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E-Mobilität: Dieses Retro-Auto soll Tesla gefährlich werden – der Hersteller ist für etwas ganz anderes bekannt

Ein russischer Konzern will ins Autogeschäft. In der Hülle eines niedlichen Retro-Wagens wurde das Modell eines E-Autos vorgestellt. Es soll besser als ein Tesla sein – meint die Firma und steht damit ziemlich allein.

Besser als ein Tesla? Da sind Zweifel angebracht.

Besser als ein Tesla? Da sind Zweifel angebracht.

Hersteller

Kalaschnikow ist bekannt für das weltweit berühmteste Sturmgewehr, die AK-47. Der Automat Kalaschnikow ist etwas ungenau im Ziel, aber arbeitet unter allen Bedingungen zuverlässig und ist nicht kaputt zu kriegen.

Kalaschnikow produziert auch heute Gewehre und Waffen, hat sich nun allerdings vollmundig als Tesla des Ostens vorgestellt. In Moskau wurde nämlich das Modell eines Elektroautos gezeigt. Wie kann es anders sein, soll es natürlich ein "elektrisches Superauto" werden.

Die Hülle sieht lustig aus, dürfte aber keine Rückschlüsse auf ein mögliches Serienfahrzeug erlauben.

Die Hülle sieht lustig aus, dürfte aber keine Rückschlüsse auf ein mögliches Serienfahrzeug erlauben.

Hersteller

Die Optik verblüfft jedenfalls, das Modell CV-1 erinnert an ein Retro-Auto im Comicstil und ist deutlich von einer sowjetischen Autolegende inspiriert, dem Izh-Kombi, einem kleinen Familienauto aus den 70er Jahren.

Reines Showcar

Dieses Design dürfte allerdings für ein mögliches Serienauto keine Rolle spielen. Es ist offensichtlich, dass für die Präsentation nur eine auffällige Hülle gebaut wurde und praktische Erwägungen keine Rolle gespielt haben.

Die Technik soll dafür "revolutionär" sein. Eine Reichweite von 350 Kilometern wäre dem Tesla-Modell ebenbürtig. Konkrete Informationen über Bau und Stückzahlen gibt es nicht.

Russland: Ein Shop des Konzerns Kalaschnikow am Moskauer Flughafen Scheremetjewo

Russland: Ein Shop des Konzerns Kalaschnikow am Moskauer Flughafen Scheremetjewo

Picture Alliance

"Diese Technologie wird uns in die Reihe globaler Elektroauto-Hersteller wie Tesla stellen ", sagte ein Kalaschnikow-Sprecher. "Bei der Entwicklung unseres Konzepts haben wir uns von den Erfahrungen der Weltmarktführer inspirieren lassen."

Großer Rüstungskonzern

Auch wenn CV-1 wie ein Witz aussieht, ist das Projekt nicht ganz so absurd, wie man denken möchte. Seit 2013 firmiert der ehemalige Ischmasch-Konzern unter dem Namen seiner bekanntesten Marke. Kalaschnikow ist also weit mehr als ein Hersteller von Kleinwaffen. Elektroantriebe und Batteriespeicher sind frei einkaufbare Module – der Sprung in die Herstellung von E-Autos ist also nicht so groß, wie man denken könnte.

Der kleine Igor wirkt etwas veraltet.

Der kleine Igor wirkt etwas veraltet.

Hersteller

Kalaschnikow hat erst vor wenigen Tagen für eine weitere Überraschung gesorgt. Da wurde ein goldenes Modell eines Roboters vorgestellt, der an die Star-Wars-Filme erinnerte. Das Showmodell sieht außerordentlich plump aus und wirkt neben den Geh-Robotern etwa von Boston Dynamics wie ein Relikt aus den 80er Jahren.

Russen erinnerte der zweibeinige Roboter namens "Kleiner Igor" auch an das Haus der Hexe Baba Jaga, das auf zwei gigantischen Hühnerbeinen durch die Wälder stakst.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.