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Offroad-Kombi: Volvo V60 Cross Country - Make the Kombi great again

Ein Familien-Kombi ist praktisch, aber spießig. Der V60 Cross Country peppt den Standard-Kombi von Volvo mit Offroad-Zutaten auf. Dazu kommen mehr Höhe und Breite für den fetten SUV-Auftritt.

Volvo V60 Cross Crountry 2019 - mit sechs Zentimetern mehr Bodenfreiheit

Volvo V60 Cross Crountry 2019 - mit sechs Zentimetern mehr Bodenfreiheit

Der stinknormale Kombi hat mächtig an Prestige verloren. Er ist zwar sehr praktisch, wenn es darum geht, ein fahraktives Modell mit familientauglichem Laderaum zu versehen – doch in Zeiten der SUV-Manie gilt ein Kombi als hoffnungslos spießig.

Außer man rüstet ihn so auf wie Volvo seine CC–Modelle. Cross Country soll das heißen. CC löste die ältere Bezeichnung XC auf. Im Innenraum gibt es keine Unterschiede zu dem V60-Standard-Kombi. Von außen fallen die rustikalen Scheinwerfer auf. Eine robuste, kratzfeste Rundum-Verplankung gibt es allerdings nicht, doch das Fahrwerk wurde hochgelegt. Diese Operation resultiert in sechs Zentimeter mehr Bodenfreiheit. So können Feldwege gemeistert werden ohne aufzusetzen. Doch vor allem bescheren sechs Zentimeter mehr Höhe einen gewaltigen Auftritt. Zudem sitzt man so auf SUV-Höhe. Hinzu kommt ein schwarze Kühlergrill mit vertikalen Streben und Chrom-Applikationen. Auffällig sind auch die schwarzen Seitenschweller und die Radhausverbreiterungen.

Volvo V60 Cross Country zumindest Feldweg geeignet

Für den Fall der Fälle bietet das Fahrzeug aus Skandinavien Allradantrieb, Bergabfahrhilfe und Traktionskontrolle mit einem speziellen Offroadmodus. Damit sollen Fahrten auf und abseits befestigter Straßen besonders angenehm sein, versprechen die Schweden.

Auch auf schwierigem Terrain soll sich der Cross Country daher sicher und souverän bewegen. Neben der erhöhten Bodenfreiheit, sorgt dafür eine deutliche Spurverbreitung - vorn plus 39 Millimeter, hinten plus 23 Millimeter. Mit den Felgen im Format von 19 Zoll sollte die Zutaten für genug "Bad Ass"-Image bei dem Schweden reichen. "Mit dem neuen Volvo V60 Cross Country schicken wir unseren schwedischen Familienkombi von einem natürlichen Lebensraum in den nächsten", erklärt Volvo-CEO Håkan Samuelsson, "wir haben das Cross Country Segment vor über 20 Jahren erfunden. Mit diesem Fahrzeug führen wir unsere langjährige Tradition sicherer, leistungsfähiger und vielseitiger Familienfahrzeuge fort."

Hoher Volvo Standard auch im  V60 Cross Country 

Der Innenraum und die Sicherheitsausstattung entsprechen den Modellen oder 60er- / 90er-Familie. Beides muss sich nicht verstecken. Der Volvo ist State of the Art – allerdings auch bei der Preisgestaltung. Der Anti-Diesel- und Pro-Elektro- Rhetorik zum Trotz wird der Volvo V60 Cross Country D4 AWD zunächst mit einem 190 PS starken Zweiliter-Diesel angeboten. Das Aggregat stellt ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern bereit. Der Basispreis beginnt bei 52.350 Euro – dafür sind Allradantrieb und die Geartronic Achtgang-Automatik dabei. Ein T5-Benziner sowie mit 250 PS sowie Mildhybrid- und Plug-in-Hybridvarianten folgen später.

Kra mit Pressinform und MID
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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