millimeter breite Lamellen, die Blinker einrahmen.

Interieur zum Wohlfühlen

Die Angaben zum Motor bei einer nicht fahrbereiten Studie spiegeln - wie immer – eher Wunschdenken, als echte Planung. Spannend ist vor allem der Innenraum. Das Einspeichen-Lenkrad der Studie erinnert an die futuristische Phase der Marke. Das schwebende, waagerechte Armaturenbrett erscheint dreidimensional, und die "großzügigen, umhüllenden Sitze des Concept Car bieten ein unvergleichlich angenehmes, weiches Gefühl und garantieren zugleich einzigartigen Halt", meint Citroen. Armaturenbrett und Lehnen bestehen aus elegantem, hellem Nussbaumholz. Überhaupt sorgen die großen Fensterflächen für einen lichtdurchfluteten Innenraum.

Gebaut wurde für den Autosalon

Offenheit ist eine Richtungsentscheidung. Im Rahmen der isländischen Landschaft, die die animierten Fotos zeigen, macht das Sinn. In einer Großstadt weniger. Andere Hersteller setzen eher darauf, dass ein Luxusfahrzeug der Zukunft die Insassen wie in einem Kokon von der schnöden Umwelt abschirmen werde. Eine Höhe von nur 1,37 Metern bedeutet das Gegenteil vom Komfort. Hier zeigt sich, dass der Wagen doch vor allem für den Showauftritt konzipiert wurde.  

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.