HOME

ADAC-Preistipp: Autoschnapper unter 10.000 Euro

Im Jahr der Abwrackprämie testet der ADAC Pkws unter 10.000 Euro. Beurteilt wurden die Fahrzeuge nach den Punkten Sicherheit, Motoren, Fahrwerk, Platzverhältnisse und natürlich Unterhaltskosten.

Dank der Abwrackprämie sind günstige Pkws in Deutschland momentan sehr gefragt. Der ADAC erstellte eine Liste der 10 besten Pkws unter 10.000 Euro. Beurteilt wurden die Fahrzeuge nach den Punkten Sicherheit, Motoren, Fahrwerk, Platzverhältnisse und natürlich den Unterhaltskosten.

Der Gewinner und damit Platz 1 der Liste ging an den Toyota Aygo, der sich in allen Punkten durchsetzte und wegen der geringen Benzinkosten gleich noch die beste Note in punkto Unterhaltskosten gewinnen konnte. Der einzige Kritikpunkt des Aygo, war laut ADAC, der Bremsweg von Tempo 100, der mit 44 Metern vergleichsweise lang war.

Auf Platz 2 landete der weitgehend baugleiche Citroen C1 für 9.390 Euro, der jedoch im Gegensatz zu Toyotas Variante nicht über Kopf-Airbags verfügt.

Nach dem Aygo und dem C1 folgte auf Platz drei der VW Fox, der für 9.550 Euro zu haben ist. Pluspunkte verdiente sich der Volkswagen durch sein Platzangebot, der guten Federung und des kurzen Bremsweges von 39 Metern. Mit einem Verbrauch 6,7 Litern auf 100 Kilometern und einer schlechten Serienausstattung kam es für den VW Fox jedoch zu Punktabzügen.

Auf den Plätzen vier und fünf folgten punktgleich der Daihatsu Cuore mit 9.190 Euro und der Kia Piccato mit einem Preis von 8.690 Euro. Auf sechs und sieben stehen, wiederum mit gleichen Punkten, der Renault Twingo für 9.690 und der mit 7.300 Euro teure Dacia Logan, der das billigste Modell im Test war. Auf Platz acht steht der 8.890 Euro teure Chevrolet Matiz, gefolgt vom Fiat Panda, der für 9.690 Euro zu haben ist.

Auf Platz 10 der unter 10.000 Euro teuren Wagen landete der 7.990 Euro teure Lada Kalina mit einem Bremsweg von 49 Metern, einer verhältnismäßigen mageren Sicherheitsausstattung und einer schlechten Verarbeitung.

Die ADAC Toplist ist mit den üblichen Problemen einer Bestenliste befrachtet. Wer einen günstigen Wagen für vier Personen sucht, hat praktisch gesehen nur die Wahl zwischen Fox und Logan. Wer es auf ein schickes Großstadtmodell für den Singlehaushalt abgesehen hat, wird zwischen Aygo und Panda schwanken.

Kil

Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.