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Faszination: Die coolsten Roadster: Schlangen, Strom und Flundern

Warum ausgerechnet im verregneten England so viele Roadster-Fans leben, bleibt ein Geheimnis. Die London Motor Show hat gezeigt: Das Angebot der der Freiluft-Flitzer wird immer bunter - und die Motoren immer stärker.

Ein Formel 1-Renner beschleunigt in 2,6 Sekunden auf 100 km/h. Da kann eine neue Rakete aus Spanien fast mithalten: In 2,8 Sekunden soll der nur 700 Kilogramm schwere Aspid diesen Sprint hinlegen. Der spanische Kleinserienhersteller IFR bestückt den urigen Roadster, der ein wenig an den berühmten Lotus Super Seven erinnert, mit einem 400 PS starken aufgeladenen Zweiliter-Motor.

"Der Aspid ist einfach klein und blitzschnell, genau wie sein Namensvetter", sagt Firmengründer Ignacio Fernández Rodriquez. Aspid war nämlich die Schlange, mit deren Hilfe sich Königin Kleopatra das Leben genommen haben soll – ein Biss, und aus war’s mit der schönen Ägypterin.

Damit Aspid-Piloten am Leben bleiben, gibt es eine Hochleistungs-Bremsanlage. Neben puristischem Fahrspaß soll der Sportwagen eine Menge Hightech bieten. An Bord sind unter anderem ein Navigationssystem und WiFi-Technologie zum mobilen Internetsurfen. Statt des klassischen Instrumententrägers gibt es eine interaktive Touchscreen, mit deren Hilfe der Fahrer sogar in die Steuerungssysteme seines Autos eingreifen kann: Drehzahlbegrenzer, Motorleistung, Fahrwerkshöhe und selbst Details wie die Steuerungszeiten der Ventile könne man einstellen, heißt es bei IFR. Für mindestens 95.000 Euro kann man den Aspid kaufen. Wenn man kann.

Nicht unter 120.000 Euro ist dagegen der Elektro-Sportwagen Tesla Roadster zu haben – und die Hälfte des Kaufpreise müssen Interessenten schon bei der Bestellung anzahlen. Das 200 km/h schnelle Strom-Geschoss soll eine Reichweite von 365 Kilometern haben und im Frühjahr 2009 in einer limitierten Auflage nach Europa kommen. In den USA wird der Wagen bereits verkauft und findet reißenden Absatz.

Zur Serienausstattung des 300 PS starken Stromers gehören in der auf 250 Stück limitierten Signature Edition unter anderem ein Audio-Paket, LED-Rückleuchten, Tempomat, Lederlenkrad, beheizte Sportsitze, diebstahlsichere Felgen, ABS und zwei Airbags. Den Sprint von 0 auf 100 km/h soll der Tesla in 3,9 Sekunden schaffen. Weil die Batterien bei der Belastung, ein 1,2 Tonnen schweres Elektroauto so extrem zu beschleunigen, sehr heiß werden, gibt es ein extra Kühlsystem.

Elektro-Morgan

Beim britischen Roadster-Urgestein Morgan gibt es auch ein Elektroauto – das LifeCar mit Brennstoffzelle ist allerdings nur ein Concept Car. Für wahre Klassiker-Fans steht der Evergreen Morgan 4/4 als auf 800 Kilogramm abgespeckte Sport-Version parat, angetrieben von einem 1,6-Liter Motor mit 115 PS. Mehr Power gibt es mit dem Morgan Aero 8, dessen überarbeiteter V8-Motor 367 PS leistet – genug, um den eleganten Briten in 4,2 Sekunden auf 60 Meilen (96 km/h) zu beschleunigen. Laut Morgan ist der Aero 8 der leichteste V8-Sportwagen der Welt.

Eher verspielt als elegant wirkt der Kamala, eine knallig orange lackierte Rennsport-Flunder mit Ford-Motoren zwischen 170 und 360 PS. Den stärkeren Varianten helfen Turbolader oder Supercharger auf die Sprünge. Der Kamala wiegt 700 Kilogramm. Die Basisversion gehört in der Welt der Extrem-Roadster schon fast zu den langsamen – 4,5 Sekunden benötigt er, bis der Tacho knapp 100 km/h zeigt.

Dafür ist das grelle Geschoss auch für Leute ohne fünfstelliges Einkommen bezahlbar. In Großbritannien liegt der Basispreis laut Hersteller bei 19.995 Pfund, umgerechnet etwas mehr als 25.000 Euro. Und die Turbo-Variante macht mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 3 Sekunden dann doch noch den Tesla nass.

Wer alle Blicke auf sich ziehen will und für einen Aspid oder Tesla Roadster kein Geld hat, der kann auch auf ein Rad verzichten und sich mit PKW-Führerschein auf den dreirädrigen Can Am Spyder schwingen. Die Kleinstrakete ist nun optional mit einem sequenziellen Fünfgang-Getriebe mit elektronischer Steuerung erhältlich. Als Antrieb des Can Am – das Unternehmen gehört zum bekannten Schneemobil-Bauer Bombardier - dient ein Einliter-Zweizylinder-Motor mit 106 PS. Der Can-Am Spyder Roadster wird in Deutschland zu Preisen ab 17.300 Euro angeboten.

Sebastian Viehmann, London / pressinform / PRESSINFORM
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(