HOME

Kia Magentis 2.0 CRDi: Der Europäer aus Fernost

Das Ziel ist klar: "Kia," sagt Deutschlandchef Haydan Leshel, "soll eine europäisch-asiatische Marke werden". Ein wichtiger Baustein an diesem neuen Image soll der neue Magentis werden. Hat er aber auch das Zeug dazu?

Wenn der Magentis ab dieser Woche bei den Händlern steht ist klar, mit wie viel Nachdruck Kia diesen Imagewandel betreibt. Zumindest äußerlich ist nicht mehr viel übrig von dem klassischen Magentis, den wir bisher kannten - und auf den ersten Blick als Korea-Import erkannten. Das komplett überarbeitete Mittelklasse-Flaggschiff der koreanischen Hyundai-Tochter wird zwar nach wie vor in Südostasien, im Kia-Werk Hwasung 3, gebaut. Entwickelt wurde er jedoch von Teams vor allem auch in Deutschland und den USA. Und für den europäischen Markt haben die Ingenieure aus dem hessischen Kia-Entwicklungszentrum noch einmal besonders Hand angelegt, was Fahrwerk und Innenraum angeht.

Mitvierziger sind die angestrebte Zielgruppe

Das Außendesign hat nicht mehr viel zu tun mit der klassisch langweiligen Optik des Vorgängers. Sicher: Ein ausgesprochener Eyecatcher ist auch der Neue nicht - kaum jemand wird sich an der Ampel nach ihm umdrehen. Klarglasscheinwerfer, ein markanter Kühlergrill, integrierte Stoßfänger, eine klare Seitenlinie, und ein klar gegliedertes Heck - das ist zwar noch nicht die "dynamische, prägnante Erscheinung", wie Kias Marketingabteilung schon frohlockt. Aber doch ein guter Schritt auf dem Weg dahin. "Rational denkende, wertorientierte Mitvierziger", von Kia als Hauptzielgruppe ausgemacht, dürften an der äußeren Erscheinung durchaus Gefallen finden.

Ob sich das beim ersten Probesitzen fortsetzt, bleibt die Frage. So sehr Kia außen in der europäischen Mittelklasse angekommen ist - innen bleibt noch einiges zu tun. Positiv ganz sicher das Platzangebot. Der 4,74 Meter lange Magentis ist außen leicht gewachsen - und damit auch innen. Das macht sich weniger bei den Gesamtabmessungen bemerkbar: Der Längenzuwachs beträgt gerade mal 0,5 cm, das Plus in der Breite 1,5 cm. Aber in der Höhe gibt es 7 cm mehr - was der Kopffreiheit zugute kommt. Und der um zwei Zentimeter verlängerte Radstand sorgt für etwas mehr Bewegungsfreiheit vor allem auf den hinteren Plätzen. Und auch der Kofferraum ist etwas gewachsen.

Blitzeis in Texas: Irre Pirouette: Dieser SUV-Fahrer hat mehr Glück als Verstand

Innenausstattung ist sparsam-dezent

Das zu den positiven Entwicklungen. Noch ein gutes Stück entfernt vom Mittelklasse-Standard europäischer Konkurrenz-Modelle ist Kia allerdings, wenn es um die Materialien im Innenraum geht - immerhin ein nicht ganz unwichtiger Faktor oberhalb der Kompaktklasse. Die Armaturen könnte man je nach philosophischer Grundausrichtung als sparsam-dezent möbliert bezeichnen - oder aber als ziemlich leer. Sicher, nicht jede Mittelkonsole muss so aussehen wie eine Computertastatur - aber zu viel unstrukturierte Fläche ist auch nicht unbedingt prickelnd. Immerhin sorgt die selbstverordnete Kargheit dafür, dass der Magentis auf Anhieb bedienbar ist. Kein Schalter, der Rätsel aufgibt, kein Knopf, den man groß suchen muss.

Wie bei Autos aus Korea leider üblich, wirkt auch im Magentis das Radio nachträglich reingepfropft. Kein Wunder - genau das ist es auch. Aus technischen Gründen wird es erst eingebaut, wenn das Fahrzeug auf europäischem Boden steht. Dafür bietet das Soundsystem CD, MP3 und sogar ein iPod-Interface - und einen Klang, der sich durchaus hören lassen kann.

