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Seat Alhambra 2.0 TDI Ecomotive: Die spanische Spar-Alternative

Im Kampf gegen den Ford Galaxy bekommt der VW Sharan Verstärkung vom Zwillingsmodell Seat Alhambra. Der ist nicht schlechter als der Volkswagen-Van, aber günstiger. Vor ihm muss sich die Konkurrenz in Acht nehmen.

Der Seat Alhambra ist eine reinrassige Familienkutsche. 91 Prozent aller Käufer sind verheiratet, 67 Prozent haben Kinder - jeder fünfte Käufer sogar drei davon. Platz bietet der spanische Van für sieben Personen, wobei auf der letzten Sitzreihe selbst Erwachsene mit Abstrichen bei der Kniefreiheit unterschlüpfen können. Im Vergleich zum langlebigen Vorgänger, der sich 260.000-mal verkauft hat, wurde der neue Alhambra um 22 Zentimeter auf 4,85 Meter gestreckt. Das bedeutet mehr Radstand und mehr Platz für die Passagiere.

Die äußeren Sitze der dreiteiligen Rückbank sind mit integrierten Kindersitzen für Kinder ab drei Jahren lieferbar, es gibt Klapptischchen hinter den Vordersitzen und Staufächer im Boden. Die Rücksitze lassen sich in der Länge um 16 Zentimeter verschieben. Die Schiebetüren erfordern auf den ersten Zentimetern etwas Kraft - kleine Kinder können sie also auch im Stand nicht einfach aufreißen oder zuschmeißen - danach gleiten sie sanft auf und zu. Gegen Aufpreis funktioniert der Türmechanismus elektrisch, ebenso wie das Öffnen und Schließen der Heckklappe.

Die Lehne des Beifahrersitzes kann man komplett umklappen, dann passen in den Van bis zu 2,95 Meter lange Gegenstände. Für diese Funktion muss man aber das Ablagenpaket für 335 Euro ordern. Mit ein paar Handgriffen lassen sich die Sitze Nummer Drei bis Sieben flach im Boden versenken - Ausbauen wie beim Vorgänger ist nicht mehr nötig - und schaffen eine ebene Ladefläche, die zwischen 809 Litern (Fünfsitzer-Konfiguration) und maximal 2430 Litern Stauraum bereithält. Zum Vergleich: Der Renault Espace schluckt maximal 2860 Liter, der Chrysler Grand Voyager üppige 3296 Liter und der Alhambra-Erzfeind Ford Galaxy 2325 Liter.

Das Cockpit des Alhambra ist übersichtlich und mit den von VW bekannten Bedienelementen gespickt, die Verarbeitung der kratzfesten Kunststoffe hinterlässt einen guten Eindruck. Die Sitze bieten einen ordentlichen Seitenhalt, die Lärmkulisse inklusive Abrollgeräusch der Reifen bewegt sich auf einem sehr niedrigen Niveau. Auch das Fahrwerk zeigt sich ausgewogen, weder zu straff noch zu weich.

Die Motorenpalette des Alhambra ist klein und mit der seines Zwillingsbruders VW Sharan identisch. Der Turbomotor 1.4 TSI mit 110 kW / 150 PS ist bislang das einzige Benzinaggregat, die meisten Kunden wählen den Dieselmotor 2.0 TDI mit 103 kW / 140 PS oder 125 kW / 170 PS. Schon der Basisdiesel mit 140 PS und Sechsgangschaltung bietet einen ordentlichen Durchzug ganz ohne Turboloch, läuft dabei angenehm leise und zeigt sich bei einem Drehmoment von 320 Newtonmetern durchgängig spurtstark. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 5,5 Litern pro 100 Kilometer (Werksangabe), bei den Testfahrten lag er laut Bordcomputer zwischen 5,7 und sechs Litern. Bei allen Alhambra-Modellen, auch denen mit automatischem DSG-Getriebe, ist zum Sprit Sparen eine Start-Stopp-Automatik an Bord, die ihren Job auch ruckelfrei erledigt.

Der Alhambra ist nur in zwei Ausstattungslinien lieferbar. Das Basismodell Reference enthält unter anderem sieben Airbags, ESP, Klimaanlage, elektrische Fensterheber, CD-Radio, 12 Volt-Steckdosen (an der Mittelkonsole und im Kofferraum) und die elektromechanische Parkbremse. Beim Modell Style wird die Ausstattung durch Dinge wie Dachreling, Tempomat und Multifunktionslenkrad ergänzt. Die Aufpreisliste ist lang: Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, Panorama-Glasschiebedach, Drei-Zonen-Klimaautomatik, Navigationssystem, Rückfahrkamera, Bi-Xenonscheinwerfer oder das Winterpaket inklusive Sitzheizung gehören zu den Optionen. Die sind zum Teil billiger als beim Sharan. Xenon-Scheinwerfer zum Beispiel kosten beim Alhambra 915 Euro extra, beim Sharan 1210 Euro.

Die Preise für Seats Familienvan beginnen bei 27.500 Euro (1.4 TSI mit 150 PS), der 2.0 TDI als günstigstes Dieselmodell mit 140 PS und Sechsgangschaltung geht mit 29.450 Euro ins Rennen. Zum Vergleich: Der Ford Galaxy 2.0 TDCi mit 140 PS kostet 33.050 Euro, der Chrysler Grand Voyager 2.8 CRD (163 PS) 35.290 Euro und der Renault Espace dCi 150 (150 PS) 34.000 Euro. Espace und Grand Voyager haben aber eine umfangreichere Serienausstattung als der Alhambra. Konkurrenz im eigenen Haus bereitet dem Spanier der VW Sharan 2.0 TDI für 30.950 Euro.

Die Einpreisung in den Listen ist allerdings nur die halbe Wahrheit, hier liegen die Modelle nah beieinander. Die tatsächlichen Verkaufspreise kombiniert mit Sonderfinanzierungen und Ausstattungspaketen unterscheiden sich stärker.

Seat Deutschland-Geschäftsführer Rolf Dielenschneider sieht den Hauptkonkurrenten freilich nicht im Sharan - man wolle sich schließlich "nicht gegenseitig die Haare abschneiden" - sondern im Ford Galaxy. 2011 will Dielenschneider mehr als 4000 Alhambras verkaufen, neben Spanien ist Deutschland der zweitwichtigste Seat-Markt. Damit wird der Alhambra zwar dem Galaxy nicht gefährlich - der Kölner Van wurde im Jahr 2010 bis August bereits 3762-mal zugelassen - doch zusammen mit seinem Bruder Sharan wird der deutlich günstigere Seat sicher Sorgenfalten bei Ford verursachen.

Sebastian Viehmann/Press-Inform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(