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E-MTB: 10 Gründe für ein Mountainbike mit Elektromotor

Ein Mountainbike mit Motor? Das ist doch nur was für schlaffe Säcke! Von wegen, wer es probiert hat, wird süchtig nach dem Sprint auf die Gipfel.

So muss man nicht fahren, aber man könnte es.

So muss man nicht fahren, aber man könnte es.

Ein Mountainbike mit Motor? Wozu ist das gut, wenn man auch mir den Beinen auf die Berge kommt? So dachte ich, bevor ich mit dem Focus Thron Impulse Premium am Garda See war. Das Rad ist mehr als eine Anstiegshilfe, es ist eine echte Spaßmaschine. Zehn Gründe warum ich eines haben möchte:

1. Partnerschaftspflege

Der erste und wichtigste Grund ist ein Partner, dem es vielleicht an Fitness und sicher an Verständnis für den Quälsport Mountainbiken fehlt. Auch die anstrengendsten Touren können mit E-MTB ohne partnerschaftliches Zerwürfnis bewältigt werden. Einziges Problem: Jetzt fährt der Sportler im Team immer hinterher.

Unfug am Steuer: Handys, Bier und Zeitungslesen - das ist im Auto alles verboten
Im Sommer wird es warm, ist Nacktfahren dann erlaubt? Im Prinzip darf jeder nackt fahren, solange es andere nicht sehen können, erst dann würde man öffentliches Ärgernis erregen. Frauen sollten also zumindest einen BH tragen.

Im Sommer wird es warm, ist Nacktfahren dann erlaubt? Im Prinzip darf jeder nackt fahren, solange es andere nicht sehen können, erst dann würde man öffentliches Ärgernis erregen. Frauen sollten also zumindest einen BH tragen.

2. Ruf der Wildnis

Fahrradfahren macht mir erst richtig Spaß, wenn ich nicht immer auf betonierten Wegen unterwegs bin. Ein Mountainbike mit breiten Reifen und Federung ist für Feldwege wie gemacht. Die zusätzliche Anstrengung, die Sand und Matsch hervorrufen, übernimmt der Stromantrieb.

3. Ohne Schweiss

Man muss nicht in den Alpen leben, damit einem an Steigungen die Puste ausgeht. Stellen Sie sich eine einfache Frage: Was ist besser: Mit einem E-Mountainbike den Feldweg hinaufschnurren oder die Steigung im Auto auf der Landstraße bezwingen?

4. Dauergrinsen

Ein E-MTB ist nicht nur eine Hilfe für halbinvalide Schreibtischhocker, es macht vor allem Spaß: Der Stromantrieb löst die heilige Verbindung von Radfahren und Masochismus. Ich muss zugeben, mit dem E-MTB bin ich einem breiten Grinsen und nicht mit zusammengebissenen Zähnen unterwegs gewesen. Also umsteigen!

5. Schnell wie nie

Der Rausch der Geschwindigkeit fällt in der Ebene bei einem Rad, das bei 25 km/h abgeregelt wird, bescheiden aus. Auf einem Pfad durch den Wald oder auf einem steilen Anstieg sieht das ganz anders aus. Je nach eigenem Einsatz bewege ich den Stromer mit 15 bis 25 km/h. Damit bin ich schneller als der Weltmeister!

6. Neue Orte erreichen

Je mehr Strom umso mehr Erlebnis. Es gibt Cracks, die spulen am Tag Strecken ab, die sie zweitausend Meter in die Höhe bringen. Ein Flachlandbiker kann das nicht, mit dem E-MTB aber schon. Also wenn Sie schon immer mal dahin wollten, wohin nur die Pros kommen, passt der Elektromotor.

7. Für den Alltag geeignet

Ein E-Mountainbike gefällt mir auch ohne Berge. Mit Federung und Reifen bezwinge ich nicht nur Geröllmassen, sondern auch Kanten und Treppen in der Stadt. Mit einem Rucksack wird das Rad zum idealen Alltagsrad.

8. Man darf auch treten

Strommotor heißt nicht faullenzen. Möchte ich mehr Sport, muss ich nur eine geringe Unterstützung wählen - dann hilft der Motor weniger. Fragt sich nur, ob man jemals auf volle Kraft voraus verzichten mag.

9. Relaxtes Ankommen

Die Radfahren wird angenehmer. Schlammige Wege, nerviger Gegenwind und Steigungen im Regen verlieren ihren Frustfaktor, weil mich das Rad gleichmütig durch die Unbillen hinwegträgt

10. Endlich legal

Mit dem E-MTB bin ich legaler als sonst gefahren. Wie kommt es? Das Anhalten und Wieder-Los-Fahren fällt leichter. Ich höre auf die Signale der Ampel und warte, anstatt mich durch zu schummeln.

Mountainbikes mit E-Antrieb sind inzwischen auch reif für anspruchsvolle Trails.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.