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Neuwagen unter 10.000 Euro: Diese Sparmodelle lohnen sich

Ein gutes Auto muss nicht immer teuer sein. Schon für weniger als 10.000 Euro bekommt man ein neues Fahrzeug - mit Garantie und Extras.

Dacia Sandero

Der 4,06 Meter lange Sandero kostet in der Top-Ausstattung Lauréate mit dem 75-PS-Motor 9.090 Euro. Dafür gibt es unter anderem elektrisch einklappbare und beheizbare Außenspiegel, einen Bordcomputer, eine manuelle Klimaanlage, einen Tempomaten, ein MP3-CD-Radio und Parksensoren hinten. Jede Menge Platz ist serienmäßig. Der Kofferraum beeindruckt mit einem Fassungsvermögen von 320 beziehungsweise 1.200 Litern. Dass die nach dem Umlegen der Rückbank eine Stufe bleibt, ist ein Schönheitsfehler. Der Sandero hat gegenüber dem Vorgänger auch bei der Qualitätsanmutung einen Sprung nach vorne gemacht. Klar, an manchen Stellen ist die Verkleidung etwas karg, die Kanten nicht überall ordentlich entgratet, aber die Verarbeitung ist durchaus solide.

Ein neuer Wagen muss nicht teuer sein. Wir haben Ihnen die besten Kandidaten für weniger als 10.000 Euro herausgesucht. Viele Menschen brauchen nicht mehr Auto. Selbst 170 km/h Spitze fahren diese Sparmodelle, das reicht nicht für den eiligen Außendienstler, aber eine Urlaubsfahrt wird damit nicht zur Qual. Auf normalen Strecken finden auch mal vier Erwachsene Platz, besser geeignet sind sie natürlich für Singles, Paare oder Alleinerziehende mit Kindern.

Die kleinen Flitzer sehen inzwischen durchaus schick aus und wirken keineswegs billig. Hauptvorteil ist natürlich, dass der Käufer einen nagelneuen Wagen erhält - inklusive Garantie. Beim Kia beträgt diese Garantie übrigens sagenhafte sieben Jahre. Bei allen Modellen sind sämtliche Verschleißteile wie Auspuff, Bremsen, Reifen und Batterie neu und sollten daher in den nächsten vier Jahren keinen Ärger und keine Kosten verursachen.

Das sieht bei einem Gebrauchten ganz anders aus. Kauft man sich einen guten Golf für 10.000 Euro, hat der Wolfsburger je nach Variante schon zwischen 50.000 und 100.000 Kilometer herunter – taufrisch ist dann auch der beste Wagen nicht mehr.

Kra/Press-Inform / pressinform
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.