HOME

Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet: Luxus aus einer anderen Dimension

Das Mercedes-Maybach 6 Cabriolet ist ein Wagen wie aus einer anderen Welt. Eine faszinierende Yacht auf Rädern – sinnlich und elegant. Hätte Daimler so etwas früher mal gebaut, wäre die Marke Maybach wohl nicht so schmählich untergegangen.

Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet - 750 elektrische PS

Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet - 750 elektrische PS

2011 wurde die Luxusmarke Maybach unspektakulär beerdigt. Traurig war eigentlich niemand, die Wagen mit ihrem protzigen Aussehen und einer komplett veralteten Technik wollte ohnehin kaum jemand kaufen. Nun zeigt das Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet wie man es hätte richtig machen können. Das Maybach-Cabrio ist eine reine Studie und muss daher auf praktische Notwendigkeiten keine Rücksicht nehmen.

Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet: Luxus aus einer anderen Dimension
Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet - 750 elektrische PS

Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet - 750 elektrische PS

Ein Wagen aus einer anderen Welt

Die 5,70 Meter lange Cabriolet-Studie war dann auch der Hingucker auf der Monterey Autoweek, auf der sich auch sonst die schönsten Wagen der Welt tummeln. Wesentlich eleganter als die barocken Maybach-Schlachtschiffe verströmt das Cabrio eine glamouröse, laszive Ausstrahlung – die kein anderes Modell der Neuzeit bietet. Es ist eine moderne Interpretation der Prunkwagen der 30er. Dass es doch dem heutigen Zeitgeist verhaftet ist, erkennt man allerdings daran, dass die Formensprache deutliche Anleihen beim Yachtbau nimmt. So wie viele Designstudien der Luxusklasse. "Das Vision Mercedes-Maybach 6 Cabriolet steigert modernen Luxus zu ultimativem Luxus und ist die perfekte Umsetzung unserer Designstrategie. Atemberaubende Proportionen kombiniert mit einem luxuriösen Haute Couture-Interieur schaffen ein ultimatives Erlebnis", sagt Daimlers Designkopf Gorden Wagener.

Reines Fantasieprodukt

Früher wären 12 oder gar 16 Zylinder angemessen gewesen sein, heute muss es Elektro sein. Die Leistung des Antriebs beträgt 750 PS, wobei der flache Akku im Unterboden eine Maximalreichweite von über 500 Kilometern ermöglicht. Die Höchstgeschwindigkeit soll 250 km/h betragen und aus dem Stand beschleunigt der offene Koloss in vier Sekunden auf Tempo 100. Das ist natürlich nur ein Gedankenspiel, wie die Vision, eine Gleichstromschnellladung mit bis zu 350 kW solle den Zweisitzer in fünf Minuten für die nächsten 100 Kilometer auftanken.

Und als ob die nautikblaue Lackierung gepaart mit imposanten Chromelementen nicht schon für genügend Aufsehen und Erinnerungen an die verspielte Art-Deco-Zeit erinnern würde, gibt es im Innenraum kristallweißes Nappaleder, modernste Bedienelemente und ein Stoffverdeck mit eingewebten Roségoldfäden. Bleibt zu hoffen, dass solche Maybach-Modelle irgendwann wieder gebaut werden, denn zurzeit  verbirgt sie hinter dem Namen Maybach nur die edle Ausstattungslinie der S-Klasse. 

Böse Attacke auf der Autobahn: Britischer Auto-Rowdy wirft mit Tasse nach Mercedes-Fahrer

Kra mit Pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.