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Alfa Romeo 4C Spider: Der offene Italo-Renner

Alfa Romeo macht den 4C oben auf. Der Spider bleibt leicht, spritzig und vergleichsweise günstig. Er hatte auf der Detroit Autoshow seine Weltpremiere.

Ein echtes Coupé ist der C4 nicht geworden, aber zum Spider reicht es.

Ein echtes Coupé ist der C4 nicht geworden, aber zum Spider reicht es.

Abgesehen vom 4C gab es von Alfa Romeo seit Jahren keine Neuigkeiten. Da eine neue Mittelklasselimousine oder ein Crossover seit Jahren auf sich warten lassen, werden die Salamischeiben eben etwas dünner geschnitten. Nach zahllosen Messepremieren der geschlossenen 4C-Version geht das Spiel bei der offenen Targaversion unvermindert weiter. Abgesehen von leicht modifizierten Frontscheinwerfern ist beim Alfa Romeo 4C Spider kein Unterschied zur vermeintlichen Genf-Studie des Jahres 2014 auszumachen.

Alfa Romeo 4C Spider: Salami Pizza
Alfa Romeo 4C Spider

Alfa Romeo 4C Spider

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Ein echtes Cabriolet ist angesichts des Kohlefaser-Monocoques kaum zu machen. So können sich die Alfa-Fans auf einen dynamischen Targa freuen, den die Norditaliener 4C Spider nennen. Dach raus und möglichst wenig Material hinein war die Entwicklungsvorgabe., schließlich sollten sich Veränderungen, Kosten und Produktionsaufwand im Rahmen halten. Um die Karosserie verwindungssteif zu erhalten, sind auch Überrollbügel, Windschutzscheibenrahmen und verschiedene Spoiler aus Kohlefaser. Somit ist der Spider nur 60 Kilogramm schwerer als das Coupe und wiegt mit unter einer Tonne wenig genug, um jede Menge Spaß zu haben. Beim Rest des Fahrzeugs konnte man getrost auf die fahraktive Basis des Coupes zurückgreifen. Also stecken auch im Spider der 1,8-Liter-Turbomotor mit den klassischen Daten von 1.750 Kubikzentimetern und 177 kW / 240 PS, das Doppelkupplungsgetriebe sowie der Fahrerlebnisschalter. Die Fahrleistungen dürften die Oben-Ohne-Fans begeistern. In nur 4,5 Sekunden soll der Spider die 100-km/h-Marke knacken und die Spitzengeschwindigkeit liegt jenseits der 250-km/h-Marke.

Bezahlbarer Fahrspaß

Die Tatsache, dass die Gewichtsverteilung wie beim Coupe 40:60 (vorn/hinten) aufgeteilt ist, erhöht den Fahrspaß. Wie beim Coupe dürfte ein elektronisches Sperrdifferential, das mit Bremseingriffen agiert, ebenfalls an Bord sein. Ein Alfa Romeo wäre kein Alfa Romeo, wenn der Sound nicht dementsprechend wäre. Für den sorgen eine Auspuffanlage aus Titan und Kohlefaser sowie ein Ventil, das sich per Knopfdruck öffnet und den Abgasen freien Lauf lässt. Bis sich die Alfisti an dieser Verbrennungssymphonie ergötzen dürfen, vergeht noch einige Zeit. Der Alfa Romeo 4C Spider kommt erst nächstes Jahr auf den Markt. Die Preise dürften aufgrund des obligatorischen Targa-Aufschlages jenseits der 50.000 Euro-Marke liegen.

Press-Inform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.