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Mobilität der Zukunft: Der Trend heißt Busfahren

Einfach überall hinfahren können – ob mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug. Das wird es so in der Zukunft nicht mehr geben. Zwar wird das Elektrofahrzeug kommen, aber richtig glücklich werden wir damit nicht.

Von Walter Hasselbring

Der Hype, der um die Elektrifizierung des Autos gemacht wird, stammt aus der puren Angst, dass es mit unserer Mobilität, mit unserer "Reisefreiheit" doch nicht mehr so weiter geht wie bisher. "Der Lebensstil in den industrialisierten Ländern beruht auf der reichlichen und billigen Verfügbarkeit von Erdöl", sagt Jörg Schindler von der Association for the Study of Peak Oil and Gas (ASPO). Und er ergänzt: " Der moderne Verkehr ist zu fast 100 Prozent vom Öl angetrieben, aber die Tatsache der Endlichkeit dieser Energiequelle wird vielfach als rein theoretisch wahrgenommen." Dass Alternativen her müssen, liegt auf der Hand. Geht es nach der Bundesregierung, soll Deutschland sogar der Leitmarkt für die Elektroautos werden. Ein Ziel, das allerdings auch andere Länder wie China, Spanien , Frankreich oder die USA anstreben. Und tatsächlich böte der Elektromotor eine Reihe von Vorteilen. Er hat einen sehr hohen Wirkungsgrad. Wirklich umweltverträglich werden die Stromer aber erst bei einer vollständigen Energieversorgung aus regenerativen Quellen. Zur Zeit werden in Deutschland im Durchschnitt pro erzeugter Kilowattstunde 600 Gramm Co2 in die Luft geblasen. Allzu enthusiastischen Befürwortern sollte es zu denken geben, dass Frankreich weniger als ein Drittel CO2 bei der Stromerzeugung emittiert. Die deutschen Windparks kommen zumindest jetzt noch nicht gegen die Leistung der französischen Kernkraftwerke an.

"Der große Bringer ist das nicht", meint Professor und Kanzlerinberater Andreas Seeck, von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST), "schließlich hat die EU sich auf maximal zwei Grad Temperatursteigerung bis 2050 gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter geeinigt. Das bedeutet, dass wir pro Kopf und Jahr nur noch eine Tonne Co2 produzieren dürfen. Jetzt sind es in der OECD und auch bei uns zehn Tonnen pro Kopf und Jahr."

Was meinen Sie, wofür würde sich die Mehrheit in Deutschland entscheiden?

Alles gute Argumente für die autoelektrische Zukunft. Aber selbst Minimobile mit spartanischer Ausstattung wären derzeit unter 35 000 Euro nicht zu haben. Alleine die Hälfte des Preises muss für die Batterie veranschlagt werden. "Die Energiedichte eines benzin- getriebenen Fahrzeugs ist etwa 100mal so hoch wie die eines elektrischen - gemessen in Kilowattstunden pro Kilogramm", rechnet Professor Holger Hanselka, Leiter der Systemforschung Elektromobilität am Frauenhofer Institut vor. Natürlich sind Steigerungen zu erwarten, aber es gibt auch negative Faktoren. Unter zehn Grad Celsius halbiert sich die verfügbare Energie etwa noch einmal. Zudem gibt es noch erhebliche Zweifel an der Sicherheit der Akkus.

Professor Seeck, Leiter der Abteilung Fahrzeugsicherheit bei der BAST gibt zu bedenken: "Da gibt es vor allem das Problem etwa austretender toxischer Gase. Lithium - Ionen Batterien sind deutlich brisanter als ein Benzintank. Das gilt auch für die enorme Spannung von gut und gerne 400 Volt." Völlig ungeklärt ist beispielsweise, wie sich bei einem Unfall die Ersthelfer der Feuerwehr oder Sanitäter verhalten sollen. "Bei einem dramatischen Unfall kann die ganze Technologie an Bord verbrennen, deshalb brauchen wir von Anfang an hochwertige, sichere Fahrzeuge", sagt Professor Seeck nachdrücklich." Was bislang so herumfährt sind entweder Bastlerlösungen oder es sind konventionelle Autos, denen man einen E-Antrieb verpasst hat."

Außerdem sind alle bisherigen Modelle ob E-Fahrräder, E-Motorräder oder E- Autos viel zu schwer für den Stromantrieb. Konsequenter Leichtbau wäre von Nöten. Die entsprechenden Werkstoffe würden die Fahrzeuge allerdings noch mal erheblich verteuern. Ihre aufwändige Produktion verschlingt zudem auch viel Energie. Völlig offen ist, wie eigentlich die Stromversorgung sichergestellt werden soll. Welcher Energiekonzern wird ein Netz von Zapfstellen bereitstellen für nur eine Million E- Autos im Jahre 2020 bei einem Gesamtbestand von 44 Millionen PKW? ´"Allein mit dem Strom-Bedarf der E-Autos können wir das nicht stemmen", sagt der Manager eines Stromanbieters. Außerdem arbeiten die Konzerne bislang unkoordiniert an Insellösungen. Sogar die scheinbar banale Frage, wie der Strom abgerechnet werden soll, bleibt bislang offen. Beim Thema Abrechnung dürfte auch die von der E-Mobilität so begeisterte Politik Probleme bekommen. Im Moment fahren E-Autos für lau auf den Straßen, den abkassiert wird an der Ölzapfsäule. Was aber, wenn nicht nur ein paar Versuchsmodelle sondern Millionen von E-Mobilen durch die Städte fahren. Was wird mit der Mineralölsteuer von jährlich rund 40 Milliarden Euro? ASPO - Vertreter Jörg Schindler ist sicher, dass "das Kostenniveau zukünftiger Mobilität erheblich höher liegen wird, und wir uns schon deshalb ganz vom Gedanken des fossil getriebenen Verkehrs, wie wir ihn heute betreiben, verabschieden müssen." Das bedeutet, weniger Individualverkehr, weniger Fernreisen, weniger Spritztouren ins Umland. Das heißt aber auch, dass der Staat weniger Einnahmen bei gleichen Kosten erzielen wird, denn bestehende Straßennetze müssen weiter erhalten werden. Für uns alle bedeutet das, auch mit Elektromobilen werden wir alle mehr laufen und mit Bus, Bahn und dem Fahrrad fahren!

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(