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Seat Leon SC 2.0 TDI FR: Ein bisschen Alfa Romeo

Seat ist das Sorgenkind des VW-Konzerns. Eine falsche Positionierung gepaart mit strategischen Fehlern beschert den Spaniern Millionenverluste. Eine neue Qualitäts- und Designoffensive soll die Dinge zum Besseren wandeln. Der neue Seat Leon ist ein Vertreter der neuen Seat-Linie.

Ferdinand Piechs Ziel ist es, Alfa Romeo zu übernehmen. "Ich kann warten", murmelte der VW-Patriarch, als er auf Fiat-Chef Sergio Marchionnes ständiges "no" auf die Angebote aus Wolfsburg, angesprochen wurde. Damit dem mächtigen Aufsichtratsvorsitzenden die Wartezeit etwas verkürzt wird, bringt Seat im Juni den Leon SC auf den Markt.

Der Dreitürer, der sich mit dem Golf die Technik teilt, spielt vor allem im Heck die Alfa Romeo Brera-Karte. Aber auch der Rest des Designs mit der scharfen Kante, die über die hintere Flanke läuft, auf die Seat extrem stolz ist, vermittelt jenes sportliche Ambiente, dass die Marke so gerne hat. "Wir haben bis zum Anschlag gearbeitet, um diese Schärfe zu erreichen, ohne dass das Blech reisst", verdeutlicht Exterieur-Designer Jorge Diaz. Außerdem findet sich das dynamisch anmutende Dreieck im ganzen Auto. Angefangen vom LED-Tagfahrlicht, über die Speichen bis hin zu der Form der Außenspiegel.

Überträgt sich die formelle Dynamik auch in eine fahrerische? Aufgrund des um 3,5 Zentimeter geschrumpften Radstands flitzt das Leon-Coupé noch flinker, um die Ecken, als sein schon recht agiler 20 Kilogramm schwererer fünftüriger Bruder. Dabei wurde am Fahrwerk, nur die Dämpfer- und Federrate aus Gewichtsgründen angepasst. Vor allem im Sportmodus ist der neueste Seat sehr quirlig und wenn es etwas schneller um die Ecken geht, regelt das ein Sperrdifferential simulierende XDS sehr feinfühlig und hilft dem Spanier beim Runden-Tanz. Auch die Lenkung ist direkt, wenngleich die Rückmeldung über den Straßenzustand etwas synthetisch ist. Der freudig hochdrehende und dabei angenehm leise Zweiliter-Diesel mit 150 PS trägt zum kurvenfreudigen Fahrverhalten bei. Lediglich das Abrollgeräusch der Reifen könnte etwas leiser sein.

Selbst die Platzverhältnisse sind für ein Kompakt-Coupé großzügig. Der Einstieg in den Fond klappt dank Easy-Entry-Funktion der Vordersitze problemlos und auf der Rückbank ist selbst für großgewachsene Menschen genug Kopffreiheit vorhanden. Lediglich der Knieraum könnte üppiger bemessen sein. Das Gepäckabteil kann sich mit 380 Liter Volumen durchaus sehen lassen. Legt man die Rücklehen der hinteren Sitze um, werden 1.150 Liter daraus. Allerdings entsteht dabei eine Kante auf dem Ladeboden und die Ladekante ist ebenfalls zu hoch.

Die gute Leistung setzt sich im Innenraum fort. Das Cockpit könnte etwa frischer wirken, ist aber solide verarbeitet. "Der neue Leon ist ein Quantensprung für Seat", sagt Entwicklungs-Vorstand Matthias Rabe. Die Qualitäts-Offensive hat ein Ziel, Seat bei der Verarbeitung auf Konzernniveau zu bringen. Ein äußerliches Zeichen für den Qualitäts-Sprung ist die Fuge zwischen Motorhaube und Kotflügel. Der Abstand beträgt 2,2 Millimeter, beim Golf sind es 3,5 Millimeter und beim A3 2,9 Millimeter.

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Die Technik folgt. Die Spanier bedienen sich im Konzernregal und verwenden die Technik vom aktuellen Golf. Das wirkt sich durch die optional erhältlichen Voll-LED-Leuchten aus. Auch der Allradantrieb wird im Kombi ST kommen, ebenso wie variable Dämpfer, die die Golf-Familie schon länger hat. Ein besonderes Technik-Highlight soll der Leon Cupra werden. Top-Leon folgt Anfang nächsten Jahres, als Fünf und als Dreitürer. "Da legen wir noch einmal nach", so Rabe. Ob es von der Topversion später einen Kombi geben wird, wird noch diskutiert. Ebenso, wie eine noch stärkere Internationalisierung der Märkte. Die Preise stehen bereits fest: Der Seat Leon SC 2.0 TDI FR kostet ab 25.440 Euro. Das ist kein Schnäppchen, der neue Golf in der Comfortline-Ausstattung kostet 25.275 Euro. Der Einstieg in das dreitürige spanische Vergnügen beginnt bei 14.890 Euro für den 1,2 TSI mit 86 PS.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(