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Opel Ampera: Der Stromer für jeden Zweck

Der Ampera ist Opels großer Wurf: Es ist das einzige Elektrofahrzeug, das nicht mit leeren Batterien liegen bleibt. Der hohe Preis von fast 50.000 Euro schreckt die Kunden nicht - der Ampera ist erstmal ausverkauft.

Elektroautos sind ökologisch korrekt. Nur sehr weit kommt man mit ihnen nicht - schnell ist der Akku leer. Der Opel Ampera fährt auch elektrisch - und liefert über einen Range Extender zusätzliche Reichweite. Damit ist der Opel Ampera der erste alltagstaugliche Wagen mit Elektroantrieb.

Opel und General Motors können drauf mächtig stolz sein, etwas Vergleichbares gibt es von Audi, BMW und Mercedes nicht. Der Chevrolet Volt ist - was die Technik angeht - weitgehend baugleich. Anderen Elektroautos geht nach ein paar Dutzend Kilometern der Saft aus. Kein Wunder also, dass diese Vehikel bislang nur als Ökofeigenblatt von Firmen und Institutionen genutzt werden – der normal Kunde ist lange Reichweiten und kurze Tankstopps gewöhnt. Bei Opel hat man das verstanden. Wenn dem Ampera nach 60 Kilometern Fahrt der E-Saft ausgeht, schaltet sich automatisch ein Benzinmotor ein und versorgt als Generator den Elektromotor mit Strom.

Avantgarde aus Rüsselsheim

Der Ampera, schwärmt Opel-Vorstand Alain Visser, "ist eine Markenkampagne auf Rädern, weil Visionen in Realität verwandelt werden". Entsprechend unterscheidet er sich außen wie innen deutlich von allem, was unter dem Logo des Opel-Blitzes sonst noch auf den Straßen unterwegs ist. Wer knapp 50.000 Euro für ein Mittelklasseauto wie den Ampera ausgibt und damit rund 20.000 Euro mehr als für zum Beispiel einen Insignia aus gleichem Haus, der will nicht nur komfortabel Auto fahren. Der will damit vor allem auch ein klar erkennbares Statement abgeben. Er will sichtbar zur Avantgarde gehören.

Wer mit dem Ampera unterwegs ist, dem ist positive Aufmerksamkeit sicher – schon sein futuristisches Design weckt das Interesse. Auch das Interieur spiegelt den technischen Anspruch wider. Weniger durch die beiden Farbmonitore über der Mittelkonsole und direkt vor dem Fahrer, sondern mehr durch das Fehlen von herkömmlichen Schaltern - stattdessen gibt es Sensoren, die durch sanften Druck auf die Oberfläche der Mittelkonsole reagieren. Wer in dem 4,5 Meter langen Ampera Platz nimmt, der findet sich in einer ganz normalen Limousine der unteren Mittelklasse wieder. Die Vordersitze sind bequem, straff, bieten einen guten Seitenhalt und lassen sich weit nach hinten schieben. Das Lenkrad kann in Tiefe und Neigung verstellt werden. Hinten gibt es zwei Sitzplätze. Der Platz dort ist ordentlich, aber nicht üppig: Das abfallende Dach sorgt bei großen Passagieren für eingeschränkte Kopffreiheit und auch um die Knie herum wird es bei ganz zurückgeschobenen Vordersitzen etwas eng.

40 bis 80 Kilometer nur mit Strom

Ein wenig stört auch der große Mitteltunnel, der den Wagen der Länge nach trennt - darin ist ein Teil der 288 Zellen des Lithium-Ionen-Akkus untergebracht, die den Elektromotor mit Strom versorgen. Der Rest der Zellen ist quer hinter den Rücksitzen eingebaut. 198 Kilogramm wiegt der Akku und sorgt nicht nur für einen angenehm tiefen Schwerpunkt des Wagens, sondern auch für ein mit 1,7 Tonnen üppiges Leergewicht. Da bleiben gerade mal 270 Kilo Nutzlast übrig. Bei hochgeklappten Rücksitzen bleiben 310 Liter Kofferraumvolumen - 50 Liter weniger als zum Beispiel in einem Opel Astra und um die 200 Liter knapper als bei den meisten herkömmlichen Limousinen der Mittelklasse. Wer mehr Stauraum braucht, der kann die hintere Sitzbank umklappen und kommt so auf 1005 Liter Gepäckraum. Nervig: Als Kofferraumabdeckung dient ein billig wirkendes Tuch.

