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Grünes Monster von Opel startet beim Röm Motorfestival: Sandkastenrennen

Spektakuläre Strandrennen gibt es nicht nur in den USA. Auf der dänischen Fanö war das sandige Autorennen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein gesellschaftliches Ereignis. Jetzt findet auf der Nachbarinsel Röm bereits zum dritten Mal die Neuauflage statt.

Romo Motorfestival - zum dritten Mal seit 2016 findet die Neuauflage statt

Romo Motorfestival - zum dritten Mal seit 2016 findet die Neuauflage statt

Für die einen ist die dänische Insel Röm ein idealer Urlaubsort für die Familie, andere sonnen hier in der Saison gerne textilfrei und einige nutzen die Möglichkeit, von Norden per Schiff auf die benachbarte Nordseeinsel Sylt zu kommen. Die Überfahrt vorbei an der Seehundbänken ist am kommenden Wochenende jedoch nur das zweitinteressanteste Ereignis, denn nach dem Erfolg in den beiden vergangenen Jahren findet bereits zum dritten Mal nach 2016 am ebenso breiten wie steinharten Lakolk-Strand die Neuauflage des Röm Motor Festivals statt. Ein Rennen, wie man es seit Jahrzehnten an den amerikanischen Küsten von Pismo Beach / Kalifornien oder Wildwood / New Jersey kennt.

Sandkastenrennen
Romo Motorfestival - zum dritten Mal seit 2016 findet die Neuauflage statt

Romo Motorfestival - zum dritten Mal seit 2016 findet die Neuauflage statt

Teilnehmen an der sandigen Veranstaltung können historische Fahrzeuge, egal ob Auto oder Motorrad, aus der Vorkriegszeit wobei selbst deren Ersatzteile maximal aus dem Jahre 1947 stammen dürfen. Damit das Rennen zu einem besonderen Ereignis wird, müssen sich nicht nur die Teilnehmer, sondern auch Teams und Offizielle in die Kleidung zwängen, aus der Ära auch das eigene Fahrzeug stammt. Im vergangenen Jahr besuchten das Sandkastenrennen von Röm bei prächtigem Wetter 7.000 Besucher. Diesmal werden 100 Teilnehmer und bis zu 10.000 Besucher auf der Insel erwartet.

Einer der Stars der historischen Rennveranstaltung als Neuauflage der legendären Wettkämpfe auf der benachbarten Insel Fanö in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist das Grüne Monster von Opel. In seiner Ära war das Grüne Monster mit seinen 12,3 Litern Hubraum und damals spektakulären 191 kW / 260 PS ein wahrer Supersportwagen, der nach heutigen Maßstäben jenseits heutiger Formel-1-Boliden rangiert. Bereits im Jahre 1914 verfügte das automobile Ungeheuer aus Rüsselsheim über so fortschrittliche Technologien wie Vierventiltechnik und eine obenliegende Nockenwelle mit Königswellenantrieb. Aufgrund der enormen Bauhöhe des Triebwerks ragen die Ventilfedern durch 16 Öffnungen ins Freie. Die Kolben selbst rasen mit einem Tempo von 24 Metern pro Sekunde (ca. 86 km/h) und damit auf Formel-1-Niveau durch die Brennräume. Der Hochleistungsmotor mit Führerstand und Rädern ist damit bis zu 230 km/h schnell. Mit seinen 12,3 Litern Hubraum gehört das Grüne Monster von Opel keinesfalls zu den Hubraum-Giganten. Konkurrenzmodelle haben bis zu 27 Liter Brennraum - der Klang der Vorkriegsmodelle über die traditionelle Viertelmeile ist entsprechend. Jetzt muss nur noch das Wetter stimmen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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