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911 Carrera Cabriolet: Porsche zeigt seinen offenen Klassiker

Der neue Porsche 911 Carrera steht noch nicht beim Händler, schon zeigen die Stuttgarter die offene Version. Das neue Cabriolet ist größer, leichter und stärker denn je.

Das neue 911 Cabriolet der Carrera-Baureihe 991 zeigt sich wieder mit einem vollelektrischen Stoffdach. Nur so werden echte Cabrioliebhaber befriedigt. Ebenso wie schon beim geschlossenen Modell wurde durch intelligenten Leichtbau die Gewichtsspirale durchbrochen. Somit ist das Porsche 911 Cabriolet der neuen Baureihe 991 deutlich leichter als sein Vorgänger vom Typ 997. Das neu entwickelte Stoffdach mit seinen Magnesium-Elementen zeichnet erstmals die Dachlinie des Coupés nach und verzichtet auf den bisher vorhandenen kleinen Buckel. Wie bisher lässt sich das vollelektrische Stoffdach auch während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von rund 50 km/h bedienen.

Porsche 911 Carrera Cabriolet: Erstmals ohne Buckel
Porsche wartet nicht lang, nur wenige Monate nach dem Coupé wird das Cabrion beim Händler stehen

Porsche wartet nicht lang, nur wenige Monate nach dem Coupé wird das Cabrion beim Händler stehen

Angetrieben werden die Versionen 911 Carrera Cabriolet und 911 Carrera S Cabriolet von den gleichen Triebwerken wie die geschlossenen Brüder. Basismodell ist das 350 PS starke Porsche 911 Carrera Cabriolet, das mindestens 100.532 Euro kostet. Bis die Allradmodelle und weitere Sportversionen nachfolgen, ist das heckgetriebene 911 Carrera S Cabriolet mit seinem 3,8 Liter großen Sechszylinder-Boxer und einer Leistung von 400 PS zunächst die Topversion.

Diese kostet zum Marktstart im März 2012 mindestens 114.931 Euro. Serienmäßig arbeitet in beiden Motorvarianten das neue Siebengang-Handschaltgetriebe. Optional ist ein siebenstufiges Doppelkupplungs-Getriebe zu bekommen, das die Verbräuche nochmals senkt. Beide Modelle werden damit knapp unter bzw. knapp über neun Liter auf 100 Kilometer verbrauchen.

Stefan Grundhoff/Press-Inform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.