Gestartet wird der Ampera per Knopfdruck, der Fahrzeugschlüssel kann dabei in der Jackentasche bleiben. Ein kurzes akustisches Signal zeigt an, dass es nun losgehen kann und die Bildschirmanzeigen erwachen zum Leben. Zu hören ist ansonsten nichts. Wer den Wählhebel auf der Mittelkonsole aus der Parkposition auf "D" stellt und mit dem Fuß das "Gaspedal" betätigt, der kommt ins Rollen - aber die Stille bleibt. Erst nach und nach werden die Abrollgeräusche der Reifen und der Fahrtwind lauter. Wie flott man unterwegs ist, lässt sich wählen, selbst ein Sportmodus steht zur Wahl. Wer es darauf anlegt, ist in rund neun Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Elektromotor treibt den Ampera immerhin mit 150 PS an. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei mageren 161 km/h elektronisch begrenzt.

Die Darstellung einer kleinen Kugel im Display zeigt jeweils an, dass man effektiv unterwegs ist. Solange die Kugel von Blättern umrankt ist und sich in der Mitte einer Skala bewegt, ist man genau richtig unterwegs - und keineswegs im Schleichgang. Wer normal fährt und im Verkehr mitschwimmt, kommt mit reiner Batteriekraft zwischen 40 und 80 Kilometer weit. Das reicht in den meisten Fällen für das Tagespensum eines deutschen Autofahrers. Wer weiter will muss dennoch nicht befürchten, dass er liegen bleibt oder erst einmal für vier Stunden an einer Steckdose zwangspausieren muss.

Teuer und ausverkauft

Ist die Batterie erschöpft, schaltet automatisch und kaum merkbar der Benzinmotor des Ampera ein. Wer genau hinhört, der kann das leise Surren des 1,4-Liter-Benziners hören und auch die Vibrationen sind schwach wahrzunehmen. Zudem erscheint in der Anzeige vor dem Fahrer statt des Batteriesymbols eine Tanksäule. Der Benziner stammt aus dem GM-Konzernregal und wurde für den Ampera nur leicht modifiziert. Der kleine Vierzylinder liefert 86 PS - mehr muss er auch nicht, da nur als Stromgenerator dient und das Auto nicht direkt antreibt. Der Strom, den er produziert, wandert zum Elektromotor, der nach wie vor das Auto vorwärts treibt. Je nach Leistungsanforderung wechselt der Benziner zwischen vier Drehzahlniveaus. Nur wenn er richtig ackern muss, wird er mal ein klein wenig lauter. Die Tankfüllung von 35 Liter Normalbenzin reicht für 440 km Fahrstrecke. Dann ist der nächste Stopp an der Tankstelle fällig. Oder eine Steckdose.

Billig ist das grüne Gewissen allerdings nicht. Die Basisversion soll 42.900 Euro kosten. Zum Verkaufsstart Ende des Jahres wird es in Deutschland aber ohnehin erst einmal eine voll ausgestattete "ePionier Edition" geben - für satte 48.200 Euro. So üppig der Anschaffungspreis für den Opel Ampera ist, so gering sind die Unterhaltskosten. Wer mit ihm rein elektrisch unterwegs ist, der kommt nach den derzeitigen Strompreisen mit gut drei Euro 100 Kilometer weit. Und selbst im Euro-Mix addiert sich gerade mal ein Benzinverbrauch von unter 1,6 Litern je 100 Kilometer zusammen. Das größte Problem dürfte allerdings darin bestehen, überhaupt einen Ampera zu ergattern. "Deutlich mehr als 5000 Reservierungen" liegen Opel nach eigenen Angaben bereits vor. Für den deutschen Markt sind bis Ende 2012 gerade mal 3000 Stück vorgesehen.

Jürgen Wolff/Press-Inform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(