Viel Plastik im Innenraum

Nach wie vor nicht standesgemäß für eine europäische Mittelklasse-Limousine sind - von den Ausstattungsvarianten in Leder mal abgesehen - die verbauten Materialien. Das sieht, vom Türgriff bis zum Armaturenbrett, nicht nur nach billigem Plastik aus - das fühlt sich inklusive Lenkrad auch so an. Da helfen auch die paar auf Carbonlook getrimmten Verblendungen nicht mehr viel. All das ist um so unverständlicher, als sich schon allein mit einer etwas liebevoller geprägten Oberflächenstruktur viel verbessern ließe.

Wenig überzeugend sind auch die Vordersitze: Viel zu weich und mit nur wenig Seitenhalt. Das hat auch Kia Deutschland erkannt. In den Testwagen seien Sitze aus der Vorserienproduktion, räumt Leshel ein. Allerdings werden sich auch die Käufer der ersten Magentis hierzulande mit diesen Sitzen begnügen müssen - zumindest ein paar Monate. Dann, so verspricht Leshel, wechselt Kia die weichen Sofas gegen straffere Möbel mit mehr Seitenhalt aus: "Wir haben gelernt."

Nur 6 Liter Durchschnittsverbrauch

Damit ist die Liste mit den gröbsten Minuspunkten am neuen Magentis allerdings auch schon so ziemlich abgearbeitet. Innen finden sich erfreulich viele und sinnvolle Ablagen - bis hin zu einem klappbaren Taschenhaken im Fußraum des Beifahrers. Die Motoren - zwei Benziner und erstmals ein Diesel - machen einen durchaus guten ersten Eindruck. Der 2,0-Liter-Diesel ist eine Eigenproduktion zusammen mit Hyundai und verwandt mit dem CRDi-Motor des SUV Sportage. Der Common-Rail der zweiten Generation verfügt über einen Turbolader mit variabler Turbinengeometrie und wird serienmäßig mit Partikelfilter geliefert. All das ist gut für 103 kW/140 PS und ein Drehmoment von 305 Nm schon ab 1800 U/min.

Beim Fahren erweist sich der Motor als durchaus flott und kultiviert. Über die Beschleunigung schweigt sich Kia in den technischen Daten zwar aus - aber für zügige Bergfahrt und stressfreie Überholmanöver im Alltag reicht es allemal. Nach oben heraus allerdings ist der Diesel alles - nur kein Sprinter. Die 201 km/h Spitzengeschwindigkeit erreicht er nur mit langem Anlauf. Aber abseits der linken Autobahnspur geht der Diesel absolut in Ordnung. Und wer mehr Wert auf Speed denn auf Sparsamkeit legt, sollte sich ohnehin besser gleich den V6-Magentis mit seinen 220 km/h Spitze ansehen. Immerhin begnügt sich der Diesel laut Werksangabe mit 6,0 Liter Durchschnittsverbrauch. Der V6 will 9,6 Liter Super. Euro-4 erfüllen alle Motoren.

Basismodell gibt es ab 21.300 Euro

Das Fahrwerk des Magentis, ist der Mittelklasse angemessen: Ausreichend straff, ohne aber gleich zu sportlich zu werden. Dabei jedoch bequem genug abgefedert, um auch mit etwas raueren Straßenoberflächen fertig zu werden, ohne gleich jeden Kiesel an die Bandscheiben der Passagiere durchzumelden. Serienmäßig wird der Diesel mit 6-Gang-Handschaltung geliefert. Aber auch die Automatik zeigte sich gut an die Motorcharakteristik angepasst - obwohl sie etwas altertümlich mit nur vier Stufen daherkommt.

Ab 21.300 Euro ist das Basismodell Magentis 2.0 EX zu haben. Mit einer durchaus schon beachtlichen Ausstattung. So gehören allein sechs Airbags rund um die Insassen ab Werk dazu. Oder aktive Kopfstützen. Oder Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorn und hinten und beheizbare Außenspiegel. Der 2.0-Diesel kostet in der Basisversion 22.990 Euro, der V6 ist mit 27.470 Euro der teuerste Magentis. Dass der sich vor allem über den Preis verkaufen wird, das weiß man auch bei Kia. Acht bis zehn Prozent unter den Preisen der Wettbewerber sei man im Preisgefüge, sagt Leshel. Mitbewerber? Das sind in seinen Augen VW Passat, Ford Mondeo, Toyota Avensis und Renault Laguna. Zumindest bislang und bei den anderen Modellen ging die Kia-Rechnung auf: 2005 wurden bundesweit 49.820 Kia neu zugelassen - 47 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Pressinform / PRESSINFORM

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?