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Mercedes A 200 CDI: Attacke auf der Überholspur

Mit der dritten Generation beginnt für die A-Klasse eine neue Ära. Dynamisches Design, vielfältige Ausstattung - so will Mercedes der Konkurrenz von Audi und BMW davonfahren.

Von Stefan Gundhoff

Ihr Umfaller-Image wurde die A-Klasse über die Jahre einfach nicht los. Viele sahen sie als unwürdig für Mercedes, über das Design stritten sich die Geister und das Konzept wirkte wenig dynamisch. Die Erwartungen an die neue A-Klasse sind daher groß.

Flacher, bulliger und sportlicher will Daimler einen völlig neuen Weg gehen und dabei insbesondere dem Audi A3 und dem 1er BMW hinterherhecheln - beide fuhren bisher einen deutlich erfolgreicheren Kompaktklasseweg als Mercedes. Das wenig ansehnliche A-Klasse-Hochdachkonstrukt mit doppeltem Boden und geneigter Antriebslage ist vergessen. Nach mehr als vier Jahren Entwicklung, 1000 virtuellen Crashtests und 2.992.000 Testkilometern in 380 Prototypen bringt Mercedes ein Objekt in die Kompaktklasse, das sich sehen und fahren lassen kann.

Gut gedämmter Diesel

Das Außendesign des 4,29 Meter langen Fünftürers ist ein Quantensprung zum Vorgänger. Innen wurde kaum weniger Detailliebe an den Tag gelegt. "Die A-Klasse ist innen besser und wertiger als unsere aktuelle C-Klasse", sagt Chefdesigner Gorden Wagener. Der gebürtige Ruhrgebietler und sein Designteam haben viel Herzblut in die neue Kompaktklasse gelegt. Das spürt man. Nach den ersten Kilometern im 136 PS starken A 200 CDI wird der Unterschied zu den mäßigen Vorgängern noch deutlicher. McPherson-Vorderachse, Vierlenker-Hinterachse, Doppelkupplungsgetriebe und ein stimmiger Innenraum - da passt alles zusammen.

Auf Wunsch mit unzähligen Ausstattungslinien und -paketen zu individualisieren, präsentiert sich der Daimler-Einsteiger dabei vielfältiger denn je. Der 1,8 Liter große Commonrail-Diesel dreht munter hoch, störende Antriebskräfte an der Vorderachse sind überschaubar und das Sportfahrwerk dürfte einigen Kunden zumindest in Verbindung mit den 18-Zöllern bereits zu stramm sein. Angenehm leicht liegt der Vierzylinder auf der Vorderachse. Das Einlenkverhalten ist vorbildlich und der Diesel gut gedämmt.

Made in Ungarn

Satte 100 kW/136 PS stehen dem Fahrer zur Verfügung, um mit Hilfe von 300 Nm ab 1.600 U/min den 1,5 Tonnen schweren Fronttriebler zu bewegen. Von null auf Tempo 100 schafft es der Mercedes-Einsteiger ohne Anstrengung in 9,3 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h. Je nachdem, ob Sechsgang-Handschaltung oder siebenstufiges Doppelkupplungsgetrieb,e liegt der Normverbrauch bei 4,3 Litern. Während sich der Selbstzünder ebenso wie der 211 PS starke Top-Vierzylinder des A 250 betont leise und vibrationsarm bewegt, sind Windgeräusche deutlich vernehmbar. Wer sparsamer unterwegs sein will, muss zum A 180 CDI greifen, dessen 1,5 Liter großer Renault-Motor 80 kW / 109 PS leistet und unter vier Liter verbraucht.

Entgegen dem allgemeinen Trend muss sich der Kunde bereits bei der Bestellung entscheiden, mit welchem Fahrwerk er zukünftig unterwegs sein möchte. Eine variable Dämpfereinstellung - wie auch bei anderen Mercedes-Modellen oder der Konkurrenz verfügbar - ist nicht im Programm und auch die betont leichtgängige Lenkung arbeitet nur in einem Modus. Optisch wirkt die A-Klasse allein mit breiten 18-Zöllern sportlich. Serienmäßig lässt Mercedes seinen Neuling in den Basisversionen mit schmalen 15-Zoll-Stahlfelgen vom Band. Dem sportlichen Anspruch wird das dann nicht mehr gerecht. Entwicklungsleiter Hans-Georg Engel hofft trotzdem, mit dem Fahrzeug neue, junge Kunden zu gewinnen. Produziert wird die A-Klasse in Rastatt und Kecskemet in Ungarn.

Der Laderaum schluckt 350 Liter

Die Sportsitze mit integrierter Kopfstützen passen perfekt - vorausgesetzt man hat Normgröße. Wer kleiner als 1,75 und größer als 1,85 Metern ist, vermisst eine verstellbare Oberschenkelauflage und die rechte Höhe der Kopfstütze. Besser sind das griffige Steuer, das auch im edlen Mercedes SL arbeitet oder das sehenswerte Armaturenbrett, auf dem der aufgesetzte Navigationsbildschirm jedoch wie ein Fremdkörper aus der Nachrüstabteilung von ATU wirkt. Auch im Fond lässt es sich zu zweit aushalten und der Laderaum schluckt 350 Liter.

Die A-Klasse ist für Mercedes ein dringend benötigter großer Schritt nach vorn. Preislich liegt er zumeist jedoch deutlich über den Hauptkonkurrenten, die bei rund 22.000 Euro beginnen. So geht es beim 122 PS starken Basismodell A 180 erst bei teuren 23.978 Euro los. Der gute Mercedes A 200 CDI mit 136 PS kostet mindestens 27.786 Euro. Die Serienausstattung ist dabei jeweils karg. Serienmäßig gibt es kaum mehr als Radio, ESP, zahlreiche Airbags, Kollisionswarnung und eine manuelle Klimaanlage. Spätestens ein Blick in die endlose Aufpreisliste verrät, dass die neue A-Klasse ein echter Mercedes geworden ist, die kaum einen Wunsch offen lässt - wenn der Rubel rollt. Später sollen noch weitere Triebwerke, Allradversionen und ein über 300 PS starkes AMG-Modell folgen.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(