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Auto demoliert - Fahrer verprügelt: Sie wollte nur ein Taxi, aber dann rastete diese Ärztin vollkommen aus

Zierlich, süß und vollkommen von Sinnen: Doktor R. prügelte einen Uber-Fahrer vor laufenden Kamera. Zuerst tat sie den Vorfall ab, aber nach einigen Tagen am Internetpranger entschuldigte sie sich im TV.

Anjali R. außer Rand und Band.

Anjali R. außer Rand und Band.

Vor einigen Tagen wurde Anjali R. zur Youtube-Berühmheit – allerdings von der ganz üblen Sorte. Die zierliche Frau wurde dabei gefilmt, wie sie einen Uber-Fahrer attackierte und sein Auto demolierte – das Video ging online und wurde millionenfach geteilt.

Was war passiert? Anjali R. war angetrunken und wollte dringend nach Hause, dafür kaperte sie das Uber-Taxi eines anderen Gastes, des Herrn C.. Als der Fahrer sie wegen seines Kunden nicht transportieren wollte, rastete die zierliche Frau vollkommen aus. Sie prügelte auf den Fahrer ein und demolierte das Auto. Dann schloss sie sich in dem Fahrzeug ein und warf alles, was sie finden konnte, auf die Straße. Das waren schon ideale Zutaten für den Youtube-Erfolg. Obendrein lallte sie auch noch jede Menge Beschimpfungen und war außerdem ziemlich knapp bekleidet – das Video ging durch die Decke.

In der fraglichen Nacht hatte sich Anjali R. schnell wieder gefangen. Als die Polizei auf der Bildfläche erschien, wurde sie schlagartig nüchtern. Zu ihrem Glück, denn so leistete sie keinen Widerstand und beschimpfte die Beamten auch nicht. Der Fahrer nahm ihr den wüsten Ausraster nicht weiter übel. Von dem Video, das der eigentliche Kunde C. gemacht hatte, ahnte sie nichts. C. schrieb unter seinen Video-Beitrag: "Der Fahrer war ein gutmütiger Mann, er nahm den Schadenersatz und stellte keine Anzeige. Er sagte uns 'sie hat geweint und sagte, dass es ihr leid tue'. Ich will den Betrag jetzt nicht nennen, den der Fahrer bekam, aber er dürfte wohl nur für seine Telefonrechnung ausreichen."

So nachsichtig war C. nicht. Er stellte das Video online und zerstörte damit das Leben der Frau. Schnell wurde sie zur gehassten Unperson. Einige Tage lang glaubte Anjali R. die Welle aussitzen zu können. Ihr Name wurde publik, ebenso dass sie als Ärztin arbeitete. Oder gearbeitet hatte, denn ihr Arbeitgeber suspendierte sie sofort. Schließlich kam sie zur Beichte ins Fernsehen.  Dem Sender ABC sagte sie, dass sie einen ganz schlechten Tag hatte. Unmittelbar vor dem Ereignis habe ihr Freund sie verlassen, daraufhin habe sie so viel getrunken, dass sie nicht mehr hätte fahren können. "Wenn ich diese Frau sehe, muss ich sagen, das bin ich nicht. Ich schäme mich so. Ich kann mir nicht das ganze Video ansehen."

Welle des Hasses brach über sie herein 

Zu dem Nervenzusammenbruch kam es, als sie das fremde Uber-Taxi mit ihrem eigenem verwechselte. "Ich wurde im übelsten Moment meines Lebens erwischt." Natürlich seien ihre persönliche Probleme keine Entschuldigung für ihr Verhalten. Die Welle des Hasses sei aber überzogen. Leute schickten Drohbriefe an die Adresse ihrer Eltern, sie bekomme Mails, dass man sie vergewaltigen solle.

Offenbar hat der Pranger aber auch zu einem Sinneswandel geführt. Am Tag nach dem Vorfall hatte Anjali R  den Reportern, die sie zu Hause aufspürten, noch erklärt, dass die ganze Sache nichts Besonderes gewesen sei und sich auch sonst wenig reumütig gezeigt. Nun versprach sie mit Tränen erstickter Stimme, nie wieder ein Glas Alkohol anzurühren.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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