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Nissan Micra 0.9 i-GT: Zurück ins Licht

Einst war der Nissan Micra eines der beliebtesten Autos Europas. In den vergangenen Jahren tauchte der kleine Japaner in die dritte Reihe ab. Mit der Generation V will er jetzt wieder ernsthaft Fiesta, Polo und Clio angreifen.

Nissan Micra 2017 0.9 i-GT - kommt zum Jahreswechsel auf den Markt

Nissan Micra 2017 0.9 i-GT - kommt zum Jahreswechsel auf den Markt

Die vorangegangene Micra-Generation ging für Nissan zumindest in Europa voll daneben. Der einst schnittige kleine Japanflitzer mit mittlerweile sieben Millionen verkauften Exemplaren wurde zum indischen Billigmodell, das aufstrebenden Volkswirtschaften einen bezahlbaren fahrbaren Untersatz bieten sollte. Doch auf den etablierten Märkten kam der Billigheimer mit schwachem Design und blasser Verarbeitung nicht an. Der neue Nissan Micra ist im Vergleich zu seinem Ahnen nicht wiederzuerkennen. Er hat mit einer Gesamtlänge von vier Metern nicht nur um über 17 Zentimeter an Länge zugelegt, sondern ist - knapp acht Zentimeter breiter als zuletzt - ein schmuckes Kerlchen geworden, das wirklich Laune machen kann. Das Design erinnert beinahe an die mutigen Falze und Linien von Honda; doch sie sind nicht derart polarisierend wie bei Jazz oder Civic und dürften bei den meist weiblichen Kunden allemal gut ankommen. Das gilt nicht nur für das moderne Äußere, sondern auch für den deutlich liebevoller als bisher gestylten Innenraum. Mit zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten innen und außen verspricht Nissan kunterbunte 125 Farbkombinationen.

Zurück ins Licht
Nissan Micra 2017 0.9 i-GT - kommt zum Jahreswechsel auf den Markt

Nissan Micra 2017 0.9 i-GT - kommt zum Jahreswechsel auf den Markt

Das Platzangebot ist bei aller Färberei deutlich besser als beim Vorgänger. Wunder darf man jedoch insbesondere im Fond nicht erwarten. Obwohl der Nissan Micra für bis zu fünf Erwachsene gedacht ist, empfiehlt es sich, nicht mehr als vier Personen einzuladen, denn bei drei Personen im Fond wird es insbesondere für die Schultern eng. Vorne reist es sich klassenüblich bequemer und die neuen Farbelemente mit weicher Narbung tun der Atmosphäre ohnehin gut. In Europa neu, in den USA ein alter Hut ist die Unterbringung von Boxen in den Kopfstützen. Das Topsoundsystem von Bose tönt so nicht nur aus Türen, Armaturenbrett und Fondabteil, sondern strahlt die Lieblingsmusik auch aus der Kopfstütze in den Innenraum. Der variable Laderaum schluckt 300 Liter, die sich um asymmetrisches Umklappen deutlich vergrößern lassen. Eine ebene Ladefläche bietet der Micra jedoch nicht.

Technisch bietet der japanische Kleinwagen ein solides Paket aus elektrischer Servounterstützung, McPherson-Federbeinen vorn und einer Torsionsachse hinten. Gebremst wird nur vorne mit zeitgemäßen Scheiben; an den Hinterrädern müssen Trommelbremsen das überschaubare Gewicht von knapp 1,1 Tonnen verzögern. Deutlich zugelegt hat der nicht mehr ganz so kleine Nissan auch bei Fahrerassistenzsystemen. Hier bietet er Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung, Spurhalteassistent (mit Radbremsung statt Lenkmomenteingriff), 360 Grad Kameras, Verkehrszeichenerkennung und Fernlichtautomatik. Mehr hat derzeit keiner.

Ein idealer Antrieb für den Nissan Micra ist der 0,9 Liter große Dreizylinder mit Turboaufladung aus dem Hause Renault. Er leistet muntere 66 kW / 90 PS und ein maximales Drehmoment von 140 Nm ab 2.250 U/min. Das Triebwerk arbeitet dezent vor sich hin, ohne akustisch nennenswert aufzufallen. Laut wird es erst, wenn es in höhere Drehzahlregionen geht. Unterhalb von 2.000 U/min ist es auch mit dem leicht zu schaltenden Fünfgang-Getriebe zäh; erst oberhalb kommt der kleine Dreizylinder zu Kräften und schwimmt in der Innenstadt und auf Landstraßen flott im Verkehr mit, wobei die Feder-Dämpfer-Abstimmung auch schlechte Fahrbahnen gut verarbeitet und den Insassen so guten Komfort bietet. Die Fahrleistungen sind dabei auf dem Niveau, was man von einem Kleinwagen erwartet. 183 km/h Höchstgeschwindigkeit reichen allemal aus und den Spurt 0 auf Tempo 100 in zwölf Sekunden interessiert keinen Kunden ernsthaft. Das sieht bei dem Verbrauch schon anders aus. Nissan verspricht einen Normdurst von 4,4 Litern auf 100 Kilometern. Mit dem erfreulich großen 50-Liter-Tank sollten daher auch bei normaler Fahrweise 800 Kilometer und mehr drin sei ohne nachzutanken. Der genauen Preise stehen noch nicht fest; jedoch sollte der Nissan Micra 0.9 i-GT in der Grundausstattung bei rund 13.000 Euro starten. Das obere Ende der Skala bildet der 90 PS starke Diesel der mindestens 17.500 Euro kosten dürfte. Gut, dass Nissan mit der fünften Micra-Generation auf den rechten Weg zurückgefunden hat.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(