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Peugeot 206 cc HDi: Open-Air-Spaß ohne Russfahne

Peugeot hat seinen Cabrio-Klassiker mit dem Blechdach mit einem Dieselmotor versehen. Mit seinem serienmäßigen Partikelfilter belastet er nicht das Umweltgewissen.

Der Peugeot 206cc ist seit der Markteinführung 2001 zu einem echten Glücksgriff für Peugeot geworden. Im Nullkommanix besetzte der freche Franzose den Platz eines kleinen, bezahlbaren und vollkommen alltagstauglichen Cabrios. Allein in Deutschland fanden über 70.000 Fahrzeuge ein Käufer. Damit die Erfolgsgeschichte weiter geht, wurde nun der altbekannte 1,6-Liter-HDI-Motor in den 2+2 Sitzer eingebaut. Allein wegen des niedrigen Verbrauchs von 4,9 Liter auf 100 km/h kann der Motor überzeugen.

Mit 240 Nm Drehmoment ist das Wägelchen mehr als ordentlich motorisiert. Per "Overboost-Funktion" wird das Drehmoment bei Bedarf sogar kurzzeitig auf 260 Nm erhöht. Das Treibwerk liefert 109 PS und bringt damit 190 km/h Spitze und eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 10,5 Sekunden zuwege. Das Diesel-Cabrio gibt es in drei Ausstattungs-Varianten Filou, Tendance und Platinum und ist in Deutschland ab 18 990.- Euro zu haben. Das sind 2000 Euro mehr als Peugeot für den 1,6-Liter-Benziner verlangt. Ein Schönwetterfahrer wird diese Preisdifferenz allerdings nicht wieder hereinfahren. Zusätzlich gibt es serienmäßig einen Partikelfilter. Mit dieser Kombination können nun auch Cabrio-Fahrer am Diesel-Boom teilhaben.

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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