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Rolls-Royce Phantom Coupé Aviator: Zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Als ob ein Phantom Coupé nicht schon exklusiv genug wäre: in Pebble Beach zeigt Rolls-Royce erstmals das Phantom Aviator Coupé.

Rund um die legendären Classic Car Days in Pebble Beach und Monterey geht es längst nicht nur um unbezahlbare Oldtimer und seltene Präzisiosen aus vergangenen Zeiten. Wer in der luxuriösen Automobilwelt etwas auf sich hält, ist Mitte August rund um den Golfplatz an der Spanish Bay in Pebble Beach vor Ort und zeigt, was er hat. Da macht Rolls-Royce, exklusivster aller Luxushersteller, keine Ausnahme und zeigt sein neuestes Modell.

Wer eines der besonders ausstaffierten Rolls-Royce Phantom Aviator Coupés erstehen will, muss jedoch schnell sein. Die exklusivste Möglichkeit einen zweitürigen Rolls-Royce zu fahren, ist auf gerade einmal 35 Fahrzeuge limitiert. Die in der Sonderfarbe Aviator Grey gehaltene Phantom Series II Coupé Aviator Collection besitzt unter anderem Motorhaube, Kühlergrill- und Fenstereinfassungen in mattierter Optik. Im Innenraum erinnert das Zusammenspiel aus Holz und Metall stark an klassische Flugzeugcockpits. Verstärkt wird diese Anmutung durch eine Präzisionsuhr des Fluginstrumente-Spezialisten Thommen mit orange-roten Zeigerspitzen. Sie ist zentral im oberen Bereich der Armaturentafel eingelassen und mit gebürstetem Aluminium verkleidet. Passend zur Optik des aeronautischen Zeitmessers besitzen auch Power Reserve, Tacho und Tankanzeige mattschwarze Zifferblätter. Der untere Bereich der Armaturentafel ist in Mahagoni gehalten, genauso wie einst die Propeller der Rekordmaschine.

Seine Weltpremiere feiert die Sonderedition des Phantom Coupés beim noblen Quail-Event in Pebble Beach. Inspiriert wurde die Phantom-Sonderserie von Charles Stewart Rolls und dem legendären Sieg der von einem Rolls-Royce-Triebwerk angetriebenen Supermarine S6B bei der Schneider Trophy. Anfang der 30er Jahre hatte Rolls-Royce gleichzeitig drei Geschwindigkeits-Weltrekorde zu Land, zu Wasser und in der Luft inne. "Unser Gründer Charles Stewart Rolls war ein Pionier, der das Automobil und die Luftfahrt an neue Grenzen brachte", so Rolls-Royce-Chef Torsten Müller-Ötvös, "mit unserer exklusiven Phantom Series II Coupé Aviator Collection gedenken wir diesem großen britischen Helden - mit einem Fahrzeug, das Erinnerungen an die Experimente der frühen Luftfahrt weckt und mit höchster Ingenieurskunst, modernem Design und aufwändig verarbeiteten Materialien verbindet."

Die Fahrzeuge der Aviator-Collection sind nicht nur mit Fußmatten aus Leder ausstaffiert, sondern auch mit dem wohl exklusivsten aller Getränkehalter. Das mit Leder ausgeschlagene Handschuhfach ziert den geprägten Schriftzug von Charles Stewart Rolls, das er nach seinem ersten Flug mit den Gebrüdern Wright im Jahre 1908 aussprach: "Die Macht des Fliegens ist wie eine frische Gabe des Schöpfers, der größte Schatz, der bislang der Menschheit zu Teil wurde."

Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.