HOME

SUV: Kia XCeed – dieser kompakte SUV wird Volkswagens T-Roc Kopfschmerzen bereiten

Kias Kompakter verwandelt sich in einen SUV: Größer, fetter und attraktiver. Der XCeed ist ein programmierter Erfolg. In wenigen Monaten folgt ein Plug-in-Hybrid für Elektro-Freunde.

Der Durchschnittsverbrauch des Kia XCeed 1.4 T-GDI beläuft sich auf 5,9 l/100 km

Der Durchschnittsverbrauch des Kia XCeed 1.4 T-GDI beläuft sich auf 5,9 l/100 km

Das Beste kommt zum Schluss. Nach Schrägheck, Kombi und Coupé folgt nun der SUV der Ceed-Familie. Bei den Käufern wird er der Liebling sein, der XCeed soll im ersten Verkaufsjahr 50 Prozent der Verkäufe bestreiten. Formal nennt sich die Kreation Cross-over, sie verschmilzt Elemente des SUV – dicke Reifen, fettes Fahrgestell – mit denen des Coupés, etwa einer abfallenden Dachkante.

Crossover bringt das Verkaufsvolumen

Damit der XCeed auch ankommt, wurden vor der Entwicklung potenzielle Kaufinteressenten intensiv befragt. Deutlich ist zu spüren, dass Kia Wert auf ein sportliches Handling gelegt hat, hier soll der XCeed einem Kompakten in nichts nachstehen. Auf schlechten Straßen fährt der Wagen dagegen komfortabel. Das Fahrwerk steckt auch grobe Schlaglöcher weg und hoppelt auch bei mehreren Querfugen hintereinander nicht.

SUV: Kia XCeed – dieser kompakte SUV wird Volkswagens T-Roc Kopfschmerzen bereiten
Der Durchschnittsverbrauch des Kia XCeed 1.4 T-GDI beläuft sich auf 5,9 l/100 km

Der Durchschnittsverbrauch des Kia XCeed 1.4 T-GDI beläuft sich auf 5,9 l/100 km

 Die coupéartige Dachlinie, eine starke Heckansicht und eine um 3,7 Zentimeter größere Bodenfreiheit verschaffen ihm den gewünschten bulligen Auftritt. Fahrer, Beifahrer und Fondpassagiere haben spürbar mehr Kopf-, Bein- und Schulterfreiheit bekommen. Hinten wird es ab 185 cm Körpergröße erwartungsgemäß etwas eng über dem Kopf. Außerdem geht mehr Gepäck in den Cross-over, als in die Limousine hinein. Der Kofferraum fasst 426 bis 1378 Liter.

Elektronisch auf der Höhe der Zeit

Im Innenraum fällt der frei stehende 10,25 Zoll Touchscreen ins Auge. Auch das Cockpit mit seinen Rundinstrumenten besteht heutzutage aus einem 12,3 Zoll Bildschirm. Das Smartphone wird mittels Apple CarPlay oder Android Auto eingebunden. Motorisiert ist der XCeed mit den Aggregaten, die auch in den anderen Ceed-Varianten zu finden sind. Die drei Benziner und zwei Dieseln decken die Spanne zwischen 115 bis 204 PS ab. Der schnellste XCeed ist der 204 PS starke 1.6 Liter-Benziner, der in 7,5 Sekunden auf 100 Stundenkilometer sprintet und es bis zu Tempo 220 km/h schafft. Nötig ist die stärkste Maschine aber nicht. Auch der Benziner mit 140 PS passt zum Kia XCeed. Nach 9,5 Sekunden erreicht das Fahrzeug mit ihm Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 200 km/h erreicht. Der Normverbrauch liegt bei 5,9 l/100 km.

Plug-in kommt Anfang 2020

Schon zum Basispreis von 21.390 Euro gibt es einen Frontkollisionswarner, einen aktiven Spurhalteassistenten sowie einen Tempomaten serienmäßig. Laut Liste liegt der Einstiegspreis auf einer Stufe mit VW T-Roc und Toyota CH-R. Trotz einer etwas besseren Ausstattung setzt sich der Kia beim Preis nicht ab. Das sind die Einstiegsversionen. Darüber hinaus gibt es den XCeed in den Varianten "Vision" und "Spirit" und in der Topausstattung "Platinum". Soll es die Platinum-Edition sein, werden allerdings mindestens 33.640 Euro fällig. Elektrofreunde müssen sich noch ein paar Monate gedulden. Ab Anfang 2020 wird der XCeed als Plug-in-Hybrid mit einer Reichweite von bis zu 60 Kilometern angeboten. Dienstwagenfahrer können dann noch vom Steuervorteil wegen der Halbierung des Eigenanteils profitieren.

Lesen Sie auch:

VW T-Roc - dieser SUV sticht den Golf aus

Kia Ceed – der Golf-Gegner ist gut, aber kein Schnäppchen

Shooting Brake Kia Proceed - cool und noch bezahlbar

Kra mit Pressinform undMID
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity