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RC PIK und KARO: Pik und Karo - Peugeots beste Karten

Bereits auf dem Genfer Autosalon ließ die Löwen-Marke erkennen, wie man sich sportliche Franzosen vorstellen muss.

Die letzten Jahre haben die französischen Autobauer von Peugeot vor allem damit zugebracht, die nicht wirklich verlockende Modellpalette auf Vordermann zu bringen. Herausgekommen sind dabei so attraktive und erfolgreiche Autos wie der 206 CC oder der 307 SW. Cabrio und Lifestyle-Kombi sind vorhanden, was noch fehlt, ist Futter für den Gasfuß.

Muskulöse Kätzchen

Bereits auf dem Genfer Autosalon ließ die Löwen-Marke erkennen, wie man sich sportliche Franzosen vorstellen muss. RC Pik und RC Karo hießen die beiden hüfthohen Prototypen, die so gar nicht an die Peugeots von der Stange erinnerten. Während Modellbauer beim Kürzel »RC« an Spielzeug-Flitzer mit Funkfernsteuerung denken, hat Peugeot mit den beiden Buchstaben eher die glorreiche Rallye-Tradition im Sinn. Die potenten Rallye-Wühler bekommen ein »WRC« (für World Rallye Car) an den Namen geklebt. Mit dem wilden Ritt über Stock und Stein haben die muskulösen Kätzchen zwar wenig im Sinn - mit der Sportlichkeit der Rallye-Boliden jedoch schon.

Serienfertigung noch unklar

Beinahe ein halbes Jahr ist seit dem ersten öffentlichen Auftritt der beiden Löwenkinder vergangen. Über eine Serienfertigung ist noch immer nicht entschieden. Klar ist nur, dass es zukünftig sportliche Peugeots mit der Endung RC geben wird. M-Power, AMG, ST und quattro lassen grüßen.

Großserie und Rennsport

Asphalt-Fetischisten hätten jedoch auch gegen eine Kleinserie von Piks und Karos bestimmt nichts einzuwenden. Technisch zeichnet die eineiigen Zwillinge eine interessante Mischung aus Großserien-Produktion und Rennsport-Feinheiten aus. So stehen die RC auf einer Bodengruppe aus hochfesten Kohlefaser-Verbundstoffen. Tank und Triebwerk sind in einem Gitterrohrrahmen untergebracht. Unter den eindrucksvollen Magnesium-Felgen im 18-Zoll-Format werkeln hitzebeständige Keramikbremsen.

Flügeltüren

Wie es sich für edle Kätzchen gehört, sind Pik und Karo von Werk aus mit einem edlen Fell ausgestattet. Abgesehen von der Lackierung sind die 4,30 Meter langen Sportler nicht auseinander zu halten. Hingucker sind natürlich die Flügeltüren, die schon echten Supersportlern einen Hauch von Raumfahrzeug verpasst. Über all dem schwebt jedoch ein Hauch von Alltag - der Frontspoiler der beiden Sportler erinnert deutlich an den Peugeot 206.

Diesel und Benziner

So ähnlich sie aussehen, so unterschiedlich sind die Kraftquellen, die den Löwenkrallen die nötige Durchschlagskraft verschaffen. Im düster schwarzen RC Pik pocht ein kräftiges Herz, das den 900 Kilo schweren Renner mit 181 Benzin-PS versorgt. Ganz in sportliches Rot gewandet, wummert im Karo ein 2,2 Liter starker Selbstzünder. 175 PS und ein Drehmoment von 400 Newtonmeter wuchtet der Turbodiesel auf die Antriebsräder. Beide Motoren verhelfen den rassigen Franzosen zu beachtlichen Fahrleistungen. Sechs Sekunden vergehen beim Sprint von 0 auf 100 Stundenkilometern. Schluss ist erst bei Tempo 230. Super, dass der Diesel-Kraftsportler dafür wohl kaum mehr als fünf Liter Kraftstoff futtern wird.

Auch im Innenraum ein Hauch von exklusivem Luxus, gepaart mit schnöder Serientechnik. Lederbezogene Carbon-Schalensitze sind ebenso schick wie das sechsstufige, sequenzielle Getriebe. Von der Stange stammen Regensensor, Licht-Automatik und Navigationssystem mit Telefon.

Jochen Knecht

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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