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Obamas Begleitfahrzeug: Kugelhagel soll Attentäter stoppen

Drängeln und Schneiden verboten: Die Limousine des amerikanischen Präsidenten wird von Vans begleitet, die jeden Angreifer mit einem Kugelhagel überschütten.

Hinter dem schwer gepanzerten "Cadillac One" folgt ein eher unauffälliger MiniVan. Ein Wagen, wie aus einem James Bond Film entsprungen. Der Cheverolet wurde mit einem ausklappbaren Drehturm ausgestattet, auf ihm ist ein "Gatling"-Maschinengewehr montiert. Der Hersteller der Waffe, Dillon Aero, rühmt die Möglichkeiten seines M134d-Systems.

Die"Gatling Gun" ist keine neue Erfindung, sie benutzt anders als normale Maschinenwaffen einen Kranz von sechs verschieden Läufen. In einer rotierenden Bewegung wird jeder Lauf nur von jeder sechsten Kugel benutzt, zusätzlich sorgt die Bewegung für Kühlung. Das System verhindert so zuverlässig Überhitzungen der Waffe und ermöglicht auch in der Praxis eine enorm hohe Schussfolge.

Die Waffe verschießt Projektile im 7.62mm NATO-Standard mit einer festgelegten Folge von 3000 Schuss pro Minute. Normalerweise fasst ein Magazin bis zu 4000 Schuss, die M134d soll aber bis zu 30.000 Schuss nonstop abfeuern können. Derartige Waffen werden sonst auf Hubschraubern oder Kriegsfahrzeugen montiert. Sie können nicht einzelne Angreifer zielgerichtet Ausschalten. Im Falle eines Attentats sollen diese Begleitfahrzeuge einige Minuten lang ein undurchdringliches Supressionsfeuer abgeben, um alle Angreifer in Deckung zu zwingen. Mit dem Kugelhagel sollen die Sicherheitskräfte die entscheidenden Minuten gewinnen, die "Cadillac One" die Flucht ermöglichen.

Kra

Die Redaktion bittet den Schreibfehler (Gutling statt Gatling) zu entschuldigen

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