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Faszination: Columbia Elektroauto: Sieg für den Strom-Opa

Das Fahren mit Strom ist fast so alt wie das Automobil. Das Columbia-Elektroauto von 1904 gehörte einst den Rockefellers. Doch es läuft noch immer – und gewann jetzt eine Sparsamkeits-Wettfahrt gegen Smart und Co.

Eigentlich ist das Auto & Technik-Museum Sinsheim für seine XXL-Exponate bekannt. Schon Kilometer vor dem Museum kann man von der Autobahn aus die riesigen Flugzeuge sehen, die von den Dächern der Gebäude dramatisch in den Himmel ragen – darunter eine originale Concorde der Air France. Doch zurzeit ist ein Fortbewegungsmittel Star des Museums, das nicht mal Golf-Ausmaße erreicht: Ein Elektroauto von 1904, mit einem 3 kW starken Motor, offenem Passagierabteil, plumpen Speichenrädern und kleinen Laternchen als Beleuchtung.

"Der Wagen wurde von der Firma Columbia in den USA gebaut und war einst im Besitz der Millionärsfamilie Rockefeller", sagt Museumssprecher Markus Weinstock. Jahrelang war der Strom-Methusalem kaum mehr als ein nett anzuschauender Staubfänger. Doch dann stach die Sinsheimer der Hafer: "Unsere Techniker haben einfach mal neue Batterien angeschlossen und der Wagen lief sofort", erzählt Weinstock.

In den Kindertagen des Automobils war keineswegs klar, dass der Verbrennungsmotor das Rennen machen würde. Schon damals waren Abgase ein Grund zum Ärgernis und auch der Lärm der knatternden Benzinkutschen ließ den leisen Elektroantrieb attraktiv erscheinen.

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Opa schlägt Smart

Um zu überprüfen, wie effizient das mehr als 100 Jahre Fahrzeug sein kann, ließ das Museum den Columbia bei einer Wettfahrt gegen eine Reihe anderer Autos antreten - einen Messerschmitt Kabinenroller von 1957, einen Opel Super Six Baujahr 1938, eine Maybach-Limousine, ebenfalls Baujahr 1938, und einen aktuellen Smart mit Benzinmotor. Zweieinhalb Stunden lang umkreisten die Fahrzeuge das Museum. Nach 54 Kilometern wurde gestoppt – die Batterien des Columbia waren fast leer gefahren.

Als ein Kfz-Sachverständiger von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) nach der Wettfahrt die Verbrauchsmessung vornahm, hatte der historische Stromer das Feld in Sachen Fahrtkosten weit hinter sich gelassen. Die komplette Ladung der Batterien hatte bei einem derzeitigen Strompreis um 20 Cent pro Kilowattstunde rund 1,20 Euro gekostet.

Der Smart benötigte für die gleiche Strecke 2,9 Liter Benzin und verursachte damit, bei einem Tagespreis von 1,25 Euro pro Liter, Treibstoffkosten von rund 3,62 Euro. Der Verbrauch des Messerschmitt Kabinenrollers mit seinem winzigen 200 Kubik-Zweitaktmotor lag bei 5 Litern (etwa 6 Euro), der Opel Super Six hatte 6,1 Liter (7,32 Euro) Benzin verbrannt. Der letzte Wert war wenig überraschend – der 200 PS starke Zwölfzylinder-Motor des Maybach Zeppelin DS8 wollte auf der Wettfahrt-Distanz mit 17,5 Litern gefüttert werden und verursachte somit Spritkosten um 22 Euro.

Sonne für Dach

Ein wenig hatten die Techniker allerdings nachgeholfen, um das alte Elektroauto konkurrenzfähig zu machen. Als Energiespeicher bekam der Wagen neue Blei-Gel-Batterien mit einer Kapazität von 6 Kilowattstunden. "Die Batterieblöcke bestehen aus jeweils fünf in Reihe geschalteten 12-Volt-Batterien mit einer Kapazität von 50 Amperestunden", erklärt ein Techniker. Die Gesamtkapazität von 100 Amperestunden reiche für ungefähr zwei Stunden Fahrbetrieb bei voller Leistung.

Um noch ein bisschen mehr Strom zur Verfügung zu haben, wurden außerdem fünf Solarmodule auf dem Dach des Elektrowagens installiert. Und schließlich hat der Wagen noch einen Stromgenerator, um im Bedarf während der Fahrt die Batterien wieder aufzuladen – nach dem gleichen Prinzip arbeiten auch die Elektroautos Chevrolet Volt und Opel Ampera. Bei der Wettfahrt blieb der Generator des Columbia-Wagens allerdings ausgeschaltet, der Stromer musste allein mit der in der Batterie gespeicherten Energie auskommen.

Zeugen der Wettfahrt gab es reichlich: Auf dem ganzen Museumsgelände hatten sich zahlreiche Elektroauto- und Hybridbesitzer mit ihren Fahrzeugen versammelt. Und auch 2010 soll es in Sinsheim wieder ein Treffen "Alternative Antriebsformen" geben. Besitzer von Elektroautos können ihre Fahrzeuge kostenlos an einer neuen Solartankstelle aufladen.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?