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Seat Toledo 2013: Stier ohne Hörner

Seat lässt seine Toledo-Baureihe so aufleben, wie sie einst war: als kompakte Mittelklasse-Limousine.

In den letzten Jahren war der Toledo in seiner dritten Generation ein wenig ansehnlicher Bruder des Vans Seat Altea. An den war einfach ein Rucksack an die Heckklappe angepappt worden. Das schaffte mächtig Laderaum, war aber optisch ein Fehlgriff, den die Kunden weitgehend mit Missachtung straften. Die neue Toledo-Generation, die als Zwilling des Skoda Rapid Ende des Jahres auf die ersten Märkte kommt, knüpft mit seinem Stufenheckdesign an alte Toledo-Traditionen an. Nach dem Marktstart in den wirtschaftlichen Krisenregionen Spanien und Portugal im November kommt das Stufenheckmodell ab Anfang 2013 auch nach Deutschland. Hauptmärkte sollen neben dem Heimatland Spanien insbesondere Deutschland, Mexiko und die Türkei sein.

"Der neue Toledo wird mit seiner klaren SEAT Identität, seinem hohen Qualitätsstandard und dem außergewöhnlich guten Preis-/ Leistungsverhältnis eine neue Erfolgsgeschichte schreiben", unterstreicht Seat-Chef James Muir, "der Toledo verbindet tolles Design mit hohem Nutzwert, dynamischen Fahrspaß mit bester Effizienz. So stellen wir uns eine perfekte Limousine vor." Neben den bekannten Seat-Designelementen an Front und Heck kann insbesondere die Seitenansicht des Toledo gefallen, bei der eine Charakterkante oberhalb der Türgriffe die Lichtmodule vorne und hinten miteinander verbindet.

Der Seat Toledo bietet mit einer Länge von 4,48 Metern und einem Radstand von 2,60 Metern Platz für bis zu fünf Personen und jede Menge Gepäck. Das Motorenprogramm umfasst fünf Benziner (1,2 und 1,4 Liter) und zwei 1,6 Liter Diesel mit einem Leistungsspektrum von 75 bis 122 PS. Der Seat Toledo will nicht nur mit seinem gefälligen Design und modernen Triebwerken, sondern insbesondere auch mit einem günstigen Preis locken. Der Basispreis für den 75 PS starken Toledo-Einsteiger dürfte bei unter 14.000 Euro liegen.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.