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Rallye Dakar: VW schickt Jutta Kleinschmidt in die Wüste

Auf Basis des Touareg entwickelt VW ein Wettbewerbsauto, mit dem Jutta Kleinschmidt spätestens 2005 bei der Rallye Dakar der Konkurrenz die Endrohre zeigen soll.

Demnächst steht der neue Volkswagen Touareg in den Verkaufsräumen. Damit dem Power-Geländewagen nicht das Image eines Boulevardcruisers für Friseure oder eines Jagdwagens der britischen Aristokratie anhaftet, wird VW ab 2004 am Marathon-Weltcup und der Rallye Dakar teilnehmen. Am Steuer des vom Touareg abgeleiteten Geländesportlers wird eine der erfolgreichsten Frauen im Motorsport sitzen: Jutta Kleinschmidt.

Drei-Jahres-Vertrag

Laut VW-Chef Pischetsrieder ist das Ziel des Unternehmens »der Gesamtsieg bei der Rallye Dakar 2005.« Bei der Entwicklung des Wettbewerbsfahrzeuges arbeitet Jutta Kleinschmidt mit. Sie hat sich per Vertrag für drei Jahre an den Großkonzern gebunden, was Pischtesrieder als eine »neue Epoche im Motorsport« bei Volkswagen bezeichnet. Die studierte Physikerin wird sich auch an der Entwicklung des Polo Super 1600 für den Rallyesport beteiligen.

Vielfältiges Engagement

Als Marke will sich Volkswagen mit dem Rallyeengagement auch von Audi und Seat absetzen. Audi wird dieses Jahr wieder versuchen, die 24 Stunden von Le Mans zu gewinnen und in der American Le Mans Series erfolgreich zu sein. Cup-Fahrer finden bei Seat einen Sitz, und Skoda will weiter im Sprint-Rallyesport mitmischen. Das Marathon-Projekt unter Leitung von Rudolf-Helmut Strozyk ist vollständig an deutschen Standorten angesiedelt und hat mit Jutta Kleinschmidt gute Chancen auf mehr als einen Achtungserfolg.

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