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Ein "Hoverboard" von Lexus: Dieses Skateboard gleitet schwerelos über Stock und Stein

Ein Skateboard, das schwerelos über den Boden schwebt. Den Traum gibt es, seit 1989 "Zurück in die Zukunft II“ in die Kinos kam. Lexus lässt die Vision jetzt wahr werden. Aber ist das Board mehr als ein Gimmick?

Schickt schwebt das Board über dem Boden.

Schickt schwebt das Board über dem Boden.

Über den Boden schweben, statt auf dem Boden zu rollen. Das Konzept ist faszinierend und die Vorteile liegen auf der Hand: Keine Erschütterungen, keine Traktionsprobleme bei schlechter Witterung, keine Abhängigkeit von befestigten Straßen. Dazu kommt die Neugierde auf einen Hauch von Schwerelosigkeit. Mit dem Slide versucht Lexus, dieser Faszination gerecht zu werden.

Mit den Hovercraft-Fähren von Dover nach Calais waren schwebende Fahrzeuge bereits vor vielen Jahren ein reales Konzept. Mit mäßigem Erfolg. Zu laut, zu groß, zu unwirtschaftlich – Hovercrafts spielen mittlerweile nur noch im militärischen Bereich eine Rolle.

 

Lexus bezeichnet sein Slide als Hoverboard, genau genommen ist es aber kein Luftkissenfahrzeug, sondern ein Magnetschwebeboard. Sozusagen ein Transrapid im Miniaturformat. Offiziell gibt es von Lexus nicht viele Informationen. Technische Details fehlen fast vollständig. Eine Website mit ein paar Bildern und einem interessanten kleinen Video. Dazu noch einige blumige Worte, die das Slide als unglaubliche Erfindung anpreisen. Bei genauerem Hinsehen stellt sich allerdings die Frage, wie so ein Board denn im Alltag funktionieren soll. Das Magnetschwebekonzept erfordert einen eigens präparierten Boden zum Schweben. In dem Video wird dieser Fakt verschleiert. Auf die Energieversorgung wird ebenfalls nicht eingegangen.

Leider funktioniert das Board nur auf einem speziellen Untergrund

Leider funktioniert das Board nur auf einem speziellen Untergrund

Der wirkliche Vorteil eines Hoverboards war eigentlich nicht, dass die Boards cool aussehen Auf dem Luftkissen konnte jeder Untergrund überquert werden: Ob Wasser, Sumpf, Geröll oder Tiefschnee - nichts kann ein echtes Hoverboard aufhalten. Dieses All-Terrain-Fähigkeit besitzt das Board von Lexus nicht: Es ist ein schickes Gimmick, gebaut für einen Freizeitpark in der Nähe von Barcelona. Die Rampen sind eigens für das Board präpariert.

Der Freizeitpark in der Nähe Von Barcelona

Der Freizeitpark in der Nähe Von Barcelona


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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.