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Bentley Continental GT Cabriolet 2019: Der britische Sommer wartet

Nur eine Handvoll der neuen Continental Coupés sind auf europäischen Straßen bisher zu entdecken, da schiebt Bentley seine offene GT-Version nach. Auch wenn der Winter vor der Tür steht - im Continental Cabrio kann man zumindest schon einmal vom britischen Sommer träumen.

Bentley Continental GT Cabriolet 2019 - und geschlossen kaum weniger sehenswert

Bentley Continental GT Cabriolet 2019 - und geschlossen kaum weniger sehenswert

Bentley ist froh mit dem neuen Continental GT Cabriolet wieder einmal für gute Schlagzeilen zu sorgen, denn bei den Briten lief es in den vergangenen Monaten alles andere als rund. Die Umstellung auf den neuen Verbrauchszyklus WLTP bereitete den Briten viel Kopfzerbrechen und sorgte für ein schwarzes drittes Quartal. "Wir waren leider nicht schnell genug, um Kapazitäten zu buchen oder unsere Derivate innerhalb einiger Gruppenprozesse zu priorisieren, um sie rechtzeitig zu zertifizieren", sagt Bentley-CEO Adrian Hallmark und räumt ein, dass die fehlenden Tests zu einem Rückgang des Bentayga um bis zu 400 Einheiten sowie zu Verzögerungen bei der Einführung des neuen Continental GT führten. Daher ging der Umsatz der britischen Marke im dritten Quartal von 1,32 auf 1,09 Milliarden Euro zurück und das Betriebsergebnis reduzierte sich von 37 Millionen auf einen Verlust von 131 Millionen Euro.

Der britische Sommer wartet
Bentley Continental GT Cabriolet 2019 - und geschlossen kaum weniger sehenswert

Bentley Continental GT Cabriolet 2019 - und geschlossen kaum weniger sehenswert

Doch da die meisten WLTP-Probleme mittlerweile ausgeräumt sind, soll die Einführung des Continental Cabrios für den Umschwung sorgen. Der offene Viersitzer wurde parallel mit dem Coupé entwickelt und kommt daher bereits im kommenden Frühjahr auf den Markt. Design, Antrieb, Proportionen und Ausstattung sind mit der geschlossenen Version identisch, sodass der größte Unterschied in der strammen Stoffmütze besteht, die sich in 19 Sekunden bis zu 50 km/h vollelektrisch öffnen und schließen lässt. Das neue Dach wurde technisch derart verbessert, dass der Geräuschkomfort auf dem Niveau des GT-Vorgängercoupés liegen soll.

Ebenso wie das Coupé ist auch das Bentley Continental GT Cabrio bis auf weiteres nur mit dem 635 PS und 900 Nm starken Zwölfzylinder zu bekommen, der obligatorisch an Achtstufen-Doppelkupplung und vollvariablen Allradantrieb gekoppelt ist. Die Karosserie wurde im Vergleich zum Vorgänger um 20 Prozent leichter und fünf Prozent steifer gemacht. So beschleunigt der über zwei Tonnen schwere Oben-ohne-Viersitzer aus dem Stand in 3,8 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von spektakulären 333 km/h. Der Normverbrauch: 14,0 Liter - 317 g CO2. Wahlweise rollt der britische Allradler auf 21- oder 22-Zoll großen Alufelgen und lässt seine Wank- und Nickbewegungen durch adaptive Dämpfer sowie eine Wankstabilisierung mit 48-Volt-Technik minimieren.

Wie auch beim Coupé gibt es einen luxuriös belederten Innenraum, animierte Instrumente nebst 12,3-Zoll-Zentraldisplay und Wohlfühlplatz für vier Personen. Als Ergänzung zur Komfortausstattung der geschlossenen Version bietet der offene Zwilling einen Nackenheizung, die im Vergleich zum Vorgängermodell leiser und deutlich wärmer arbeiten soll, wenn die Temperaturen einmal unter die 15-Grad-Marke fallen. Wen Nacken- und Sitzheizung in Kombination mit der Klimaautomatik noch nicht genug erwärmen, der kann das 650 Watt starke Seriensoundsystem gegen eines der beiden größeren Modelle austauschen. Dann betören Ohren und Umgebung 1.500 Watt aus 16 oder 2.200 Watt aus 18 Boxen lautstark. Dabei lässt sich der offene Traumwagen durch 17 Außenfarben, 15 unterschiedliche Teppichböden und korrespondierende Innenraumfarben kolorieren. Wenn das noch nicht reichen sollte, sorgt Veredler Mulliner auch bei geschlossenem Dach für einen Himmel ohne Grenzen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.