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Sexistische Attacke: Dreiste Anmache - da schlägt diese wütende Fahrrad-Amazone zurück

Alltag in den Städten: An einer Kreuzung fährt eine Lieferwagen dicht an eine Radlerin heran. Um sie unverschämt zu belästigen. Aber sie hat die richtige Antwort für die "Drecksäcke".

Unerwünschte Annäherung, aufgenommen von der Helmkamera.

Unerwünschte Annäherung, aufgenommen von der Helmkamera.

Diese Frau lässt sich nichts von Sexisten gefallen. Aufgenommen wurde der Zusammenprall der Bikerin mit den Belästigern von der Helmkamera eines Mopedfahrers. An der Kreuzung in London fährt ein Lieferwagen dicht an eine Frau heran. Fenster runter - dann geht es mit der dreisten Anmache los. 

Erste Frage: "Okay, willst du meine Telefonnummer?"

Sie ist sichtlich nicht interessiert. Das stoppt die Typen im Auto aber nicht:

"Oh, wow. Stell dich nicht so an!"

Ihre Reaktion: "Hau ab!"

Darauf fährt der Wagen weiter auf die Radspur rauf, um die Frau noch mehr zu bedrängen.

Sie klappte wütend seinen Spiegel zurück.

"Woah! Das ist aber nicht ladylike!"

Nun fummelt der Kerl auch noch an ihr rum.

Nun fummelt der Kerl auch noch an ihr rum.


Jetzt legt er richtig los:

"Auf welche Flirtschule bist du denn gegangen? Deine Eltern sollten ihr verdammtes Schulgeld zurückverlangen! Halts Maul, du dumme Kuh. Hast wohl deine Tage!"

Und er probierte es noch einmal "charmant":

"Komm stell dich doch nicht so an! Gib mir deine Nummer! Wir gehen zusammen was trinken!"

So nicht, mein Freund. Die Lady packt zu. 

So nicht, mein Freund. Die Lady packt zu. 

Beim Wegfahren packt er sie noch an der Schulter. 

Das Anfassen war zuviel!

Der Wagen braust davon, aber die Frau ist jetzt richtig wütend. Wie vom Teufel besessen, fährt sie mit ihrem Rad dem Wagen hinterher. Und sie hat Glück, etwa 500 Meter weiter ist der Lieferwagen am Ziel und hält an. Auf diesen Stopp hat sie für ihre Revanche nur gewartet. Sie bremst an der Fahrerseite und mit einem gewaltigen Ruck reißt sie den kompletten Seitenspiegel aus der Tür heraus und wirft das Ding auf den Boden. Und dann ist sie weg. Die Männer im Wagen sind schwer geschockt.

Aber nun hält auch der Mopedfahrer neben der Tür und schreit die Kerle an: "Das ist genau das, was ihr Drecksäcke verdient habt.

Frauen haben Verständnis

Auf Facebook halten die meisten User zur Frau. Doch einige Männer beklagen die Sachbeschädigung. So versteht der User Daryl K. die moderne Welt nicht mehr: "Wie könnt ihr sie nur unterstützen? Was hat denn der Typ getan, dass sie so seinen Wagen kaputt macht? Für die kleine Anmache? Was ist bloß mit unser Welt passiert…."

Upps, der Spiegel bricht ab.

Upps, der Spiegel bricht ab.

Yasir A. dagegen  ist begeistert: "Klasse – wenn jede Frau so reagieren würde, würden Männer die Frauen auch respektieren. Hut ab."

Hélène T. bringt es auf den Punkt: "Es sagt doch alles, dass all diese Kommentare 'Sie hat überreagiert!' oder 'Warum kann sie ein paar Sprüche nicht ab?' von Männern kommen. Ihr Typen erlebt das nicht und könnt euch nicht vorstellen, wie das ist, wenn man diesen Mist jeden Tag hört - seit dem Teenager-Alter. Das geht uns so auf die Nerven! Männer, fragt eure Schwestern, Mütter, Tanten, Freundinnen mal nach solchen Vorfällen. Ich bin sicher, die erklären euch, wie sehr das nervt und wie verletzend das ist."

Grabscher in Marokko


kra
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.