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Mercedes vernetzt Auto und Kunde: Auf Aufholjagd im Cyberspace

Mercedes stellt auf der Cebit den Verkehrsdienst Live Traffic und das Internet Radio für das Auto vor. Das ist zwar nichts Neues, aber der Beginn einer ganzheitlichen Kundenbindungsstrategie.

Mercedes und das vernetzte Auto. Das war nicht immer eine warmherzige Beziehung. Das teilweise sperrig zu bedienende Command-System spielt, was die Internet-Einbindung angeht, nur im Mittelfeld. Die Konkurrenten aus Ingolstadt und München sind da schon deutlich weiter. Doch dieser Rückstand soll mittelfristig in einen Vorsprung, mindestens aber in einen Gleichstand umgewandelt werden.

Den Anfang machen unter anderem eine E-Mail-Vorlese-Funktion, ein Hotel-Finder, das Internet-Radio und "Live Traffic" in der S-Klasse, die Mitte des Jahres vorgestellt wird, also möglichst aktuelle Verkehrsmeldungen. Alles Dienste, die der Oberklassen-Kunde - und nicht nur der - schon kennt und als selbstverständlich erachtet. Die Kombination des Kartenmaterials und der Staumeldungen ist interessant. Die Karten stammen von Naviteq, während die Verkehrsmeldungen vom Hauptkonkurrenten TomTom kommen. Mercedes bringt jetzt beide Komponenten zusammen. "Das war alles andere als trivial", sagt der Mercedes-Elektronik-Chefentwickler Peter Häußermann. Weil die Ingenieure aus Stuttgart-Untertürkheim zwar spät, aber alles richtig machen wollen, setzen sie nicht auf google Earth, sondern auf google Maps, dessen Kartenmaterial bei weitem nicht so aufwendig zu laden und handhaben ist.

Doch diese diffizile Zusammenführung zweier Welten ist der erste Schritt der Web-basierten Plattform mit dem Namen "My Mercedes", in dessen Zentrum mittelfristig die Personalisierung des Autos steht. Dann wird jeder Mercedes, der vernetzt ist, auf seinen Fahrer abgestimmt. Also werden die Lieblings-Radio-Sender gespeichert sein, der Sitz eingestellt und die Favoriten des Web-Browser oder die beliebtesten persönlichen Navi-Ziele geladen. Voraussetzung ist eine - möglichst flächendeckende - Vernetzung der Autos und eine eindeutige Identifizierung des Menschen. Da denken die Schwaben an den NFC-Standard (Near Field Communication), der bei Handy-Bezahlsystemen genutzt wird. Dabei ist es letztendlich egal, ob es sich um eine A- oder E-Klasse handelt. Auch der Grad der Ausstattung ist prinzipiell zweitrangig, wichtig ist die Einbindung ins Netz. Dass die Personalisierung bei einem Einstiegs-Radio nicht alle Punkte umfassen kann, wie bei einem Top-Navi-System

Das Smartphone wird eine zentrale Rolle bei der zukünftigen Mercedes-Infotainment-Welt spielen. "Wir werden das Smartphone einbinden und die Rechenpower nutzen", erklärt Peter Häußermann. Außerdem setzen die Schwaben auf eine Community, die Programme für den Mercedes-App-Store schreiben. "Wir sehen das als Chance, die kommenden Generationen, wieder mehr an das Auto zu binden", sagt der Elektronik-Chefentwickler. Die Herausforderung ist, die Programme in das Bedienkonzept mit dem Drehknopf einzubinden. Um mit der immer schneller werdenden Hard- und Software-Entwicklung wenigstens einigermaßen mithalten zu können, werden die Hardware-Komponenten modular entwickelt und alle zwei Jahre im Rahmen einer Jahres-Modellüberarbeitung auf den neuesten Stand gebracht.

Das übergeordnete Ziel ist und bleibt aber eine engere und langfristige Kundenbindung. In den USA wird ab diesem Sommer jeder Kunde, der es wünscht, per E-Mail oder SMS informiert, wenn eine Reparatur von Nöten ist. Bei Bedarf wird dann auch gleich der Terminplan des Mercedes-Fahrers mit dem der Werkstatt abgestimmt und ein Termin festgelegt. Das ist bequem für den Autobesitzer und garantiert dem Mercedes-Händler eine höhere Auslastung und bessere Planungssicherheit.

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Langfristig sollen die vernetzten Mercedes-Fahrzeuge in ein ganzheitliches Mobilitätskonzept einfließen, wie Smart es mit Moovel schon umsetzt. Dann das Auto auf Knopfdruck ein Taxi bestellen oder den Fahrer den Fahrplan der öffentlichen Verkehrsmittel anzeigen. Doch eines ist für den Daimler Chief-Information-Officer (CIO) Dr. Michael Gorriz auch klar. "Der Kunde wird immer die Ober-Hoheit behalten, er bekommt nichts, was er nicht will.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(