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Rallye Dakar 2010: Motorradpilot nach Unfall in Lebensgefahr

Der italienische Motorradpilot Luca Manca ringt nach einem schweren Sturz auf der sechsten Etappe der Rallye Dakar 2010 um sein Leben. Er schlug nach einem Überschlag mit dem Kopf auf und musste in ein künstliches Koma versetzt werden.

Die 32. Rallye Dakar ist erneut von einem schweren Unfall überschattet worden. Der italienische Motorradfahrer Luca Manca stürzte am Donnerstag nach Angaben örtlicher Medien in der Nähe der Ortschaft María Elena in der Atacama-Wüste und wurde mit schweren Kopfverletzungen in das Krankenhaus der Stadt Calama gebracht. Der 29-jährige KTM-Pilot, der am Mittwoch auf dem neunten Platz lag, wurde dort künstlich beatmet. Mit dem Hubschrauber sollte er noch am Abend in ein Krankenhaus in der chilenischen Hauptstadt Santiago geflogen werden. Am Samstag war eine 28-jährige Zuschauerin bei einem Rallye-Unfall tödlich verletzt worden.

Manca hatte am Mittwoch dem spanischen Vorjahressieger und KTM- Kollegen Marc Coma mit einem Rad ausgeholfen und deswegen seinen vierten Platz geopfert. Bei einem weiteren Sturz wurde der auf dem sechsten Rang liegende portugiesische BMW-Pilot Paulo Concalves verletzt ins Biwak in Iquique gebracht.

Derweil verteidigte Titelverteidiger Volkswagen auf der sechsten Prüfung seine am Vortag übernommene Dreifach-Führung. Der zweifache Rallye-Weltmeister Carlos Sainz aus Spanien lag nach der 418 Kilometer langen Etappe von Antofagasta ins nordchilenische Iquique 15:24 Minuten vor dem Berliner Timo Gottschalk mit seinem Piloten Nasser Al-Attiyah (Katar) und 17:47 Minuten vor seinem amerikanischen VW-Touareg-Kollegen Mark Miller.

Allerdings musste VW auf dem sechsten Teilstück auch einen Rückschlag hinnehmen: Das brasilianische Duo Maurício Neves/Clécio Maestrelli schied nach einem Überschlag aus. Fahrer und Beifahrer kamen glimpflich davon. Neves allerdings zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Der neunfache Sieger Stéphane Peterhansel, der am Vortrag wegen eines Antriebswellenschadens am BMW X3 mehr als zwei Stunden verloren hatte und vom ersten auf den zehnten Platz zurückgefallen war, kämpfte sich im Gesamtklassement wieder zurück. Mit seiner zweiten Bestmarke fuhr der 44-Jährige auf den siebten Platz vor. Bester Pilot des hessischen X-Raid-Team von Sven Quandt ist der Franzose Guerlain Chicherit auf Platz sechs mit einem Rückstand von 1:51:42 Stunden.

Während der französische Motorrad-Doppelsieger Cyril Despres (2005/2007) seine Führung zu einem Vorsprung von 42:15 Minuten auf den Chilenen Francisco Lopez Contardo ausbaute, verbesserte sich Vorjahressieger Coma mit seinem zweiten Etappensieg vom siebten auf den vierten Rang.

DPA / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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