HOME

Online-Kfz-Steuerrechner: Wer spart und wer draufzahlt

Die Kfz-Steuer für Neuwagen berechnet sich ab dem 1. Juli aus Hubraum und Kohlendioxid-Ausstoß. Die dann anfallende, jährliche Steuerlast lässt sich ab sofort auf der Internet-Seite des Bundesfinanzministeriums kalkulieren.

Das geht erstaunlich einfach. Nötig sind dafür nur die aus dem Fahrzeug-Handbuch ersichtlichen Angaben zu Antriebsart, Hubraum und CO2-Ausstoß. Auch Kaufinteressierte erfahren jetzt schnell, wieviel Steuer für unterschiedliche Modelle anfällt.

Auf den Internetseiten des Bundesfinanzministeriums findet man ausführliche Informationen, Fragen und Antworten rund um die Neuregelung der Kraftfahrzeugsteuer. Die neue Kfz-Steuer tritt am 1. Juli 2009 in Kraft. Die Belastung für den Autobesitzer errechnet sich dann neben dem Hubraum auch durch die CO2-Emissionen. 120 Gramm pro Kilometer gelten vorerst als Normvorschrift, für jedes weitere Gramm werden zwei Euro fällig. Autokäufer sollten bei den Autos daher auf die Gewinner und Verlierer der Steuerreform schauen.

Kleine und kompakte Fahrzeuge kommen am besten davon. Für den Kleinstwagen Chevrolet Matiz muss mit einer jährlichen Steuerlast von 16 Euro das wenigste Geld berappt werden, für Stadtflitzer wie den Smart Fortwo, den Toyota Yaris und den Peugeot 107 fallen lediglich noch 20 Euro an. Laut dem Kölner Institut der deutschen Wirtschaft entspricht dies in beiden Fällen einem Rückgang von rund 70 Prozent. Auch dieselbetriebene Kompaktklässler wie der BMW 1er profitieren, die Steuerlast sinkt um 38 Prozent auf 190 Euro.

Fahrer von Sport- und Geländewagen werden dagegen oftmals mit höheren Steuern belastet: Das teuerste Automobil ist - wie bei der bisherigen Kfz-Steuer auch - das SUV Audi Q7 V12 TDI mit einer Steuerlast von 926 Euro. Für den Sportwagen Dodge Viper müssen 904 Euro gezahlt werden, was einem Aufschlag von 62 Prozent beziehungsweise 344 Euro entspricht. Modelle von Ferrari und Lamborghini werden ebenfalls stärker besteuert, im Schnitt hat sich die Last verdoppelt.

Der Online-Rechner des Finanzmisteriums.

MID / MID
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.