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Renault Master Kastenwagen 180 dCi: Master and Servant

Renault peppt seinen Master auf und zeigt, wie man mit gezielten Maßnahmen ein in die Jahre gekommenes Fahrzeug frisch halten kann. Vor allem der 2.3 Liter Dieselmotor überzeugt.

Der Renault Master ist 5,58 Meter lang

Der Renault Master ist 5,58 Meter lang

Die Zeiten, zu denen ein Nutzfahrzeug einfach nur robust sein musste, sind auch bei der Blaumann-Branche längst vorbei. Mittlerweile erwarten auch Handwerker und Paketboten Komfort, Vernetzung und nach wie vor Praktikabilität. Dem will Renault bei der Modellpflege des 3,5-Tonnen-Transporters Master, der immerhin schon seit 2010 auf dem Markt ist, Rechnung tragen. Deswegen finden sich unter den Unmengen von Ablagen des Cockpits, in die immerhin 105 Liter passen, auch USB-Anschlüsse und eine Fläche für das induktive Laden des Smartphones. Das Armaturenbrett ist neu und verleiht dem Master schon beim Entern ein frisches Aussehen. Zwar regiert immer noch dunkelgraues Hartplastik, aber ein 3,5 Zoll Infotainment-Bildschirm, ein paar Chromringe hier und dort (Lufteinlassdüsen, Gangknüppel und Klimaanlagenkontrollen) sowie schicke Kippschalter zeigen, dass Renault sich beim Master alle Mühe ein modernes Wohnzimmer zu bieten. Immerhin muss der Renault gegen Konkurrenten wie den Ford Transit oder den Mercedes Sprinter bestehen.

Master and Servant
Der Renault Master ist 5,58 Meter lang

Der Renault Master ist 5,58 Meter lang

Bei allem Wohlfühl-Oasen Ambiente, bleibt der Renault Master immer noch ein mittelgroßer Transporter mit einem Laderaum von acht bis 17 Kubikmetern. Deswegen freuen wir uns über das helle LED-Licht, das den großen Transportraum hell erleuchtet und Griffen an den Türen, die das Betreten erleichtern. Wir sind mit 10,3 Kubikmeter Laderaum und 660 Kilogramm Last unterwegs. Das soll nicht nur den Alltagseinsatz simulieren, sondern hilft auch beim Komfort der Rohrprofil-Hinterachse mit Einblatt-Parabelfedern, die unbeladen vermutlich unwirscher auf Bodenunebenheiten reagieren würde.

Von außen weisen unter anderem das C-förmige Tagfahrlicht, ein neuer Kühlergrill auf den verbesserten Master hin. Wir genießen die Aussicht auf dem Hochsitz hinter dem großen Lenkrad, auf dem man fast alle im Blick hat, was vor und direkt neben dem Fahrzeug passiert. Für den Blick nach hinten gibt es vier Seitenspiegel und neuerdings auch eine Kamera direkt an der oberen Kante des Hecks, deren Bild während der Fahrt andauernd auf einen Bildschirm oben im Cockpit übertragen wird. So hat man auch das Geschehen direkt hinter den 2,48 Meter hohen Kastenwagen unter Kontrolle. Sobald die Rückfahrkamera und die Parksensoren, die es jetzt hinten und vorne gibt, aktiv sind, verabschiedet sich das Extra-Auge von der Überwachungsaufgabe, um den Fahrer nicht zusätzlich zu verwirren. Unterstützung bekommt der Lenker des 5,58 Meter langen Transporters von Helfern, wie einem Totwinkel-Assistenten, einem Notbremssystem und einem Seitenwindassistenten.

Unter der Motorhaube verrichtet ein neuer 2.3 Liter Dieselmotor mit 132 kW / 180 PS seinen Dienst, der beim Testwagen mit einer Sechsgang-Handschaltung kombiniert ist. Der Vierzylinder erreicht nicht nur die Euro 6d temp Abgasnorm, sondern soll bis zu einem Liter weniger verbrauchen, als die bisher verbauten Triebwerke. Für Selbstständige, die beinhart kalkulieren müssen, ist das durchaus eine Ansage. Renault gibt als Durchschnittskonsum 6,9 Liter pro 100 Kilometer an. Bei einem Tankvolumen von 105 Litern kommt man da schon ziemlich weit. Auf der Straße kommt der Selbstzünder mit dem gut 2.6 Tonnen schweren Gefährt prächtig klar. Egal ob Steigungen oder das Überholen von langsameren Lkws - der Master 180 dci bewältigt alles problemlos. Das Bewegen des französischen Nutzlasters macht richtig Laune. Der Motor verströmt noch ein bisschen archaische Schiffsdiesel-Akustik lässt sich aber beim Antritt dank des maximalen Drehmoments von 400 Newtonmetern nicht lumpen: Zumal das Sechsganggetriebe auf das Bewegen von schweren Lasten abgestimmt ist und nicht auf Höchstgeschwindigkeit, die mit 163 km/h angegeben ist.

Im Renault Master, mit der dominanten Präsenz einer rollenden XXL-Schrankwand, ist man dem Gewusel um sich herum ohnehin entrückt. Kleine Mücken, wie der VW Up zucken erschreckt zurück, aber auch größere Brummer legen sich nur ungerne mit dem französischen Transporter an. Der Grundpreis von 39.734,10 Euro für einen Master mit Einzelkabine, lässt sich durch Sonderaufbauten oder speziellen Anpassungen des Laderaums noch deutlich erhöhen. Das ändert aber nichts an dem guten Eindruck, den das französische Arbeitstier hinterlassen hat.

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(