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Auto China 2014: Chaos im Paradies

Überfüllte Messehallen, wilde Premieren und zufriedene Hersteller - das gibt es so alles nur auf der Auto China, die alle zwei Jahre in Peking stattfindet.

Wer schon einmal auf dem Hamburger Fischmarkt oder einem orientalischen Basar unterwegs war, kann sich ein Bild von den gewaltigen Messehallen der Auto China in Peking machen. Überfüllte Gänge, gleißend helle Scheinwerfer und brüllende Chinesen - in Peking ist alles etwas anders als in der westlichen Welt. Die Auto China hat sich in den vergangenen Jahren zur wohl wichtigsten Automesse der Welt aufgeschwungen. Doch länger als ein paar Stunden hält man es inmitten dieses Informations-Tsunami nicht aus. Dabei spielt die große Autoshow vor den stauverseuchten Toren Pekings eine immer größer werdende Rolle. Längst steht ein Ausblick auf den nächsten 7er BMW nicht mehr in Deutschland oder den USA. BMW will der Mercedes S-Klasse hier zeigen, dass der Kampf längst noch nicht gewonnen ist. Gleiches gilt für die realitätsnahe Studie des Mercedes MLC. Die gibt es nicht wenige Tage zuvor in New York, sondern in Peking zu bestaunen. Marktstart ebenso wie beim neuen 7er: zweite Jahreshälfte 2015.

Die Gründe liegen auf der Hand. Jeder Automobilkonzern weiß um das gigantische Kundenpotenzial Chinas. Europa steht längst im düsteren Schatten; allein die USA können noch mithalten. Doch gegen zweistellige Zuwachsraten haben auch die Amerikaner kaum noch Gegenargumente auf vier Rädern. Dabei sind sich alle bewusst, dass das ertragreiche China-Geschäft gewaltige Risiken birgt. Mittlerweile haben sieben Distrikte wegen überfüllter Straßen Zulassungsbeschränkungen für neue Autos erlassen. Weitere drei sollen folgen und in Peking gibt es mittlerweile eine Kennzeichenlotterie. Die Analysten von IHS Automotive rechnen trotzdem in diesem Jahr mit einem Zuwachs von knapp neun Prozent. 2013 gab es 17 Millionen Neuzulassungen - Tendenz steigend. "Ein wesentlicher Markttreiber war die starke Nachfrage nach Offroad-Fahrzeugen", ergänzt Henner Lehner von IHS.

Hier und da zählen in diesem Jahr auch Elektrokreationen einiger Hersteller zum Premieren-Stamm. Fahrende grüne Daumen von Denza, VW, BMW oder Audi tun sich in China ebenso schwer wie in der restlichen Welt. Ursprünglich sollten in China bis 2015 500.000 Elektromobile unterwegs sein. Aktuell sind gerade einmal 70.000. Chinesische Hersteller wie SAIC, Dongfeng, Roewe oder FAW haben es abseits der internationalen Kooperationen auf dem Heimatmarkt unverändert schwer gegen die ebenso innovative wie imageträchtige Konkurrenz. Wer etwas auf sich hält, fährt ein deutsches Importmodell - am besten mit langem Radstand und Luxusausstattung. Für den Antrieb interessieren sich die chinesischen Kunden nicht einmal am Rande. Viel wichtiger für die Autohersteller: 75 Prozent aller Autofahrer wollen sich in den nächsten zwei Jahren einen Neuwagen kaufen. In den USA sind das knapp 70, in Europa nicht einmal 50 Prozent.

Wenn in China etwas zählt, ist es Image und Komfort. Da kommen spektakuläre Sportler wie der 1.200 PS starke Bugatti Veyrin Black Bess genauso Recht wie das 585 PS starke Mercedes S 63 AMG Coupé und selbst der Golf R donnert hier mit 400 PS auf die Bühne. Genauso schnell fahren die beiden neuen GTS-Modelle aus dem Hause Porsche. Sowohl der Cayman als auch der Boxster sind nun 15 PS und zehn Newtonmeter stärker als ihre S-Versionen. Sie sollen den Chinesen beibringen, dass Porsche eigentlich eine Sportwagenmarke ist. Auf den überfüllten Straßen von Peking, Shanghai oder Guangzhou sind fast ausschließlich Panamera und Cayenne unterwegs. Keine Frage, dass der neue Porsche Macan hier zu einem Bestseller wird. In diese Kerbe soll auch das Audi TT Offroad Concept schlagen. Doch der ist ebenso erst einmal Zukunftsmusik wie Mercedes MLC und BMW Vision Future Luxury, während der aufgefrischte VW Touareg ebenso wie die Neulinge BMW X4 und die Mercedes C-Klasse mit langem China-Radstand schon bald in autobegeisterte Kundenhände gehen. Wer auf Premium verzichten kann, steigt in den neuen Volvo S60 L Plug-In-Hybrid oder den aufgefrischten Ford Focus.

Bereits vor einem halben Jahr hatte Lexus auf der IAA mit dem Konzeptfahrzeug LF-NX einen Ausblick auf einen kompakten SUV gewährt, der nun in Peking in voller Serienreife zu bestaunen ist. Der NX ist 4,63 Meter lang und rangiert sich somit unter dem RX ein. Der Citroen DS6 WR liegt mit seinen 4,55 Metern zwar noch darunter, doch macht dies sein 4,70 Meter langer Bruder DS 5LS wieder wett. Die wankenden Franzosen haben scheinbar endlich auch in China eine Fährte aufgenommen und wollen die von allen umworbenen Premiumkunden in exklusiven DS-Shops für sich gewinnen.

Volkswagen, seit Jahrzehnten überaus erfolgreich in China, will die Marke emotionalisieren. Das soll mit Autos wie dem New Midsize Coupe gelingen, der einen Ausblick auf ein Jetta Coupé gibt. Der Viertürer greift auf einen 220 PS starken Turbobenzinmotor zurück und fährt bis zu 244 Kilometer pro Stunde schnell. Pünktlich zum 40. Geburtstag ist eigens für China Editions-Version des VW Golf gefertigt worden. In dem auf 19 Zoll Leichtmetallrädern fahrenden Urahn des bis heute mehr als 30 Millionen Mal verkauften VW-Bestsellers sind erstmals Holzapplikationen in den Türverkleidungen und auf der Beifahrerseite der Schalttafel zum Einsatz.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(