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Mercedes Maybach S 650 Cabrio: Stars und Sternchen

Mercedes präsentiert auf der Los Angeles Autoshow 2016 mit dem Maybach S 650 das exklusivste Cabriolet seiner jüngeren Geschichte. 300 Kunden bekommen schicke Designdetails, ein Taschenset - und Maybach-Logos, wohin das Auge auch schaut.

Mercedes Maybach S 650 Cabrio - 630 PS stark und auf 300 Fahrzeuge limitiert

Mercedes Maybach S 650 Cabrio - 630 PS stark und auf 300 Fahrzeuge limitiert

Kein anderer Premiumhersteller bekennt sich so selbstbewusst zum Luxusbegriff wie Daimler. Doch vom exklusiven Charme der einstigen Edelmarke Maybach ist nicht viel geblieben. Das neue Mercedes Maybach S 650 Cabriolet ist nicht mehr als eine Ausstattungsvariante der offenen S-Klasse. Damit der geneigte Kunde und die bestenfalls neidischen Zuschauer wahrnehmen, dass es sich nicht um ein gewöhnliches S-Klasse Cabrio handelt, wurden eifrig Maybach-Schriftzüge über das Auto verteilt. So findet sich das MM-Signet und Schriftzug auf dem Verdeckkasten und den vorderen Kotflügeln sowie winzig klein im Kühlergrill und deutlich markiger auf dem Heckdeckel. Damit sich auch die verwöhnten Insassen immer der exklusiven Herkunft der rollenden Sonnenterasse gewiss sein können, finden sich weitere Insignien auf dem Lenkrad, den Einstiegsleisten, der Mittelkonsole, den Sitzen und auf dem Fahrzeugschlüssel. Und selbst im Dunkeln dürfte keine Verwechselungsfahr aufkommen, denn beim Öffnen der Türen wird der gedehnte Submarkenname gleich noch auf den Boden projiziert. Für weitere inszenierende Außendarstellungen gibt es ein Taschenset, das auf die Innenfarbe des auf 300 Fahrzeuge limitierten Traumwagens abgestimmt ist.

Stars und Sternchen
Mercedes Maybach S 650 Cabrio - 630 PS stark und auf 300 Fahrzeuge limitiert

Mercedes Maybach S 650 Cabrio - 630 PS stark und auf 300 Fahrzeuge limitiert

Dabei ist der offene S 650 nichts anderes als ein S-Klasse Cabrio, dass mit einer exklusiven Ausstattung inklusiv komplett beledertem Innenraum, leicht geänderter Frontschürze und 20-Zöllern ausstaffiert wurde. Selbst das Triebwerk kennt man unverändert aus dem Mercedes AMG S 65 Cabrio, denn auch das Maybach-Derivat wird von einem doppelt aufgeladenen V12-Triebwerk mit sechs Litern Hubraum befeuert, das 463 kW / 630 PS und ein maximales Drehmoment von 1.000 Nm leistet. 0 auf Tempo 100 schafft das Luxuscabrio in 4,1 Sekunden und wird bei 250 km/h elektronisch abgeriegelt.

Im Lieferumfang jedes Mercedes-Maybach Cabriolets ist eine Abdeckhülle aus Stoff in Verdeckfarbe mit Rautensteppung und gesticktem Maybach-Emblem auf der Motorhaube enthalten. So kann man auch in der hauseigenen Großgarage zeigen, dass unter dem Staubschutz kein gewöhnliches S-Klasse Cabrio parkt. Außerdem wird jedes Mercedes-Maybach Cabriolet mit einem besonderen Willkommenspaket ausgeliefert. Dieses umfasst einen Schlüsselanhänger aus dem im Fahrzeug verwendeten Leder-Nappa in Interieur-Farbe mit Maybach-Emblem und "1 of 300"-Schriftzug sowie eine Urkunde, welche von Daimler-Chef Dieter Zetsche unterschrieben wird. Zur 300er-Auflage passt auch der Preis. Der liegt je nach Markt bei 300.000 Euro - zzgl. Mehrwertsteuer. Die ersten Auslieferungen gibt es Frühjahr.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.