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GESPERRT! Safety Stars: Mit Gelassenheit zum Sieg

Junge Autofahrer sind besonders unfallgefährdet. Die vom stern mitveranstaltete Aktion Safety Stars fördert deshalb den Nachwuchs und sucht Deutschlands beste Fahranfänger. Jetzt war das Finale in Berlin.

Von Stéphanie Souron

Eine Viertelstunde lang ist alles glattgelaufen. Tim Bodenstab ist sicher durch den Berliner Berufsverkehr gekurvt, hat Fahrspuren gewechselt, Straßenbahnen überholt und sich auch nicht von schwankenden Radfahrern irritieren lassen. Der Prüfer hinten im Auto hat genickt, als Tim den grünen Rechtsabbiegerpfeil an der Ampel zu nutzen wusste und auch die Einfahrt in den dreispurigen Kreisel gemeistert hat.

16 aus 1700

Doch dann baut sich vor ihm ein Hindernis auf: In der engen Kopfsteinpflasterstraße vor der Max-Schmeling-Halle kommt ihm eine Limousine entgegen. Weil außerdem ein Kastenwagen die Straße versperrt, kann Bodenstab, 18, nicht ausweichen. Er überlegt kurz, legt den Rückwärtsgang ein und fädelt das Auto gekonnt in eine schmale Parklücke. "Da hat er hervorragend reagiert", lobt der Prüfer.

Souveränität in brenzligen Situationen, vorausschauendes Fahren und eine sichere Beherrschung des Fahrzeuges sollten die 16 Finalisten der Aktion "Safety Stars" bei der Endrunde in Berlin zeigen. Der Wettbewerb wird getragen von Renault Deutschland, der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und dem stern. Die Schirmherrschaft hat das Bundesverkehrsministerium übernommen. Die Aktion, die jetzt zum sechsten Mal veranstaltet wurde, sucht jedes Jahr Deutschlands beste Fahranfänger, weil diese Gruppe besonders unfallgefährdet ist. Rund 1700 Menschen zwischen 18 und 25 Jahren haben teilgenommen, nun mussten die besten acht Frauen und acht Männer beim Finale durch Berlin fahren und an verschiedenen Stationen knifflige Aufgaben lösen.

Zum Beispiel diese: "Wie misst du den Luftdruck?" Für Tim Bodenstab ist die Bedienung des Luftdruckmessers kein Problem. Doch wo steht, wie hoch der Druck in den Reifen sein muss? In der Tür leider nicht. Dass Bodenstab in der Bedienungsanleitung nachschaut, bringt Punkte ein. Dann legt er das Gerät am Reifen an und liest den Wert ab. "2,1 bar. Das ist etwas höher, als in der Anleitung steht, aber wir sind ja schon eine halbe Stunde gefahren, und der Reifen hat sich erwärmt. Alles bestens also." Der Prüfer macht einen Haken.

Fiktive Unfallhilfe

Andere büßten schon vor der Prüfungsfahrt Punkte ein. Etwa Kandidat Nummer 13, der nicht wusste, wie man die Funktionstüchtigkeit der Bremslichter checkt. Kandidat neun konnte das und testete die Bremslichter korrekt mit Hilfe der reflektierenden Wand der Tiefgarage, in der die Autos parkten. "Diese Aufgaben fand ich nicht so schwer", sagt Flugzeugbaustudent Mark Schümann, 20, aus Hamburg. "Für mich war die Erste-Hilfe-Prüfung eine größere Herausforderung."

Vor dem Olympiastadion müssen die Teilnehmer vier Verletzten zu Hilfe kommen. Der Unfall ist fiktiv, die Opfer sind nur Schauspieler, aber die Frau, die scheinbar leblos über dem Lenkrad hängt, muss trotzdem versorgt werden. Wie ging noch mal der Spezialgriff, mit dem man Verletzte aus dem Auto birgt? Mark Schümann versucht, einen Ohnmächtigen zu beatmen, obwohl es gereicht hätte, den Bewusstlosen in die stabile Seitenlage zu bringen. "Ich weiß, das war falsch, aber ich war so nervös", entschuldigt er sich.

Volle Punktzahl bekam an dieser Station Vanessa Großmann, 19, aus Neuss. "Ich mache eine Ausbildung zur Krankenpflegerin, das hat mir geholfen", sagt sie. Weil Großmann auch die anderen Aufgaben überdurchschnittlich gut bewältigte, wurde sie zu "Deutschlands bester Fahranfängerin" gekürt. Den zweiten Platz belegte Mark Schümann vor Tim Bodenstab.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(