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Tierquälerei mit Lkw: Russland in Wut - Trucker jagen und zerquetschen Bären

Arbeiter in Sibirien hetzten mit ihren Allrad-Trucks einen Bären zu Tode und filmten die Untat. Im ganzen Land sind die Russen entsetzt. Der Kreml fordert Haftstrafen für die Täter,

In dem tiefen Schnee hat der Bär keine Chance zu entkommen.

In dem tiefen Schnee hat der Bär keine Chance zu entkommen.

In Russland haben sadistische Tierquäler die Wut des ganzen Landes auf sich gezogen. In der tiefsten Einöde Jakutiens im Fernen Osten machten sie mit ihren 6x6-Allrad-Lkws Jagd auf einen Bären. Ein Videoclip zeigt, wie sich das gehetzte Tier im Tiefschnee nicht in Sicherheit bringen kann. Mit johlenden Anfeuerungsrufen "Mach ihn platt!" holt ein LKW den Bären ein und zerquetscht das Tier. Der Fahrer fährt sogar mehrfach vor und zurück, um den Bären zu  zermalmen. Aber selbst das reicht nicht aus, um den Giganten zu töten. Am Ende des Videoclips ruft ein Mann "Der lebt noch" und sticht dann mit einem stählernen Stab auf den Bären ein.

Die Männer lachen, als sie den Bären überrollen.

Die Männer lachen, als sie den Bären überrollen.

Video wurde ins Netz gestellt

Das ist eine Tat großer Grausamkeit, aber offenbar waren die Tierquäler obendrein noch reichlich dumm. Was in den Weiten Jakutiens geschieht, bemerkt in der menschenleeren Gegend eigentlich nie ein Fremder. Die Bärentöter aber filmten ihre Hetzjagd und das Video fand den Weg ins Internet. Das ist ein böser Fehler, denn Grausamkeiten mit dem Nationalsymbol Bär verzeiht man in Russland nicht so leicht.

Täter sollen in Haft

Die Behörden der Jakutischen Republik haben bereits mit den Ermittlungen begonnen. Nachdem das Video publik wurde, gibt es bereits Druck aus dem Kreml. Sergei Donskoi, der Minister für Natur und Umwelt, hat seine Meinung in sozialen Netzwerken kundgetan: "Für diese Verbrechen muss es Gefängnis geben. Wir werden dafür sorgen, dass diese Verbrecher streng bestraft werden."

Täter dürften leicht zu ermitteln sein

Die Einsamkeit Jakutiens wird es einfach machen, die Täter zu finden. Die Fahrzeuge sind gut zu erkennen. Die Trucks gehören zu einer Firma, welche die Bodenschätze in der Gegend untersucht. Mit ihnen werden normalerweise die Arbeiter von einem Camp zu den Arbeitsstellen gefahren. Die Sprecherin des Innenministeriums Irina Volk sagte im Fernsehen, dass es sich dem Akzent nach zu urteilen um einheimische Jakuten handle. Auf die sadistische Behandlung von Tieren stehen in Russland zwei Jahre Haft. Dem Augenschein nach dürften die Täter kaum Entschuldigungsgründe vorbringen können.

Wegen der Grausamkeit der Aufnahmen wird das Video nicht gezeigt und nicht verlinkt.

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