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Nachrichten: Porsche: Porsche erzielt Rekorde bei Gewinn, Umsatz und Absatz

Die Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, hat im Geschäftsjahr 2007/08 ihr bestes Ergebnis seit Bestehen erreicht. Dem schwerwiegenden Nachfrageeinbruch, der die gesamte Automobilindustrie in diesem Herbst erfasst hat, kann sich Porsche allerdings nicht entziehen.

Das Konzernergebnis vor Steuern stieg laut Porsche um 46 Prozent auf 8,569 Milliarden Euro. Der hohe Ergebnissprung sei auf Sondereinflüsse im Zusammenhang mit der Volkswagen-Beteiligung zurückzuführen. Das operative Geschäft vor Steuern entwickelte sich für die Zuffenhausener sehr zufriedenstellend. Belastend wirkten sich erhöhte Entwicklungskosten aus, die unter anderem für die vierte Baureihe Panamera, für den Hybridantrieb im Cayenne, für neue, verbrauchsreduzierte Motoren sowie für neue Fahrzeugmodelle anfielen.

Produziert wurden im Geschäftsjahr 2007/08 insgesamt 105.162 Fahrzeuge, das entspricht einem Zuwachs von 3,3 Prozent. Das Werk in Leipzig arbeitete an seiner Kapazitätsgrenze: Mit 48.497 Einheiten der Cayenne-Baureihe liefen dort mehr Fahrzeuge vom Band denn je. Im Vorjahresvergleich beträgt das Wachstum 34,1 Prozent. Vom 911 wurden in Stuttgart-Zuffenhausen 34.303 Fahrzeuge gefertigt, das war ein Rückgang um 12,0 Prozent. Die Boxster-Baureihe kam insgesamt auf 22.356 produzierte Einheiten (minus 16,3 Prozent).

Die Absatzkrise dieses Herbstes hat auch Porsche erreicht. Fürs aktuelle Geschäftsjahr rechnet man dort mit einem Rückgang der Verkaufszahlen. Dennoch verfolgt man weiterhin das Ziel, die Aktienmehrheit von Volkswagen zu erwerben - wenn auch der Zeitplan etwas ins Wanken gerät und mit dem Erreichen eines 50 Prozent-Anteils noch in diesem Jahr nach Aussage von Wendelin Wiedeking nicht mehr zu rechnen ist. Porsche hält nach eigenen Angaben 42 Prozent der Stammaktien von VW und hat sich weitere 31 Prozent mit Optionen gesichert. Man werde nichts "Unvernünftiges" tun, war von Wiedeking zu hören.

Die Absatzkrise dieses Herbstes hat auch Porsche erreicht. Fürs aktuelle Geschäftsjahr rechnet man mit einem Rückgang der Verkaufszahlen. Dennoch verfolgt man weiterhin das Ziel, die Aktienmehrheit von Volkswagen zu erwerben. Wenn auch der Zeitplan etwas ins Wanken gerät und mit dem Erreichen eines 50 Prozent-Anteils noch in diesem Jahr, nach Aussage von Wendelin Wiedeking, nicht mehr zu rechnen ist. Porsche hält nach eigenen Angaben 42 Prozent der Stammaktien von VW und hat sich weitere 31 Prozent mit Optionen gesichert. Man werde nichts Unvernünftiges tun, war von Wiedeking zu hören.

Der Konzern-Jahresüberschuss (Ergebnis nach Steuern) kletterte im Berichtszeitraum um 51 Prozent auf 6,392 Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie erreichte splittbereinigt 35,94 (Vorjahr: 23,98) Euro je Stammaktie sowie 35,95 (Vorjahr: 23,99) Euro je Vorzugsaktie.

Porsche plant eine Dividende von 0,694 Euro je Stammaktie und 0,70 Euro je Vorzugsaktie sowie die Sonderdividende aufgrund der hohen Einmalerträge auf zwei (Vorjahr: 1,50) Euro je Stamm- und je Vorzugsaktie anzuheben.

Damit würde sich die Ausschüttungssumme auf rund 472 (Vorjahr: 384) Millionen Euro erhöhen, was einer Steigerung um rund 23 Prozent entspräche. Die sechs Porsche-Vorstandsmitglieder erhalten für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Salär von 143 Millionen Euro. Im Jahr davor waren es noch 112 Millionen Euro.

Trotz des Absatzrückgangs bleibt Porsche bei seiner Politik, werksseitig keine Rabatte einzuräumen. Stattdessen wird die Produktion an die Nachfrage angepasst. Bis Ende Januar 2009 wird es im Stammwerk Zuffenhausen sieben Ausfalltage geben, nachdem bereits am 21. November 2008 die Produktion erstmals ruhte. Da die Arbeitszeitkonten der Beschäftigten wegen der hohen Auslastung des vergangenen Jahres gut gefüllt sind, ist der Ausgleich ohne Kurzarbeit möglich.

Den nächsten Sprung nach vorne erwartet Porsche im kommenden Geschäftsjahr durch die Einführung des viertürigen und viersitzigen Gran Turismo Panamera.

Hans Bast / pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.