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Fahrbericht: Seat Altea 2.0 TDI CR: El Tourano

Bislang blieben für Seats Dieselmodelle nur die rauen Pumpe-Düse-Aggregate von VW übrig. Nun bekommen Altea und Leon den 170 PS starken Commonrail aus dem Golf GTD – und einen frischen Innenraum.

Bei Seat ist die Modellpflege zumindest äußerlich sehr dezent ausgefallen. Das Facelift des Altea ist kaum als solches zu erkennen – ein paar Retuschen am Grill und an den Scheinwerfern, sonst ist wenig passiert. Auf den ersten Blick lassen sich neues und altes Modell kaum auseinander halten.

Im Innenraum hat Seat die Bedienungselemente optimiert, ein neuer Lichtschalter und vor allem die neue Klima-Kontrolle fallen ins Auge. Statt simpler Drucktasten mit einem tristen und schlecht ablesbaren Display wie beim bisherigen Modell gibt es schmucke Drehregler. Auch das optionale Navigationssystem ist neu, aber keine echte Kaufempfehlung: Der Bildschirm ist klein und zu weit unten an der Mittelkonsole montiert, dazu kommt eine beim Spurwechsel verwirrende Pfeildarstellung. Wesentlich besser als beim bisherigen Altea sind die neuen Fernbedienungstasten am Lenkrad. Der Abstand zu VW bleibt allerdings bestehen: Im Golf und Touran wirken Materialien und Farbabstimmung immer noch eine Spur besser.

Beim 2.0 TDI CR sowie einigen Benziner-Modellen gibt es jetzt eine Schaltempfehlung, die am Instrumentenbrett aufleuchtet und zu wirtschaftlicher Fahrweise ermuntern soll. Der Zweiliter-Commonrail-Diesel leistet in der neuen Top-Version 125 kW/170 PS, erfüllt die Abgasnorm Euro-5 und wird entweder mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe oder einem manuellen Sechsganggetriebe kombiniert. Seat verspricht einen Durchschnittsverbrauch von 5,6 Litern auf 100 Kilometer. Das sind 0,2 Liter weniger als beim Pumpe-Düse-Diesel mit 140 PS, der ebenso wie der 1.9 TDI (90 oder 105 PS) weiter im Programm bleibt und weiter auf den Namen 2.0 TDI hört – aber keinen Partikelfilter hat.

Kräftig, schnell und sparsam

Der neue Selbstzünder überzeugt mit einer angenehmen Laufruhe und Vibrationsarmut. Auch in anderen Disziplinen liegt das 170 PS-Aggregat vorn – es beschleunigt den Altea mehr als eine Sekunden schneller von 0 auf 100 km/h als die 140 PS-Version und ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 211 km/h gut. 350 Newtonmeter Drehmoment sorgen für satten Schub in allen Lebenslagen, wobei man aus dem Drehzahlkeller heraus allerdings ein kleines Turboloch überwinden muss.

Der starke Seat ärgert mit Antriebseinflüssen in der Lenkung, doch wer häufig auf der Autobahn unterwegs ist, sollte den stärksten Diesel in die engere Wahl nehmen. Das Sechsgang-DSG aus dem Hause Volkswagen schaltet gewohnt weich und ist auf der Reise natürlich komfortabler, doch auch das präzise und gut abgestimmte Handschaltgetriebe kann gefallen.

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Neu an Bord des Altea sind Optionen wie Bi-Xenonscheinwerfer oder eine Einparkhilfe mit Warntönen plus optischer Anzeige. Eine der Modifikationen betrifft auch das Fahrwerk. "Es zeichnet sich nun durch weniger Steifigkeit und weichere Federn aus", sagt Seat-Entwickler Thomas Dicke. Bislang waren die Seats für manchen Geschmack etwas zu straff gefedert – was allerdings auch eine gute Straßenlage mit sich brachte. Im aufgefrischten Modell geht es nun etwas komfortabler zu, wobei in Kurven keine spürbare Wankneigung festzustellen ist. Die sportliche Kurvenhatz steht bei einem Familienvan ohnehin nicht ganz oben auf der Prioritätenliste – unterm Strich dürften die Spanier mit der neuen Federung den Geschmack der meisten Kunden wohl besser treffen.

Kofferraum: Andere haben mehr

Das Platzangebot des Altea ist sehr gut, sowohl vorn als auch im Fond können sich Erwachsene bequem ausstrecken. Mit Kindern an Bord kann man die Rücksitze weiter nach vorn schieben, so dass mehr Platz im Kofferraum zur Verfügung steht. Der Altea hat dort aber nur Platz für 409 Liter (VW Touran: 695 Liter, Ford C-Max: 460 Liter, Citroën C4 Picasso: 500 Liter, Renault Scénic: 406 Liter, Opel Zafira: 645 Liter). Vor allem für Familien dürfte damit eher die gestreckte Version Altea XL in Frage kommen, die 532 Liter Kofferraumvolumen bereithält.

Mit dem 2.0 TDI CR an Bord ist der Altea ab der zweiten Ausstattungsstufe Style zu haben und kostet 24.490 Euro (XL: 25.190 Euro). Einen VW Touran mit gleicher Leistung gibt es nur in den Ausstattungen Highline oder Cross ab 30.525 Euro. Der Renault Scénic 2.0 dCi (150 PS) ist ab 29.050 Euro zu haben, kommt dann aber schon in der gestreckten Version Grand Scénic XXL. Der Ford C-Max leistet in der stärksten Diesel-Version (2.0 TDCI) 136 PS und kostet mindestens 24.700 Euro. Den Opel Zafira 1.9 CDTI (150 PS) bekommt man ab 28.080 Euro.

Zur Serienausstattung des Altea Style gehören elektrische Außenspiegel und Fensterheber, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelichtfunktion, CD-Radio mit USB-Schnittstelle, Klimaautomatik, Tempomat und ESP (letzteres ist bei allen Modellen serienmäßig an Bord).

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM
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