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Filmautos: Terminatrix setzt auf Japan-Power

"I'll be back", stammelte Arnold Schwarzenegger im zweiten Terminator-Teil. Zurück kam er tatsächlich. Das Problem: seine Widersacherin Terminatrix ist auch schon da. Am Steuer eines schicken Lexus-Roadsters.

"I'll be back", stammelte Arnold Schwarzenegger im zweiten Terminator-Teil. Zurück kam er tatsächlich. Das Problem: seine Widersacherin Terminatrix ist auch schon da. Am Steuer eines schicken Lexus-Roadsters.

Lexus SC 430

Motor

V8

Hubraum

4.293 ccm

Leistung

286 PS / 210 kW

Länge/Breite/Höhe

4.515/1.825/1.370 Millimeter

Leergewicht

1.815 Kilo

0-100 km/h

6,4 Sekunden

Höchstgeschw.

250 km/h

Grundpreis

69.000 Euro

Product-Placement-Erfahrung

Mit Product-Placement, der geschickten und teuren Platzierung von Produkten in Film und Fernsehen, kennt sich Toyota aus. Schon im düsteren Science-Fiction-Streifen "Minority Report" besorgten die Autobauer aus Fernost Hauptdarsteller Tom Cruise einen spacigen Flitzer. Auf der nicht vorhandenen Motorhaube klebte das Logo der Toyota-Edelmarke Lexus.

Klar, dass die Japaner nicht fehlen dürfen, wenn sich Arnold Schwarzenegger aus der Zukunft herbequemt, um die Welt zu retten. Der patriotische Arnie fährt im dritten Terminator-Streifen nur Autos aus amerikanischer Produktion. Immerhin will der Mann in die Politik. Da kann es nicht schaden, wenn man auch im Film auf Detroiter Markenartikel setzt.

Schöne Frau, schönes Auto

Ex-Model Kristanna Loken ist wesentlich freier in der Wahl ihrer Fortbewegungsmittel. Neben einem riesigen Autokran und diversen Motorrädern hat sich der Roboter mit der Bezeichnung "T-X" allem Anschein nach in einen japanischen Roadster verknallt. Liebe auf der metallischen Ebene...

Schicker Flitzer

Verständlich. Der Lexus SC 430 ist zwar nicht mehr brandneu, nach wie vor aber ein echter Schönling. Mit dem flachen 2+2-Sitzer hat sich Lexus seinerzeit an einer eigenen Design-Linie versucht und viele Freunde gewonnen. Auf einen Schlag spielten die Japaner in einer Liga mit Mercedes SL und Porsche Boxster, wobei man für den Lexus wesentlich weniger Geld anlegen muss.

Komplettes Angebot

69.000 Euro sollte man seinem Sparbuch zumuten können, um einen SC 430 zu bestellen. Die eiserne Reserve für Sonderausstattungen darf unangetastet bleiben. Der Lexus hat serienmäßig alles an Bord, was man bei europäischen Autobauern teuer bezahlen muss. So wird sich auch die graziöse Terminatrix sehr über das Mark-Levinson-Soundsystem gefreut haben, das mühelos den unangenehmsten Kampflärm übertönt. Ganz zu Schweigen vom 286 PS starken V8-Motor, der den SC 430 auf 250 Sachen Spitze schiebt. Da dürfte der altersschwache Arnie (T-800) große Probleme haben, mitzuhalten.

Drei Exemplare des schnittigen Coupé-Cabrios haben die Dreharbeiten zu Terminator 3 nicht überlebt. Ein Jammer, aber kein Wunder. Immerhin kommt der Edel-Toyota in einer der explosivsten Szenen des gesamten Films zum Einsatz.

Dicker Schauspieler, dickes Auto

Damit Arnie nicht nur mit lahmen Ami-Gurken gegen flotte Japaner antreten muss, sind der "gute" Terminator und sein blassgesichtiger Schützling John Connor (Nick Stahl) ebenfalls in einem Toyota unterwegs. Mit dem grazilen Lexus kann der "Tundra" allerdings nicht mithalten. Der riesige Pick-up ist eher was für harte Touren von geltungssüchtigen Asphalt-Cowboys. Der Wagen ist weit über fünf Meter lang und auf Wunsch mit Allrad-Antrieb ausgerüstet. Wie beim Lexus wummert auch unter seiner Haube ein V8-Motor mit 240 PS, die das Triebwerk aus 4,7 Litern Hubraum schöpft.

Genau das richtige Auto also, um im amerikanischen Verkehrsgewühl Überblick und Oberhand zu behalten. Davon ist man auch bei Toyota überzeugt und bietet seit dem Filmstart ein Sondermodell des Wagens an: den Tundra T3. Komplett in Schwarz, mit Ledersitzen und Metallverziertem Cockpit prangt ein dickes Terminator-3-Logo den Kühlegrill des Pick-ups. Erhältlich ist es vorerst nur in Amerika für rund 29.000 Dollar.

Jochen Knecht

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.