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Rolls-Royce Wraith: Mit 632 PS durch den Park

Zwei Engländer haben einen 280.000 Euro teuren Rolls-Royce aufs Land entführt, um mit ihm Rallye zu fahren. Sehen Sie im Video, wie der Wraith einen Park verwüstet - mit dem Segen des Herstellers.

Schnelle Autos wollen gefahren werden, dachten sich die Betreiber des YouTube-Kanals "Tax the Rich". Sie beschafften sich einen Rolls-Royce Wraith und fuhren ihn wie einen Rallye-Wagen durch einen englischen Landschaftsgarten. Der knapp 280.000 Euro teure Zweitürer macht dabei eine erstaunlich gute Figur. Elegant driftet er mit seinen 632 PS um einen Baum herum, haarscharf an Blumenbeeten vorbei.

Es ist nicht das erste Mal, dass die beiden anonymen Betreiber von "Tax the Rich" auf diese Weise Aufmerksamkeit erregen. Sie ließen zwei Ferrari F50 tauziehen und setzten bei einem Burnout den Reifen eines Jaguar XJ220 in Brand. Die Autos bekommen sie üblicherweise von Freunden geliehen, erzählten sie in einem Interview.

Ärger mit Rolls-Royce

Unter Auto-Liebhabern werden die Videos heiß diskutiert. Vor zwei Jahren zogen die Kanal-Betreiber auch den Zorn von Rolls-Royce auf sich, als sie einen Phantom (385.000 Euro) über nassen Rasen schlittern ließen. Den Wagen hatte sich ein Bekannter bei einem Händler zur Probefahrt ausgeliehen und ihn daraufhin an "Tax the Rich" weiterverliehen. Die verfremdeten das Kennzeichen - blöd nur, dass es damals in ganz Großbritannien nur einen einzigen Rolls-Royce in diesem Blauton gab.

Die Rolls-Royce-Chefs waren angeblich empört, beruhigten sich aber schnell, als die Video-Aufrufe in die Millionenhöhe schnellten. Für das nächste Video wollten sie "Tax the Rich" einen der neuen 2013er Wraith-Modelle ausleihen, was jetzt anscheinend geschehen ist.

Carl Philipp Walter

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.