Nachrichten: Porsche Schlusslicht Die ersten Schaustücke ziehen ins neue Porsche-Museum ein


Die seit Oktober 2005 andauernden Arbeiten am neuen Porsche-Museum stehen kurz vor ihrem Abschluss. Die ersten zwölf Fahrzeuge werden heute in dem Neubau am Porsche-Platz aufgestellt.

Unter diesen ersten Modellen befinden sich ein 356 Cabriolet, ein Ur-Elfer und ein erster Prototyp des 924. "In den letzten Wochen haben wir alle Fahrzeuge umfassend restauriert und für ihren Einsatz im Museum herausgeputzt", erklärt Klaus Bischof, Leiter des "Rollenden Museums". Neben den Ausstellungsfahrzeugen wurden auch die Kleinexponate und Vitrinen bereits aufgebaut. So kann in einem nächsten Schritt mit der Ausleuchtung der Ausstellung begonnen werden. Bis Dezember sollen alle 80 Fahrzeuge des Außenlagers überführt werden sein.

Der spektakuläre Museumsneubau soll der zentrale Ort der Porsche-Traditionspflege werden. Nach einer intenationalen Ausschreibung erhielt der Entwurf Architekten Delugan Meissl 2004 den Zuschlag. Seit 2005 wird an dem ambitionierten Objekt gebaut. Bis Ende 2008 soll alles fertig sein. Dann sollen Rund 80 Fahrzeuge im neuen Porsche Museum gezeigt werden. Im Fokus der chronologisch ausgerichteten Präsentation wird natürlich die Produktgeschichte der Porsche-Sportwagen von den Anfängen 1948 bis hin zu den aktuellsten Modellen liegen. Mit "Themeninseln" genannten Ausstellungsschwerpunkten sollen einzelne, besonders wichtige Bestandteile der Porsche-Geschichte aufgegriffen werden. Sie widmen sich dabei zum Beispiel einzelnen Baureihen wie der "Evolution 911" oder fassen Fahrzeuge aus unterschiedlichen Epochen zusammen wie beispielsweise die großartigen Motorsportgeschichten von "Le Mans".

Das Ausstellungskonzept des "Rollenden Museums" sieht vor, die Fahrzeuge regelmäßig auch auf internationalen Veranstaltungen zu zeigen. Die freien Plätze werden dann aus dem Garagenbestand ergänzt. So ändert sich das Ausstellungssortiment permanent. Damit die Modelle auch immer gut dastehen, gehört eine großzügige Restaurationswerkstatt zum Museum.

Hans Bast / pressinform PRESSINFORM

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