HOME

Nissan NV200 London Taxi: Im Nissan zur Queen

Nach New York will der japanische Autohersteller Nissan nun den Olympia-Austragungsort London von seinen abgasfreien Taxis überzeugen.

"Zum Buckingham Palast, bitte", ertönt es hinter der Trennscheibe zur Fahrerkabine des London Cab. Der Motor heult auf. Die Fahrt beginnt. Brummend schlängelt sich das weltweit bekannte Taxi durch die Metropole Europas. Doch das soll sich, wenn es nach dem Autohersteller Nissan geht, bald ändern. Das Taxi wird ein anderes Logo auf der Front tragen und auf Wunsch verläuft dich Fahrt flüsterleise.

Nachdem es die Japaner im amerikanischen New York geschafft haben, die zuständigen Ausschüsse rund um den amtierenden Bürgermeister Michael Bloomberg von ihrem NV200 Taxi-Konzept zu überzeugen, scheinen in der sonst so traditionsbewussten Hauptstadt Englands die Tage des London Cab ebenfalls gezählt. Der große Unterschied zum New Yorker Taxi, neben dem dann rechts installierten Lenkrad, wird die Farbe sein. Fahren ab 2014 in Big Apple weiterhin gelbe Taxis, wird auch in England an der Tradition des Black Cab, also schwarzen Taxis festgehalten.

Einer der ausschlaggebenden Punkte für Londons Bürgermeister Boris Johnson könnte der im Vergleich zu den aktuell fahrenden TX2-Taxis deutlich geringere CO2-Ausstoß und die komplett CO2 freie Elektro-Version des e-NV200 sein. Anfangs soll ein 1,5 Liter großer Turbodieselmotor mit 89 PS in Verbindung mit einem manuellen Sechsganggetriebe den Fahrer und seine bis zu fünf Fahrgäste durch London chauffieren. Über dem großen, auch für Rollstuhlfahrer geeigneten Passagierabteil befindet sich ein großes Panoramaglasdach, so dass die Taxifahrt im Nu zur kleinen Sightseeing-Tour werden kann.

Der fehlende Beifahrersitz auf der linken vorderen Seite bietet bei einem vollbesetzten Black Cab zusätzlichen Stauraum für Gepäck. Für die Kommunikation mit dem Fahrer sorgt eine Intercom-Anlage. Nach den letzten Abnahmefahrten soll schon ab Jahresende das NV200 London-Taxi den Briten angeboten werden. Wenn alles klappt, fahren schon bald die bis zu 300.000 täglich beförderten Fahrgäste im Nissan zur Queen.

Press-Inform / pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.