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Nissan Qashqai: Zwischen Manga-Sex und Pfefferminzsoße

Querdenken erwünscht! Der Qashqai von Nissan bringt das Prickelgefühl in die Kompaktklasse. Für den Exoten-Cocktail wurden japanische Impressionen und Londoner Gefühle mit einem kernigen Wüstennomaden gemixt.

Adieu Tristesse! Her mit frischen, neuen, nonkonformistischen Ideen! So haben es die Entscheidungsträger beim japanischen Automobilhersteller Nissan gesehen, als sie die Losung ausgaben: Es muss etwas ganz, ganz Neues her. An Schräghecklimousinen à la Golf, Astra, 307, Focus und Co. haben sich die Leute satt gesehen, wir bringen Pep in das Segment. Querdenken erwünscht! Na ja, ganz nebenbei bemerkt: Die Nippon-Antwort auf diese genanten Wagen – der eher farb- und einfallslose Almera – entschließ nach chronischer Erfolglosigkeit.

Crossover heißt bei Nissan das Zauberwort. Das Ergebnis ist der Softie unter den SSVs. Der neue Qashqai (sprich Kaschkai), der ab 24. Februar zu Preisen ab 19.790 Euro in vier Motorvarianten erhältlich ist. Crossover – das gibt’s nicht nur im Automobilbau, sondern auch in der Musik, Kunst, Mode. Böse Zungen behaupten, dass dieses Mittel (altdeutsch: Eklektizismus) immer fällt, wenn einem partout nichts Originelles einfällt. Kurzerhand bedient man sich an bekannten Zutaten, wirft sie in einen Topf, überlässt es Designern und Marketingfachleuten, die ganze Mixtur schön zu reden. Schwuppdiwupp hat man eine "Alternative zur Norm" kreiert. Allerdings haben die Nissan-Getreuen mit der Mischung aus Schräghecklimo und kompaktem SUV nicht das Rad neu erfunden – die Crossover-Nische ist schon entdeckt und auch besetzt. Aber da liegt eben der Trend. Das ist hip und sexy (wenn man Designern und Marketingleuten Gehör schenkt) wie Pink unter der Dusche.

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Von Sushi und Fish&Chips

Wer tatsächlich keine Lust mehr hat auf die nützlichen, aber eher konservativ anmutenden Golf-Konsorten, für den ist der neue Qashqai eine gute Wahl. Diese SU-Limo-V-Mischung ist gelungen und ein echter Hingucker. Oder wie es Stephane Schwarz, europäischer Nissan-Design-Direktor in London, ohne falsche Bescheidenheit vollmundig bei der Präsentation formulierte: "Der Qashqai ist schlicht das Beste aus beiden Welten!" Kein besonders erhellendes Statement, wird es doch bei jeder zweiten Fahrzeugvorstellung bemüht. Erste Gedanken über das jüngste Baby von Nissan machte man sich zunächst in Japan bei Sushi und Manga-Girls, fortgeführt und vollendet wurde das schicke Werk im Land des five o’clock-tea und der gruseligen Pfefferminzsauce. Die vielen Kreativköpfe sollten sich – getreu dem Crossover-Gedanken – von vollkommen unterschiedlichen Dingen inspirieren lassen. So erfolgte der Musenkuss dann zwischen Svarowsky-Lampenschirmen und der Musik der britischen Band Gorillaz. Trotz der verwegenen Gehirnwäsche fährt der Qashqai noch auf vier Rädern, und bietet er tatsächlich die Vorteile mehrerer Fahrzeugklassen: Die Alltagstauglichkeit und die übersichtlichen Abmessungen eines Kompaktwagens (4,32 Meter lang, 1,78 Meter breit, 1,61 Meter hoch und 2,63 Meter Radstand) sowie die erhöhte Sitzposition und das robust wirkende Äußere eines modernen SUV. Schon auf den ersten Blick sieht man dem Qashqai durchaus die Gene des Nissan Edel-Offroaders Murano an, aber die Verantwortlichen werden nicht müde zu betonen, dass "der Qashqai keineswegs ein Klon des Murano sei, sondern eine eigenständige Persönlichkeit pflegt." Das Design ist sowohl geprägt von der sportlicheren Agilität einer Schräghecklimo als auch von der Robustheit eines SUV. Die dynamisch angewinkelten A-Säulen treffen das Dach am höchsten Punkt – an der Oberkante der Windschutzscheibe, von wo es dann Coupéartig nach hinten abfällt. Die Silhouette des Qashqai folgt der Bewegung des Daches und endet in einem kleinen, nach oben gezogenen Dreiecksfenster, das man wiederum vom Murano kennt. Den Oberkreativen Schwarz erinnern die Ausschnitte der vorderen und seitlichen Fenster an das Visier eines Motorradhelms. Aha!

Cockpit meets Lounge

Crossover auch im Innern. Getreu der Nissan-Vorgabe "Querdenken und gegen den Strom" durften sich die Designer hier austoben. So wurden beispielsweise alle Bedienelemente um den Fahrer herum gruppiert, eine betont weit nach oben gezogene Mittelkonsole trennt dessen Arbeitsplatz von dem "chilligen" Eckchen des Beifahrers. Für noch mehr Lounge-Gefühl soll das Panorama-Glasdach sorgen (Serie im Tekna, gegen Aufpreis von 750 Euro im Acenta). Die Platzverhältnisse bewegen sich insgesamt auf Klassendurchschnitt, dafür ist der Kofferraum mit einem Volumen von 410 Litern geräumig ausgefallen. Wenn man die Rücksitze umklappt, passen sogar bis zu 1.513 Liter in den Stauraum. Zwar lässt sich die Rückbank nicht verschieben oder im Boden versenken, sondern nur zu einer unebenen Ladefläche mit Stufe umlegen. Macht aber nichts, schließlich hat Nissan nicht die Familien im Visier, sondern eher Paare ohne Nachwuchs sowie die Generation 50 Plus, wo die Kinder bereits aus dem Haus und damit aus dem Auto sind.

Breites Motorenangebot

Den weichgespülten Kompakt-SUV gibt’s in der Basis-Version als Fronttriebler, in den stärkeren Motorvarianten für 1850 Euro Aufpreis auch als Allradler. Vier Motoren (zwei Diesel und zwei Benziner) stehen zur Auswahl, die ein Leistungsspektrum von 105 bis 150 PS abdecken. Das Einstiegsmodell wird von einem 1,6-Liter-Benziner mit 115 PS angetrieben. Viel mehr Spaß macht naturgemäß der bemerkenswert leise arbeitende Zwei-Liter-Benziner mit 141 PS. Die beiden Diesel-Aggregate, von denen zumindest der Zwei-Liter-Motor unüberhörbar ist, leisten 105 und 150 PS. Partikelfilter sind übrigens erst ab Sommer zu bekommen.

Sehr gute Grundausstattung

An den Fahreigenschaften des Qashqai ist nichts auszusetzen. Die komfortable Fahrwerksabstimmung, die kaum vorhandenen Motor- und Abrollgeräusche, die leichte Handhabung und die angenehme Sitzposition in der ersten Reihe laden zu entspannten Autobahnreisen oder Touren durch die Stadt ein. Das neue Modell ist in den drei klassischen Nissan-Ausstattungslinien Visia, Acenta und Tekna zu haben. Das Sicherheitsniveau ist schon in der Basisvariante mit ESP, Front- und Seitenairbags sowie Bremsassistent und aktiven Kopfstützen ordentlich. Auch Klimaanlage, CD-Radio, Bordcomputer und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung fürs Handy sind in allen Modellen an Bord.

Gut Ding will Weile haben

Wegen der von Nissan ausgemachten Tristesse und des Wunsches nach einer "Alternative zur Norm" hat man sich vielleicht auch den schwer auszusprechenden Namen ausgedacht, der sehr exotisch klingt: Qashqai heißt ein am Rande des Zagros-Gebirges im Südwesten des Irans lebender Nomadenstamm. Auf so eine Idee muss man auch erst mal kommen. Für den obersten Designer Stephane Schwarz ist der Qashqai, der kein Geländewagen ist und vor allem die Stadt liebt, deshalb auch "ein Stadtnomade". Eigentlich ein angestuabter Leitbegriff der seligen 80er-Jahre, von Paul Virilio in den Siebziger angedacht. Man sieht, auch in unser schnelllebigen Zeit gibt es noch industrien bei den neue Impulse 30 Jahre reifen dürfen.

Katja Eden

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?